Was soll der bibelvers sagen?

8 Antworten

Ich zitiere mal den Gesamtzusammenhang aus dem Walvoord-Bibelkommentar:

"Um den Fragen der Pharisäer und Schriftgelehrten zu entgehen, verließ Jesus Israel und zog sich nach Norden, in die Gegend von Tyrus und Sidon, in die von Heiden bewohnte Küstenregion von Phönizien, zurück. Tyrus lag 50 und Sidon 90 Kilometer von Galiläa entfernt. Dort traf er eine kanaanäische Frau. (Jahrhunderte zuvor wurden die Bewohner dieses Gebiets Kanaanäer genannt; 4Mo 13,29.) Sie bat ihn, sich ihrer Tochter, die von einem bösen Geist besessen war, zu erbarmen, und sprach ihn als Herr, Sohn Davids, also mit einem Messiastitel, an (vgl. Mt 9,27;20,30-31). Doch selbst das half ihr nicht, denn sie kam zu einem ungelegenen Zeitpunkt. Als Jesus ihr nicht antwortete und sie ihn weiterhin bat, drängten die Jünger ihn, sie doch zufriedenzustellen. Wahrscheinlich fragten sie: "Herr, sei doch so gut und hilf dieser Frau - warum tust du es nicht? Sie wird nicht Ruhe geben, bis du ihr hilfst."

Jesus erinnerte sie: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" (vgl. Mt 10,6). Er war gekommen, um seinem eigenen Volk das Reich zu bringen, das David viele Jahrhunderte zuvor verheißen worden war. Es war daher nicht in Ordnung, wenn er den Heiden Segnungen brachte, bevor Israel gesegnet war. Doch die Frau war nicht so leicht zu entmutigen. Jesus war ihre letzte Hoffnung für ihr Kind. Sie bat ihn auf den Knien: "Herr, hilf mir!" Jesu Antwort machte ihr ihre Lage klar, denn er sagte: "Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde." Er zeichnet das Bild einer Familie, die sich zum Mahl um den Tisch versammelt hat und die Speisen ißt, für die der Haushaltsvorstand gesorgt hat. Die heidnische Frau sah sich selbst in diesem Bild. Sie war kein Kind der Familie (Israel), für das die auserlesensten Leckerbissen bereitgehalten wurden.

Sie sah sich als Haushund (als eine Heidin; die Juden nannten die Heiden häufig "Hunde"), der die Brosamen, die vom Tisch des Herrn fallen, erhält. Sie wollte Israel ja nicht den Segen Gottes wegnehmen, sondern bat nur darum, daß auch für sie in ihrer Not ein kleines bißchen von diesem Segen abfiele. Als er diesen großen Glauben (vgl. Mt 8,10), nach dem er in Israel so lange gesucht hatte, sah, erfüllte Jesus ihre Bitte: Ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde. Der Glaube dieser heidnischen Frau stand in schroffem Gegensatz zur Haltung der religiösen Führer Israels, die Jesus verwarfen. Mt 15,29-39: (Mk 7,31-8,10): Als Jesus aus Tyrus und Sidon zurückkehrte, kam er an das Galiläische Meer, ging auf einen Berg und setzte sich dort (vgl. Mt 14,23). Eine große Menge brachte viele Kranke zu ihm. Nach Mk 7,31-37 waren die Menschen, von denen Mt 15,30-31 spricht, wahrscheinlich Heiden (vgl. auch Mk 8,13 mit Mt 15,39). Jesus heilte sie, und sie priesen den Gott Israels. Auf diese Weise zeigte Jesus, was er für die Heiden wie auch für die Juden tun wird, wenn sein gerechtes Tausendjähriges Reich auf Erden errichtet sein wird.

Er tat das drei Tage lang. Dann jammerte ihn das Volk (splanchnizomai; vgl. den Kommentar zu Mt 9,36; Lk 7,13), und er wollte die Menschen nicht hungrig gehen lassen. Doch die Jünger wandten ein, wie sie in der Wüste (vgl. Mt 14,15) genug Lebensmittel kaufen sollten, um eine so große Menge zu sättigen. Als Jesus sie fragte, wieviel sie denn selbst dabei hätten, antworteten sie, der ganze Vorrat bestehe aus sieben (Broten) und ein paar Fischen. Die Jünger müssen geahnt haben, daß Jesus sie wieder dazu einsetzen wollte, die Menge zu speisen, wie er es schon früher getan hatte (Mt 14,13-21). Jesus ließ das Volk sich auf die Erde lagern und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte und gab sie seinen Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. Nachdem die Menge - diesmal etwa 4 000 Männer, außerdem Frauen und Kinder - gegessen hatte und satt war, blieben sieben Körbe voll übrig.

Dieses Wunder zeigte, dass die Segnungen, die die Jünger des Herrn weitergaben, nicht nur Israel, sondern auch den Heiden zugute kommen sollten (Mt 14,13-21). Am deutlichsten wird das vielleicht in Apg 10-11, wo Petrus das Evangelium im Haus des römischen Hauptmanns Kornelius verkündet. Nachdem Jesus das Volk hatte gehen lassen, kehrte er an die Westküste des Sees Genezareth zurück und kam in das Gebiet von Magadan (ein anderer Name für Magdala, nördlich von Tiberias). Maria Magdalena (Mt 27,56) stammte aus Magdala, auch Dalmanuta genannt (Mk 8,10)."

Jesu Mission war, zunächst dem Volk Gottes, Israel, Gottes Botschaft zu bringen. Die "verlorenen Schafe" Israels sind die Menschen aus dem Volk Israel, die nicht (richtig) an Gott glauben. Es galt, das Volk Gottes wieder mit Gott zu versöhnen.

Jesus wurde aber als Messias abgelehnt und in diesem Zusammenhang ist seine Mission erweitert: Er soll nicht nur für Israel, sondern für die ganze Welt Frieden mit Gott bringen.

So weit ist das seine Aufgabe in Bezug auf die Nationen.

In Bezug auf einzelne Menschen gilt sowohl im AT wie im NT: Wer an den wahren Gott bzw. an Jesus glaubt, wird gerettet. Dies zeigt sich auch in bei dem Bericht der kanaanäischen Frau, von der auch in Mat 15:24 berichtet wird.

In der Zeit damals hatte Gott sein Augenmerk auf "sein Volk" gerichtet. Jesus wirkte unter den Juden.

Joh 1,11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Später kam das Evangelium auch zu den Heiden.

14 Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen.

15 Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen

16 und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.

17 Und er kam und hat Frieden verkündigt euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.

18 Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater.

19 So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Ist Jesus JHWH (Jehova) selbst?

In der Bibel der Zeugen Jehovas steht in Sacharja 11 Vers 13 folgendes

13 Darauf sprach Jehova zu mir: „Wirf ihn in den Schatz  — den majestätischen Wert, den ich von ihnen wertgeachtet worden bin.“ Somit nahm ich die dreißig Silberstücke und warf sie in den Schatz im Haus Jehovas.

In Matthäus 26 steht

Hierauf ging einer von den Zwölfen, der Judas Iskạriot hieß, zu den Oberpriestern 15 und sagte: „Was wollt ihr mir geben, daß ich ihn an euch verrate?“ Sie setzten ihm dreißig Silberstücke fest.

Der Preis, für den Jesus wertgeachtet wurde betrug also 30 Silberstücke. Und interessanterweise verknüpft die Bibel diese beiden Stellen auch miteinander.

In Sacharja 11 sagt JEHOVA man solle festlegen was ICH, also JEHOVA ihnen wert bin. In Matthäus fragte Judas, was JESUS den Priestern wert sei, beides mal kam es zu den 30 Silberstücken. Es erfüllte sich also an Jesus was im AT über JEHOVA geschrieben steht.

Ergo müsste es doch klar sein, Jesus ist Jehova.

Dazu kann man noch Sacharja 12 nehmen. In Vers 10 steht

Und ich will über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gunst und flehentlicher Bitten ausgießen, und sie werden gewiß auf DEN schauen, den* sie durchstochen haben,

Interessant ist immer was bei dem Stern hinterlegt ist, dort steht oft die richtige Übersetzung oder zumindest eine alternative Möglichkeit. Beim Wort DEN steht folgendes:

„Auf den . . ., den“, Th u. Joh. 19:37; MVg: „auf mich . . ., den“.

Andere Bibel schreiben daher auch, dass Gott sagt, sie werden auf MICH schauen, den sie durchstochen haben:

Nehmen wir die Züricher

10 Aber über das Haus David und über den, der in Jerusalem wohnt, werde ich einen Geist der Gnade und des Flehens ausgiessen, und sie werden aufblicken zu mir, den sie durchbohrt haben

Auch hier weist der Querverweis auf Jesus im NT hin.

Also was meinen andere Christen zu diesen Versen? Wie deutlich wird hier, dass Jesus Gott selbst also (JHWH) Jehova ist?



...zur Frage

Eine Frage zu Jesus,Bibel, Matthäus 8, 34 Was hatten die Dämonen wirklich vor?

Hallo,

ich beschäftige mich erst seit kurzer Zeit mit der Bibel und bin überwältigt.

Es gibt aber immer wieder Fragen die ich geklärt haben möchte. Es geht um das Matthäus - Evanglium Kapitel 8 Vers 34.

Da gibt es keine Antwort in Bibelkommentaren, zumindest habe ich keine Antwort gefunden.

Es geht um die beiden Besessenen von Gadara:

Zwei von Dämonen besessene Männer leben auf Friedhöfen. Sie gebärden sich suspekt und machen den Menschen Angst. Jesus geht zu den zwei Männern. Die Dämonen schreien aus den Mündern der beiden Männer mit den Worten " Was hast Du bei uns zu suchen, du Sohn Gottes !!! Bist Du extra hergekommen um uns schon vor der Zeit (des jüngsten Gerichtes) zu quälen?"

In der Sichtweite weidete eine Herde Schweine und Ferkel. Die Dämonen schlagen Jesus einen Deal vor: " Wenn Du uns schon aus den Menschen austreiben willst dann schick uns doch in die Schweineherde!"

Jesus sagt "geht!"

(Jesus lehnt den Deal nicht ab, so sehe ich das (???) )

Die Dämonen fuhren aus den beiden Männern heraus. Sofort kam Unruhe in die Tiere. Sie durchbrachen den Zaun und rannten zu den Klippen. Alle Schweine stürzten in den Tod.

Jetzt das (für mich) Unerklärliche:

Die vielen Menschen, die das beobachtet hatten, fanden das nicht gut. Sie baten Jesus zu gehen und nicht wieder zu kommen.

Warum?

  • Die Tiere waren überfordert mit den Dämonen, gerieten in Panik und rannten orientierungslos in den Tod. Der Tod der kostbaren Schweine bedeutet finanziellen Verlust.
  • Oder: Das war von Anfang an der Plan der Dämonen, nämlich Zweifel zu sähen und die Menschen von Jesus zu distanzieren.

Könnt Ihr meine Frage beantworten?

Danke schon mal ...

...zur Frage

Hat Gott nur einen Sohn? , wenn Ja , warum betet ihr dann das Vater unser? und wenn Nein ,wie hat Gott seine anderen Söhne gemacht?

Hiob 1,6

Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor den HERRN zu stellen; und auch der Satan kam in ihrer Mitte.

war Jesus , als ein Sohn Gottes auch dabei?

was sagte Jesus ?

Markus 3 Vers 35

35Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

als Geschwister von Jesus , sind wir dann nicht Kinder ( Söhne Gottes ) wie es in oben schon in Hiob 1 steht ?

Jesus hatte eine Unterhaltung mit Juden , als er sich als Sohn Gottes nannte .

Johannes 10

  34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"? 35 So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden, 36 sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: "Du lästerst Gott", darum daß ich sage: Ich bin Gottes Sohn?

Manche sagen : nein einzigezeugter Sohn. Ja, aber wo kamen denn dann die anderen Söhne Gottes her , in Hiob ?

sind diese Söhne Engel ?

Jesus sagte: In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich freien lassen, sondern sie sind gleichwie die Engel Gottes im Himmel. Matthäus 22.30

Hatte Gott die anderen Söhne nicht lieb ? will er deren Vater nicht sein , weil auch geschrieben steht :

Manfred das habe ich mal von Dir zitiert.

Hebräer 1 Vers 5

"ZU WELCHEM ENGEL hat GOTT JEMALS gesagt, du bist mein SOHN?

Wessen Söhne sind die Engel dann ? Tut Gott seine anderen Söhne verleugnen , die sich inn der Hiobsgeschichte vor Gott trafen?

Wenn Gott nicht mehr Söhne hat als Jesus , warum beten dann alle , das Vater unser? Warum nennt man Gott dann Vater ???

So Frage steht , vielmehr Fragen :-)

liebe Grüße Euch

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?