Was sind spätere Auswirkungen einer Scheidung?

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11 Antworten

Hallo!

Scheidungskinder haben oft - wenn auch längst nicht immer - Probleme im späteren Leben, Beziehungen zu führen & eigene Kinder großzuziehen. Depressionen müssen nicht sein, psychische Labilität auch nicht, aber Bindungsängste oder chronisches Misstrauen sind bekannt.

Eine Scheidung ist immer eine große Zäsur im Leben eines Kindes ------> man kann sagen was man will, aber selbst wenn das Elternhaus immer streitet und Unfriede herrscht, suggeriert es einem kleinen Kind doch mehr Zusammenhalt als eine Scheidung, bei der man fast alles verliert.

Je jünger ein Kind aber zum Zeitpunkt der Scheidung ist, umso besser verkraftet es diese -----> ich kenne einige, deren Eltern sich zwischen 10-13 Jahren scheiden ließen & das war für die Jugendlichen oder "Vorpubertäre", die das dann live mitbekamen & schon genau wussten was da lief, sich auch im Gegensatz zu kleinen Kindern auch nix mehr vom Pferd und vom Bienchen, das eine andere Blüte bestäuben möchte, erzählen ließen, noch schlimmer als für einen, der das im Kindesalter bzw. vor der Schulzeit miterleben muss. 

Ich bin noch vor meinem ersten Geburtstag zu meinem Opa gekommen, der mich dann auch aufgezogen hat ------> ich habe an meine Eltern bzw. die Situation bei ihnen faktisch keine Erinnerungen & kenne das, was da wohl lief und wieso mein Opa das Sorgerecht bekam lediglich ganz rudimentär aus damaligen Erzählungen von meinem Opa. Trotzdem war es für mich nicht ganz einfach: Ich habe einige Zeit lang gegenüber Frauen, die etwa im Alter meiner Mutter sein könnten - darunter auch Lehrerinnen - ein sehr barsches und unfreundliches Auftreten gepflegt aus Angst, sie könnten mich ebenfalls verletzen oder im Stich lassen. Da hatte ich echt einige Zeit lang Probleme, aber das verwuchs sich spätestens gegen Ende meiner Realschulzeit :)

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Um die schlechten Erfahrungen der Kids bei einer Scheidung zu minimieren, sollte man sich im Einverständnis trennen.Hätte ich gewartet mit der Trennung von meinem Mann, hätten wir uns bestimmt auch nur noch gestritten. Ich habe rechtzeitig den "Absprung" geschafft und bin wirklich sehr froh darüber. Egal welchen Ärger wir auch haben, wir haben immer das gemeinsame Zeil es für die Kinder nicht all zu schwierig zu machen.

Schlimm finde ich wenn sich Kinder zwischen Mama und Papa entscheiden müssen. Ich glaube wäre ich in dieser Situation, würde ich wohl eher auf das Sorgerecht verzichten, sofern ich das Gefühl hätte das meine Kinder bei meinem Exmann gut aufgehoben wären. Aber zum Glück ist dies bei uns nicht der Fall und ich bin sehr froh. Es hätte auch anders ausgehen können. Daher versucht euch friedlich zu trennen und auch zu scheiden. Ich habe es mit der Rechtsanwältin Kaschube von www.scheidung-friedlich.de hinbekommen und kann Sie deshalb wärmstens empfehlen.

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Im Allgemeinen benötigen Kinder um "richtig gesund" auf zu wachsen beide Elternteile! Besonders für Mädchen ist das väterliche Vorbild, oder zumindest eine "männliche Bezugsperson" beim Aufwachsen sehr wichtig!

Fehlt diese ganz, so besteht die Gefahr, dass sie einen "Vaterkomplex" entwickeln! Sie sich (früh) einen (viel älteren) Freund suchen, der neben der Partnerrolle auch das "Vater-Defizit" ihrer Kindheit "(auf)füllen" soll!

Manche Mädels, die sehr unter einer "unvollkommenen" Familie in ihrer Kindheit litten, "flüchten" auch im Teenie-Alter vorschnell in eine Beziehung/Mutterschaft, aus tiefer Sehnsucht, endlich das so schlimm vermisste vollkommen harmonische Familienleben "nachzuholen"!

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Das kann man so allgemein nicht beantworten. Das kommt auf das Alter der Kinder, ihre Bindung zu den Eltern und die Umständen der Scheidung an. Manche Kinder verkraften das relativ problemlos, vor allem wenn die Eltern sich untereinander einig sind und die Scheidung nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird, und manche haben große Probleme, wenn es anders der Fall ist.

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Sowas lässt sich wirklich nicht verallgemeinern. Es gibt soviele entscheidende Faktoren, die man nur schwer alle berücksichtigen kann. Wo wird das Kind leben? Ist es der bevorzugte und geeignetste Elternteil? Wie verhalten sich die Eltern zueinander? Ist es ein vernünftiger, für das Kind von Vorteil ausgerichter Umgang oder gehen sie rücksichtslos aufeinander los? Wie sehr wirkt sich das ganze finanziell aus, hat das Kind durch die Scheidung Nachteile? Oder wird es gar von vorn bis hinten verwöhnt, weil man sich die Gunst des Kindes kaufen will? Wie sehr leidet das Kind unter dem Verlust eines Elternteils?

Es gibt sicher auch Fälle in denen die Familiengemeinschaft so zerrüttet war, das eine Scheidung eine deutliche Verbesserung für alle gebracht hat und es letztlich positiv auf das Kind ausgewirkt hat. Jedoch kann man so etwas ohne weitere Informationen einfach nicht abschließend sagen.

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Als meine Eltern sich geschieden haben, habe ich die Auswirkungen natürlich zu spüren bekommen. Mein Vater hatte sich zwar nie richtig um mich gekümmert, aber als er dann weg war, war ich ziemlich traurig und wurde aggressiv anderen Kindern gegenüber. Ich war damals ungefähr 5 jahre alt und die Zeit ohne Vater war schwer, aber wenn man älter wird fängt man an, alles zu verstehen und kommt auch besser mit dem Geschehenen klar.

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Eine Scheidung muss nicht zwangsläufig eine negative Auswirkung auf Kinder haben.

Besonders nicht, wenn das Zusammenleben der Eltern den Kindern letzten Endes mehr schadet, als eine Trennung.

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Depressionen, Bindungsängste, erhöhtes Scheidungsrisiko.

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Das kann man nicht sagen, da jedes Kind unterschiedlich ist. Ich war froh, als mein Erzeuger endlich weg war. Ich war noch nie vorher so erleichtert.

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Das ist bei jedem Kind anders und hängt auch ganz davon ab wie die Scheidung verläuft und wie sehr sie das Kind prägt.

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bei jedem Kind anders

vorallem ist es schwierig das Verhalten auf irgendeine Sache zu schieben

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