was sind schwarz und weiß und warum sind es keine farben?

6 Antworten

Probier doch mal bei deiner Fotobearbeitung ma was aus:

Wenn du "Helligkeit" auf 100% machst ist das Bold komplett Weiß.

Bei 0% ist es schwarz.

Du kannst auch ein Prisma nehmen und einen Sonnenstrahl auf ihn leiten. Nach der Brechung siehst du die Regenbogenfarben. Also ist die Summe aller Farben weiß.

Wenn du alles abdunkelst und kein Licht herrein kommt ist es komplett schwarz.

Also ein Licht mangel.

Du kannst es auch komplett Physikalisch betrachten: 

Es gibt verschiedene Wellenlängen: Infrarot hat eine sehr lange Welle, dann kommt Rot, die Regenbogenfarben, Violett, Ultraviolett, Röntgenstrahlen und auch Radioaktive γ-Strahlung (Gammastrahlung). Die Wellenlänge wird einfach immer kürzer, aber es gibt keine Wellenlänge die Weißes Licht oder Schwarzes Licht ist. Sogenanntes Schwarzlicht geht in die Richtung von UV-Strahlung wobei ein teil des "Lichts" sichtbar reflektiert wird.

Für die Abwesenheit von Licht gibt es mehrere unterschiedliche Wurzeln im indoeuropäischen Sprachstamm: black (en), noire (fr), zwart (nl).

Durch die mehrdeutige Nutzung des Begriffs Farbe entsteht die Unklarheit, ob Schwarz eine Farbe ist. Im Sinne von Fehlen von Licht ist Schwarz im Alltag keine Farbe. In der Fachterminologie wird allerdings streng zwischen Farbmittel und Farbreiz unterschieden, dadurch erklärt sich die Bezeichnung von schwarz als unbunte Farbe, da ihm die Farbigkeit, die Buntheit fehlt.

Schwarz ist als Sinneswahrnehmung eine Farbqualität. Physikalisch bedeutet Schwarz Abwesenheit von (sichtbarem) Licht jeglicher Wellenlänge. Farbe bedeutet hier Farbreiz. Fehlt jeglicher Farbreiz, wird schwarz wahrgenommen.

in Gegenstand erscheint schwarz, wenn er Licht aller Wellenlängen absorbiert. Farbe ist eine Sinnesempfindung, Schwarz ist als Farbe kategorisiert, die im Vergleich zur Umgebung eine minimale Lichtmenge reflektiert oder (fast) kein Licht abstrahlt

ür den Menschen entsteht der Farbeindruck weiß immer dann, wenn ein Material das Licht in solcher Weise reflektiert (resp. remittiert), dass alle drei Zapfen in der Netzhaut des Auges in gleicher Weise und mit ausreichend hoher Intensität gereizt werden. Entsprechendes gilt für die Lichtfarbe von Selbststrahlern. Der Farbreiz für das Wahrnehmen von Weiß besteht also darin, dass alle drei Farbvalenzen gleich sind. Entsprechend der Natur der Lichtwahrnehmung kann dies auf verschiedenen (geeigneten) Spektren beruhen, wegen der notwendigen Gleichheit der Farbvalenzen bezeichnet man diese Farbe auch als unbunt.

In der Natur, speziell bei der Sonnenstrahlung, liegen auf Grund der Entstehung der Strahlung Überlagerungen von Wellenlängen vor (Planckscher Strahler). Die Sichtbarkeit von Licht wird durch die Empfindung des Auges von Mensch oder Tier bestimmt. Benachbarte Teile des elektromagnetischen Spektrums sind Infrarot und Ultraviolett, die aber nicht mehr mit den visuellen Sensoren in Interaktion treten. Der individuelle Eindruck für Weiß ist in einer bestimmten Breite der Strahlungsintensität gegeben, sinkt die Intensität der (dennoch gleichmäßigen) Farbvalenz, so entsteht der Eindruck Neutralgrau, der ebenfalls unbunt ist und entsprechend der Definition eine größere Breite an „Absoluthelligkeit“ umfasst.

Wenn solch weißes Licht gebrochen wird, so werden die Wellenlängen aufgrund der Dispersion unterschiedlich stark abgelenkt und in das bekannte Bild des kontinuierlichen Spektrums zerlegt. Für den Menschen werden so die Spektralfarben violett, blau, türkis, grün, gelb, orange und rot sichtbar. Andere Anteile wie das Ultraviolett und Infrarot, die im „weißen“ Sonnenlicht ebenfalls enthalten sind, werden nicht wahrgenommen, da unsere Rezeptoren darauf nicht empfindlich sind oder die Wellenlängen zum Schutz bereits von der Hornhaut abgefangen werden.

Wow! Und wo hast Du das her?

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