Was soll ich jetzt machen - Familie, Studium, Zukunft, Karriere - Hilfe?

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7 Antworten

Da Du noch keine Familie hast, solltest Du erst einmal etwas unternehmen, um Dich selbst zu ernähren. Sonst wird das nämlich nichts mit der Familie. Den Traum Medizinstudium würde ich an Deiner Stelle abhaken, er ist einfach unrealistisch. Es gibt genügend andere interessante Berufe, in denen man Gutes tun kann. Und so ziemlich alle Menschen haben Familie, Bäcker, Lehrer, Hilfsarbeiter, Ingenieure, Handwerker, haben Frauen und Kinder. Am Beruf liegt es nicht.

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Kommentar von eggenberg1
28.07.2017, 17:38

wieso medizin abhaken,  vor allem zahnmedizin ?

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Gute Abend erstmal.
Ich denke, es ist sehr sehr wichtig was dich antreibt. Du hast gesagt, dass du Medizin studieren willst. Damit ist natürlich eine Lange Zeit verbunden bist du dann tatsächlich Arzt bist und dann musst du dir im Klaren sein, dass du nur "begrenzt" Zeit für deine Familie( vorallem am Anfang) haben wirst, da du bei diesem Job viel Zeit investieren musst. Aber sollte dich sowas abhalten etwas anderes zu machen ? Meiner Meinung nach Nein... ich denke wenn du wirklich Medizin studieren willst und du dir versichern kannst, dass du dich ins Studium reinhängst dann wird auch alles Gut laufen. Was bringt es dir, wenn du dich jetzt für ein anderes Studium entscheidest und es irgendwann später bereust.
Dies ist meine Denkweise... natürlich kannst du auch etwas anderes machen die Entscheidung bleibt immer noch dir überlassen. Dennoch hoffe ich, dass ich dir einige Denk Anregungen geben konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Basti

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So banal es klingen mag aber der Weg ist das Ziel.

Jeder wird früher oder später feststellen, dass wenn etwas, egal was, mit Freude und Spass an der Sache verbunden ist weit mehr Energien zur Verfügung stehen wie wenn man sich, sagen wir mal genötigt, fühlt, so rein als Kompromiss.

Dies herauszufinden, was einem liegt, ist nur möglich in dem man für sich Entscheidungen trifft. Außer man hatte das seltene Glück dass die Eltern die Neigungen schon früh erkannten und gefördert haben.

Wir stehen im Leben, bildhaft gesprochen, immer irgendwo an einem Bahnhof und müssen entscheiden in welchen Zug wir einsteigen sollen/wollen. Genau dabei lernen wir etwas über uns und revidieren auch so manche Entscheidung.

Nimmt man den "richtigen" Zug gehen sogar Beruf, Karriere und Familie gleichzeitig da dann genug Energie zur Verfügung steht. War es der falsche lernt man aus seinen Fehlern, woraus der Mensch übrigens immer am meisten lernt.

Ergo bloß keine Angst vor Fehlern, Stillstand durch nicht entscheiden wäre schlimmer, sozusagen unlebendig.

Jeder Beruf oder Karriere haben ihre eigenen Probleme und geschenkt wird einem nirgendwo etwas. Aber wer ständig auf die Uhr sieht wann Feierabend ist hat definitiv den falschen, den richtigen wenn man sich ertappt dabei dass es schon so spät ist und man gerne weiter machen würde.

Ich selbst habe das alles auch erst spät im Leben begriffen, eben durch meine Fehler. Mit verantwortlich dafür waren Situationen in der Jugend mit der Frage was willst du mal werden, da ich es nicht wusste kam immer die Antwort du muss doch wissen was du willst. Nur wussten die Eltern vorher immer selber besser was gut für mich ist.

Tja die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen aber ich bin sehr zufrieden mit mir heute und wäre nicht der der ich heute bin wenn es nicht genau so gelaufen wäre. Also Mut zu Entscheidungen egal wann und Mut zu Fehlern, nur so wirst du es herausfinden. Es lohnt sich allemal, ok außer der Blitz trifft dich beim scheixxen.

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Die Frage ist: Willst du nur Arzt werden um der Meschheit etwas gutes zu tun? Da gäbe es auch andere Wege.

Ansonsten finde ich auch, dass eine Ausbildung im medizinischen Bereich sinnvoll sein könnte.

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Du könntest vielleicht zum Überbrücken eine Ausbildung/Studium in dem medizinischen Bereich machen. Klar, ist es nicht das Selbe wie Humanmedizin zu studieren, wäre aber vielleicht doch erstmal eine Möglichkeit? 

Ansonsten einfach mal drüber nachdenken, evtl doch ins Ausland zu gehen. In Ungarn wird man relativ gut angenommen, selbst mit einem "schlechten" Schnitt (hab ich mal gehört) 

Lieben Gruß 

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Kommentar von Barbdoc
15.07.2017, 23:17

Studium heißt, es gibt keine Wartesemester.

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Kommentar von Johannax32
16.07.2017, 15:45

In Ungarn wird man nur genommen, wenn man knapp am NC gescheitert ist. Ob ein Schnitt von ca. 1,3-1,5 schlecht ist, muss jeder selbst wissen.

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du  stellst  diese  frage  ja noch einmal-

mitlerweil bist du  20  hast also  so gesehen schon 2 jahre studium verpasst.   wenn du so weiter machst,  mit  deinen zweifeln , wirst du tatsächlich zu den ewig studierenden gehören--

wenn du aber auch erst mit  32  fertig bist, dann hast du eine fundierte ausbildung  und kannst richtig los legen -- familie  kann doch trotzdem sein   nur mit kindern würde ich dann warten bis  du ein richtiges einkommen hast ..

schließlich  wirst du  auch eine entsprechend gebildete  frau  heiraten  ,und die kann dann auch  mitarbeiten bzw.  solange  für euer einkommen sorgen   bis ihr dann  kinder zusammen habt --  dein leben fängt  doch  mit 32-35  erst  richtig an    ,aber  dann  stellt sich die  frage: mit einem beruf , den du immer ausüben wolltest oder aber mit einem beruf , der  dich nicht  erfüllt und  den du nur deshalb ergriffen hast,  weil er   so nahe lag .

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Fast alle fertige Ärzte bekommen erst später Kinder. Wäre das so schlimm?

Und alle Ärzte habe auch Zeit für ihre Kinder. Vielleicht nicht so wie jemanden der täglich nach 8 Std. Feierabend hat, aber trotzdem schaffen das alle.

Sonst hätte ja kein Arzt/in Kinder.

Mein HA hatte ein Kindermädchen als die Kinder klein waren. Kita, sie brachte die Kinder dort hin und holte sie wieder ab, weil die Mutter auch Ärztin ist.

Später zur Schule. Sie war dann ab Mittag wieder da uns kochte für die Kinder, betreute sie solange bis beide Eltern zu Hause waren.

Der Vater spielte täglich mit den Söhnen Fußball, war selbst auch im Fußballverein. Sie fuhren viel im Urlaub.

Das haben aber auch Eltern die keine Ärzte sind. Wenn beide Arbeiten, braucht man ein Kindermädchen oder Tagesmutter für  eine bestimmte Zeitspanne. Oder Ganztagkita, Ganztagschule.

Dann hat man eben den Spätnachmittag und den Abend für die Kinder, Wochenende, Feiertage und Urlaub hat auch jeder.

Die meisten Eltern Arbeiten beide um ihren Kinder etwas bieten zu können.

Egal welcher Beruf.

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