Was sind Kriegsanleihen?

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4 Antworten

Das ist ein Wertpapier - der Bürger kauft ein Wertpapier und leiht damit dem Staat Geld - er erhält ggf. eine Verzinsung (aber auch ohne Verzinsung möglich) und kann das Papier dann nach dem Krieg oder der festgelegten Laufzeit wieder an den Staat zurückverkaufen.

Wenn ein Krieg verloren wird, besteht die Gefahr, daß man gar nichts oder weniger zurückerhält, da ein Kriegsverlierer meist Reparationszahlungen (Schadenersatz) an die Kriegsgewinner zahlen muß und der Staat dann ggf. kein Geld für die Rückzahlung hat.

Im Umkehrschluß hofft der Anleger auf den Kriegsgewinn; dann erhält der Kriegsgewinner Reparationszahlungen von den unterlegenen Ländern und die Anleger hoffen, daß dann eine gute Verzinsung ihrer Anleihe erfolgt - die Geschichte hat aber gezeigt, daß das oft nicht der Fall war.

Der Staat spekuliert aber oft in erster Linie darauf, daß die Bürger sich aus Patriotismus an den Kosten des Krieges beteiligen ohne daß man tatsächlich das Geld wieder (in voller Höhe oder mit Zinsen) zurückzahlen muß.

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Eine Kriegsanleihe ist ein Wertpapier, das der Staat seinen Bürgern verkauft. Er verspricht, nach dem Krieg die Anleihe mit Zinsen zurückzuzahlen. Die Anleihen dienen dazu, Geld für die Ausgaben der Kriegsführung zu bekommen.

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Der Staat leiht sich vom Bürger Geld für den Krieg, den er dann nach Kriegsende zurückzahlt (aber nur, wenn er den Krieg nicht verliert)

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