Was soll ich machen gegen Platzangst (Klaustrophobie)?

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2 Antworten

Hallo,

der Versuch, eine Eigendiagnose zu stellen, kann gefährlich sein und Dich noch weiter davon überzeugen, dass Du tatsächlich eine ausgeprägte Angst vor engen oder geschlossenen Räumlichkeiten im Sinne einer psychischen Störung hast. Bitte kläre die Symptome erst mit einem Psychologen ab, falls das nicht schon geschehen ist.

Darüber hinaus gibt es in der Verhaltenstherapie zwei Möglichkeiten, die Ängste zu verringern oder im besten Falle zu verhindern: Bei der Reizkonfrontation wirst Du mit der primär Angst auslösenden Situation direkt konfrontiert, d.h. direkt "ins kalte Wasser geschmissen". Das Ziel ist es hier, Deinen Ängsten so lange stand zu halten, bis sich die Ängste von selbst "verharmlosen". Bei der systemischen Desensibilisierung ist das Ziel das Gleiche, allerdings erfolgt hier eine schrittweise Annäherung an Deine Ängste. Anstatt z.B. gleich in einen Aufzug zu gehen, stellst Du Dir die Angst auslösende Situation zuerst vor.

Welche Therapieform hilfreicher ist, entscheidet dann der Therapeut.

Alles Gute für Dich!

Platzangst ist AGORAPHOBIE - die Angst vor Weite, vor großen Plätzen  (griech. agora).

Gegen Phobie (Enge=Claustrophobie)  helfen Übungen unter Anleitung eines DIPLOM-Psychologen.

Diplom ist wichtig, da sich jeder Scharlatan ungestraft "Psychologe" nennen darf....

Kommentar von ThorstenBW87
22.12.2015, 14:40

Hallo,

anscheinend hast Du den Inhalt der Frage gar nicht gelesen. Der Fragesteller / die Fragestellerin äußert die Ängste in Situationen, in denen enge oder geschlossene Räumlichkeiten der Fall sind. Hier ist tatsächlich die Raumangst gemeint, die Klaustrophobie. Die Ängste bei einer Agoraphobie zeigen sich in anderen Situationen.

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