Was sind nicht obligatorische Überstunden?

6 Antworten

Hallo

ja, ich weiß es ist schwierig: Dennoch erst einmal zum Sozialamt gehen, mit denen vor Ort sprechen ist immer gut und das Durchschnittsgehalt neu berechnen lassen, das geht. Evtl. würde ich dem Chef das mit der Unterhaltsberechnung auch erklären und evtl.  eine Bescheinigung bitten, die bestätigt, dass die Überstunden aus personellen Gründen eine Ausnahme war. Zudem, deine Tochter ist doch schon volljährig, da fällt ja nicht mehr so viel Unterhalt an für weitere Jahre. Ich persönlich habe nie Unterhalt von meinem Mann fürs Kind bekommen. Er hat aber jederzeit aufs Kind aufgepasst. Ich hatte mich auch für die teure Ausbildung selbst verschulden müssen. War schon immer ganztags gearbeitet und auch teure Tagesmutter allein bezahlt, obwohl ich nicht viel verdiene. Was meinst du wohl, aus Liebe zum Kind habe ich neben meinem Ganztagsjob noch einen Nebenjob angenommen. Verdiene ja auch nicht so viel, deshalb! nDie Mutter schwelt sicher nicht in Geld und meistens haben die Frauen auch noch die Hauptverantwortung fürs Kind... nicht vergessen!

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

LG Shoshin

Obligatorisch und nicht obligatorisch ist sinngleich mit üblich und unüblich. In unterschiedlichen Berufen fallen unterschiedliche Überstunden an. Meist sind sie vertraglich eingegrenzt, z. B. 5 pro Woche. Das ist obligatorisch, also üblich. Sobald sich der Wert nach oben ändert, ist er unüblich. Logisch, oder?!

Und ja, Unterhaltszahlungen müssen im Amt immer dann neu berechnet werden, wenn sich das Einkommen ändert. Im ungünstigstem Falle jeden Monat, wenn der Ertrag jeden Monat über oder unter die Bemessungslinie fällt. Dafür sind die Leute da, dafür werden die im Amt bezahlt.

Da deine Tochter bereits volljährig ist, gilt nicht mehr der Selbstbehalt, wie er gegenüber volljährigen Kinder in Ausbildung besteht (derzeit 1300 Euro), sondern ein weitaus höherer Selbstbehalt... (derzeit 1800 Euro bzw. je nach Sachlage eine Einkommen über 100 000 Euro im Jahr)

Da das Amt die letzten 12 Monate als Berechnung nahm

Das Sozialamt kann von Eltern volljähriger Kinder nicht ohne Weiteres Unterhaltleistungen verlangen bzw. Nachweise einfordern.... Das wird es zwar versuchen... - könnte Ansprüche aber eigentlich nur auf zivilrechtlichem Weg einfordern....

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