Was soll ich machen? Mein Freund kokst?

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6 Antworten

Das ist das Koks. Drogen bringen immer das tiefe Innere nach Außen. Vorallem bei Koks. Wer leicht reizbar ist und dazu noch Wut in sich trägt wird dadurch sehr leicht Gewalttätig und Aggressiv. Der Egoismus wird verstärkt und dadurch ist er so kalt zu dir. Er denkt an sich. 

Koks kann aber auch anders wirken. Er ist einfach nicht der Mensch dafür. Such das Gespräch mit ihm wenn er nicht Konsumiert hat und sag ihm klar und offen wie du dich in den Momenten gefühlt hast. Das du (wenn es wirklich so ist) grundsätzlich kein Problem damit hast das er es Konsumiert, aber du sein Verhalten eben nicht wiedererkennst und du einen Weg mit ihm ZUSAMMEN finden möchtest. Wenn du Glück hast erkennt er es und bietet dir von sich an es nicht mehr so häufig zu tun, weniger zu Konsumieren oder an sein Verhalten beim Konsum zu denken. Wenn nicht biete ihm an das er dir vorher mitteilt das er konsumieren möchte und suche dir für diese Moment eine Beschäftigung ohne ihn. Mach was mit Freundinnen oder was Mädchen eben so machen das wirst du am besten wissen was dir gefällt. 

Aber wenn du ihn wirklich liebst dann wirst du einen Weg finden. Aber bitte klammer dich nicht an solche Menschen. Geht das zu lange so weiter würde ich mir Gedanken machen was das alles für einen Sinn hat mit euch zwei, auch wenn es wehtut. Aber das geht wieder vorbei.

Gruß

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Kommentar von Welux
09.07.2017, 03:09

Kurze Anmerkung: Es gibt zwar Menschen die reagieren besser / schlechter auf Substanzen wie Kokain, allerdings sind die groben Züge dann doch bei jedem Menschen >ähnlich<.

Maßgeblich verantwortlich wie sich derjenige entwickelt, ist das Konsummuster und das psychosoziale Umfeld. Dauerkonsumenten (mehrfach die Woche / täglicher Konsum über längere Zeit) stumpfen alle emotional ab weil die Gute-Laune-Speicher im Hirn leer gefeuert wurden und die Pausen nicht mehr lang genug sind um diese zu Füllen (auch der Hauptgrund für Antriebslosigkeit / Depressionen / Traurigkeit beim Absetzen solcher Substanzen nach langem Konsum). 

Hinzu kommt seine aktuelle psychische Verfassung. Nebst einer genetischen Prädestinierung zur Sucht (wie maßgeblich diese ist, da sind sich die Ärzte selbst heute noch uneinig), ist seine aktuelle Verfassung ausschlaggebend. Meistens haben Menschen in speziellen Lebensphasen Probleme mit Süchten und flüchten sich. Bzw. das Wochenende auf Koks lässt ihn evtl. Probleme (z.B. Geldsorgen, Zukunftssorgen, familiäre Probleme etc) vergessen. Durch den Konsum entstehen auf Dauer neue Probleme und vor denen möchte er wieder flüchten sobald das Suchtgedächtnis einmal konditioniert wurde. So entsteht ein leichter Teufelskreis.

Zu klären für dich ist:
Wie viel konsumiert er, wie oft? (Führe ein offenes Gespräch ohne Vorwurfsvoll zu sein, dass führt nur dazu, dass er nicht offen spricht).
Ist er süchtig? Bzw. reflektiert er seinen Konsum? Falls er sagt er konsumiere häufig bzw. würde sich auch selbst als süchtig bezeichnen: Möchte er Hilfe? Falls Ja, geht zusammen zu einer Suchtberatung. Der nächste Schritt wäre definitiv eine Entgiftung, die dauert i.d.R. 6 Wochen (stationär) und ist gefolgt von einer Therapie (ambulant oder stationär, bei massivst Süchtigen sollte eine stationäre Langzeittherapie - mind. 9 Monate - folgen).

Ansonsten:
Zwinge ihn zu nichts, äußere deine Meinung zu seinem Konsum aber streite nicht mit ihm. Das bringt rein gar nichts. Je öfter du mit ihm über seinen Konsum streitest, desto mehr wird er ihn verstecken.
Ziehe klare Grenzen, du musst natürlich für deinen eigenen Schutz sorgen, damit du selbst nicht leidest. Ihn zu einer Therapie zu nötigen bringt nur dann etwas, wenn er selbst auch möchte. Wenn er nur entgiftet weil er nicht will das du Schluss machst, wird er zu großer Wahrscheinlichkeit weiterhin beim Koks bleiben.
Sobald er bereit ist sich helfen zu lassen, hilf ihm (nicht finanziell logischerweise, sondern begleite ihn auf seinem Weg aus der Sucht heraus. 
Bevor sein Konsum DICH zerstört, trenne dich. Ist in (leider) vielen Fällen das Beste. Auch für den Konsument.

Falls er nicht süchtig sein sollte, bin ich gespannt wie viel / oft er denn so konsumiert. Auf kurz oder lang geht das mit Kokain nicht gut wenn es zu häufig ist.

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Hej Hej :)

Leider ist es so das nach ner gewissen Zeit Drogen die Persönlichkeit verändern ( können ) , oder man ist wenn man " Drauf " ist Gefühlskalt. 

Versuche ihn zu erklären  ( wenn er im Normalzustand ist ) das dich so ein Verhalten stört und du dir Gedanken deshalb um die Beziehung machst ! Auch wenn man sowas Konsumiert gibt es einem nicht das Recht einen Menschen den man liebt so zu behandeln ! Ihr müsst miteinander Reden unbedingt.

Wenn er es nimmt sollte er genauso zu dir sein als wenn er nichts nimmt 

Es geht einfach nicht das eure Liebe drunter leidet . 

Wenn ihr nächste mal Streit habt dann warte auch bitte nicht vor seiner Haustür sonst denkt er das du das immer machen wirst . Gehe dann einfach Eiskalt und gucke was danach passiert . 

Wenn er für dich nicht kürzer tritt damit oder etwas ändert an sonen Situationen eurer Beziehung zu liebe dann lass es mit ihm egal wie Schön manche Momente waren , wenn er sowas abzieht und jemanden liebt dann ist er ( sorry ) nicht der Hellste .

Gutes Gelingen 

Liebe Grüße :)

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Denk zunächst mal an dich. Ich denke du hast sowas nicht nötig..

Weg und ruhe ;-)

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Kommentar von mylove95
08.07.2017, 00:19

Leider fällt es mir nicht so leicht einfach zu gehen... 

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Wenn er das koksen nicht lässt, dann schieß den Kerl ab. Soll er mal weiter in seiner Welt leben. 

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Wie gesagt, das konsumieren von Drogen ist solange ok wenn man sich selber und anderen nicht schadet. Da er anscheinend nicht reif genug ist würde ich ihn verlassen. So schnell hört der nicht auf auf koka fühlt man sich wie der Boss.

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Kommentar von mylove95
08.07.2017, 00:21

Er ist jetzt 24. Er kokst aber schon ne Zeit lang.. also es ist nicht, dass er gestern oder vor nem Monat angefangen hat.. das zieht sich leider schon über ein paar Jahre.. wie ich erfahren habe..

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Kommentar von RoTaFrozen
08.07.2017, 00:33

ich hab auch ne Freundin die stört es kaum das ich Drogen nehm weil ich sie nicht mitreinziehe und nicht verletze und einen sicheren Umgang pflege. aber ein Verhalten was er hat ist nicht ok. er soll mal mdma nehmen er kuschelt sich den ganzen tag an dich

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Kommentar von MemberBerry
08.07.2017, 00:34

Die Wirkung von Drogen, vorallem von Koks als starke Stimulation der Gefühle ist vom Charakter abhängig. Wer nüchtern leicht reizbar ist, ist meist von vorne rein Aggressiv sobald dieser auf Koks ist. 

Es kann aber auch anders wirken. Mal auf Koks spazieren gegangen? Das Gefühl im Körper wenn du Stundenlang durch die Stadt schländerst, während dieser unglaublich geilen Luft, mitten in einer Schwülen Sommernacht ohne Wolken. Unbeschreiblich. Es kommt bei Drogen immer auf den Menschen drauf an und was man aus diesen Macht. 


Aber du hast trotzdem recht. Man kann Koks schließlich auch Absichtlich dafür benutzen um sich zu Prügeln. Von vorne rein höherer Herzschlag + steigender Herzschlag durch Konflikt = mehr Adrenalin als ohne Koks bedeutet bessere Chancen. Außerdem die stark verringerte Schmerzempfindlichkeit bei genügender Dosis. Herunter gesetzte Gefühle für Mitleid, kaum Empathie etc. Das kann für das Opfer teilweise sehr, sehr schlimm enden. 

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Kommentar von RoTaFrozen
08.07.2017, 09:35

Naja ich glaub das ich mit 16 Reifer bin als er.

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deine zweifel sind absolut berechtigt. rede ein ernsthaftes wort mit ihm. wenn er weiterhin so egoistisch ist und es dich zu sehr stört, dann trenn dich von ihm. du findest bestimmt einen besseren. und koksen ist lebensgefährlich! fang bloß selbst nicht damit an! wenn er die droge/drogen besitzt, könntest du ihn theoretisch anzeigen. das ist eine straftat. (illegaler drogenbesitz).

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Kommentar von mylove95
08.07.2017, 00:23

Ich habe schon ein paar mal mit ihm darüber geredet... Er blockt immer total ab.. und dann gibt es Tage da macht er mir Hoffnung.. konsumiert gar nicht.. und nach Tagen fängt es wieder an..

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