Was soll ich beim Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei einigen Punkten angeben (Promotion)?

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5 Antworten

F1: Du schreibst "neu" rein

F2: Richtig, wie Gewerbeanmeldung

F3: dann lasse es frei

F4: Wie bei steuerberater, was es nicht gibt, kann man nicht eintragen.

F5: Woher nimmst Du an, das Deine Einkünfte aus Gewerbebetrieb steuerfrei sind? Oder meinst Du, dass sie so gering sind, dass keine Steuer anfällt? Wenn ja, woher soll das Finanzamt das wissen, wenn Du es nicht reinschreibst. Die sidn keine Hellseher. Daher der Fragebogen. Erwarteter Gewinn = erwartete Einnahmen - erwartete Kosten.

F6: Einnahme-Überschussrechnung ist für Dich richtig.

F7: richtig.

F8: Du hast keine steuerfreien Einnahmen. Promoter ist kein Arzt

F9: Kreuz in Zeile 152 = Istbesteuerung.

Vermutlich wärst Du wegen eines Umsatze unter 17.500,- Kleinunternehmer (Zeile 136). Du solltest aber überlegen darauf zu verzichten. Deine Auftraggeber sind Unternehmer. Also sind die Vorsteuerabzugsberechtigt. Damit ist denen egal, ob Du denen 200,- Euro als Kleinunternehmer, oder 200,- + 19 % = 238,- Euro berechnest (Zeile 137). Aber damit wärst Du selbst Vorsteuerabzugsberechtigt. Aus einem neuen Notebook für 595,- Euro, bekommst Du 95,- als Vorsteuer vom Finanzamt zurück.

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Kommentar von EliteSoap
30.01.2016, 17:24

Du hast mir soweit am besten und super geholfen. Jetzt macht so einiges auch bisschen Sinn und wurde verständlicher. Dafür erstmal danke.

Die einzigen Punkte seien nur noch 7.5, 7.6 und 7.7. 

Da sollte ich wohl bei Punkt 7.5 Ja ankreuzen, aber welche Nummer aus Paragraph §4 des Umsatzsteuergesetz trifft in meinem Fall ein?

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Ich kann nur bestätigen, was Bitterkraut Dir geraten hat. Das Ausfüllen des Fragebogens ist Arbeit - dafür ist dieses Forum eigentlich nicht da. Das Finanzamt unterstützt Dich aber sicher dabei.

Es gibt auf diesem Fragebogen so einige Punkte, die man nicht von Ferne mit ja oder nein bzw. Haken setzen oder nicht beantworten kann. Dazu bedarf es eines Geprächs.

Mach Dich aber vorab schon einmal über ein paar Punkte schlau:

1. Gewinnermitlungsarten (Einnahme-Überschussrechnung vs. Bilanzierung)

2. Selbständige Tätigkeit vs. gewerbliche Tätigkeit

3. Umsatzsteuer (insbesondere § 19 UStG)

4. Umsatzsteueridentifikationsnummer

5. Rechnungsschreibung / Angaben auf Rechnungen

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Kommentar von Bitterkraut
29.01.2016, 17:19

Das meiste von dem, was du aufzählst, hat mit dem Erfassungsbogen gar nix zu tun. Der Erfassungsbogen ist ein Formular vom Finanzamt.

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Kommentar von Dirk-D. Hansmann
30.01.2016, 08:28

Das Finanzamt macht keine Beratung! Darf es gar nicht! Und das wäre Beratung - Wo kommt ein Kreuz, wo eine Zahl und welche? Alles Beratung.

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Ich glaub nicht, daß hier gerade jemand den Erfassungsbogen zur Hand hat oder den auswendig kennt in allen Punkten.

Geh mit dem Bogen zum Finanzamt, nimm deinen Gewerbeschein mit, deine Steuer Id und deinen Ausweis und laß dir dort helfen. Und keine Sorge, da bekommst du geholfen. Wenn du schon mal irgendwo auf Stuerkarte gearbeitet hast, hast du auch eine Steuernummer, aber auch da kann das FA weiterhelfen, die ist ja mit der ID verknüpft.

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Kommentar von wfwbinder
29.01.2016, 17:16

 Geh mit dem Bogen zum Finanzamt, nimm deinen Gewerbeschein mit, deine Steuer Id und deinen Ausweis und laß dir dort helfen.

Bei meinem Finanzamt steht "Finanzamt" über der Tür, nicht "Steuerberater."

Bei welchem Finanzamt bist Du? 

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Hallo,

ich wage es zu bezweifeln, dass das FinanzAMT dir beim ausfüllen von Unterlagen hilft. Warum sollte das Finanzamt das tun? Davon haben die nichts. und sind ohnehin schon unterbesetzt.

Vielmehr macht es Sinn, dass Du dich mit einem Steuer- oder Gründungsberater in Verbindung setzt. Dieser füllt den Bogen nicht nur aus sondern erklärt Dir auch was damit gemeint ist.

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Kommentar von Bakaroo1976
29.01.2016, 18:00

Doch, das Finanzamt hat was davon - es erspart dem Finanzamt langwierige Nachfragen und Kopfschütteln und Grübeln über unstimmige Angaben.

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Kommentar von Bakaroo1976
29.01.2016, 20:07

"Sinn machen" - auch so eine sinnlose Wortkonstellation.

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Kommentar von Bakaroo1976
29.01.2016, 20:12

Nur mal ne kurze Frage Herr Jurist - hatten Sie Deutschunterricht in der Schule?

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So war es doch schon als Kind: Wer bei den Großen mitspielen wollte, der musste es auch können.

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