Was sind Java und Eclipse?

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3 Antworten

Ist das so richtig?

Korrekt. Bei letzterem sagt man Entwicklungsumgebung oder IDE dazu.

Die Programmiersprache ist etwas festgelegtes, wie Syntax aussieht und danach der kompellierte Teil, wie und was geht um eine Software zu entwickeln.

Die Entwicklungsumgebungh ist völlig frei gestellt. Du kannst Java-Programme auch im Editor entwickeln. Eclipse ist eine Art der Entwicklungsumgebung, weil sie zusätzlich noch viele weitere Funktionen rund ums Programmieren liefert: z.B. intelligente Formatierung, einen Prä-Compiler, Klassenhierachieanzeige, Kodevervollständiger (IntelliJ), Debugger (ganz wichtig) und vieles vieles mehr.

Damit ist das Programmieren einfach benutzerfreundlicher anstatt alles per Hand zu programmieren. Mit Hallo Welt geht das noch, aber nicht wenn man komplexere Programme entwickelt

Eclipse ist eine -- keineswegs nur für Java -- brauchbare integrierte Entwicklungsumgebung (engl. IDE = Integrated Development Environment).

Was man unter einer integrierten Entwicklungsumgebung ganz generell versteht, erklärt recht gut Wikipedia auf Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierte_Entwicklungsumgebung .

Früher war jede IDE so implementiert, dass man damit nur Programme in jeweils einer ganz bestimmten Programmiersprache entwickeln konnte. Dies hat sich mit Eclipse geändert, denn eigentlich ist Eclipse ein Baukasten, mit dessen Hilfe man sich für jede nur denkbare Programmiersprache eine IDE zusammenstellen kann.

Für besonders wichtige Programmiersprachen, z.B. Java oder C++, gibt es bereits fertig zusammengestellte Konfigurationen von Eclipse.

Wer C# verwenden möchte -- allgemeiner: wer .NET-Anwendungen erstellen möchte --, benutzt statt Eclipse besser MS Visual Studio (ein Programmsystem, das -- ganz ähnlich wie Eclipse --  die Entwicklung von Anwendungen in sämtlichen durch Microsoft unterstützten Programmiersprachen ebenso vereinfacht, wie Eclipse das für andere Programmiersprachen, speziell Java, tut.  

Kurz: Java ist eine Programmiersprache, Eclipse aber ist eine Art Werkzeugkasten, mit dessen Hilfe man Programme besonders schnell schreiben, compilieren, debuggen und testen kann (und das vor allem deswegen, weil diese Werkzeuge unter einer einheitlichen graphischen Benutzeroberfläche integriert sind).

Der Wert einer integrierten Entwicklungsumgebung zeigt sich so recht erst dann, wenn der Sourcecode einer Anwendung auf sehr viele Dateien verteilt sein muss. 

Um kleine Beispielprogramme zu schreiben braucht man sie nicht wirklich: Dazu nämlich reicht ein Texteditor (z.B. Notepad) und ein Compiler -- oder Interpreter -- für die jeweils verwendete Programmiersprache.

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Einfach ausgedrückt: Ja

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