Was soll ich machen abgeben oder nicht?

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3 Antworten

Wir haben zwei Pferde bei uns am Stall wo die Tierärzte im Nachhinen sagen abgeben.

Der eine Fall ist eine Stute die Chronische Athemwegserkrankungen hat, ständig Koliken oder Nesselfieber. Die Besi hat tausende von € reingesteckt und muss dies immernoch regelmäßig. Das Pferd ist nur Bedingt reitbar. Bei der AKu wurde nichts festgestellt, dann kam nach 3 Monaten der Erste Fall, etwas an der Sehen. Der TA riet damals zum behalten, der Vorbesitzer bot an die hälfte zu übernehmen oder das Pferd gegen kaufpreis zurück. Behalten. Dann die erste Kolik gleich mit O.P., 6 Monate später Nesselfieber, 3 Monate danach Fing es mit den Atemwegen an. Sie behält das Pferd trotzdem. Erst wenn es gar nicht mehr Reitbar ist würde sie es einschläfern lassen weil wegen der Atmenwege ein Weidenrentnerdasein nicht möglich wäre.

Der andere Fall hatte ebenfalls Rehe und Hufbeinrotation. Ausgelöst durch Medikamente die das Pferd wegen Borulliose brauchte. Diese ist zum Stillstand gekommen, es bleibt nur Hoffen das es nicht wieder ausbricht oder noch eine weitere Hufbeinsenkung oder Verschiebung hinzukommt. Sie hat ihr Pferd aber schon als Jährling bekommen und sicht seit den letzen 17 Jahren immer gut darum gekümmert. Jetzt ist auch noch ein Vergrößerter Eierstock hinzugekommen. Die Hormontherapie hat zwar einigermaßen angeschlagen, die schwellung ist aber nicht komplett zurückgegangen. Jetzt heißt es Langzeithormontherapie und/oder O.P. Ebenfalls kommt abgeben nicht in frage!

Fehlstellungen die nur den Huf an sich betreffen lassen sich korregieren. Zugegeben dauert es je nach alter des Pferdes Jahrelang und geht nur minimal vorwärts und verursacht unmengen an kosten für die Hufpflege. Damit muss man aber immer rechenen wenn man sich ein Pferd anschafft.

Ich will dich jetzt nicht angreifen, aber... Ich hasse sowas! Ein Pferd ist nicht wie ein Gerät, das man zurückgibt und ein neues bekommt, das man nicht die teuren Reparaturen bezahlen muss! Und bei einem eigenem Pferd geht es doch nicht nur um das reiten! Spezialbeschlag ist zwar teurer, aber kostet genauso viel wie eine schwere Kolik oder Operation! Aber wenn du es nicht bezahlen kannst, versuch das Pferd mit einem Schutzvertrag zu verkaufen, das das arme Tier nicht in die Wurst kommt!

Liebe Grüße und deinem Pferd gute Besserung!

Danke ich wollte nurnochmal die meinung von den anderen wissen weil ich auch der meinung bin dass man dass pferd nicht einfach zurück geben sollte Aber ich war verunsichert von unserer Tierärztin Danke ;)

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Sie sagt doch sie hat das Geld?!

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Natürlich wäre es aus den wirtschaftlichen Gründen sinnvoll das Pferd wieder "loszuwerden". Aber wer handelt schon immer nur so??

Tip: Frag Deinen Hufschmied. Tierarzt hin oder her, was die Hufe betrifft sind die Hufschmiede oft die besten Ansprechspartner. Die wissen was man mit Spezialbeschlägen alles retten kann.

Frag nicht nur Deinen Hufschmied sondern auch andere damit Du mehrere Meinungen hast. Außerdem gibt es genügend Huforthopäden und wie sie sich alle nennen, die auch in alternative Richtungen denken und sich regelmäßig fortbilden.

Mach Dich selbst zum Spezialisten! Mach Dich schlau, such im Internet nach Kliniken die solche Probleme behandelt haben. Oft gibt es dazu Röntgenbilder und Erfahrungsberichte (vorher/nacher) die einem viel erklären können.

Alles Gute für diese schwere Entscheidung!

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