Was sind Indianerreservate?

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4 Antworten

Nach dem die Prärie Indianer besiegt waren und man ihnen ihr Land genommen hatte, musste sie ja irgendwo leben. Also hat man ein unwirtliches Stück Erde ausgewählt und die Indianer dort hin verfrachtet. 

Sie sollten eigentlich vom Staat versorgt werden, aber die Versorgung wurde relativ häufig unterschlagen. Das Geld floss reichlich, aber es kam bei den Indianern nur wenig an. Oft genug waren die Lebensmittel verdorben oder es kam gar nichts an. 

In vielen Reservaten nahm man den Indianern die Kinder weg und schickte sie in Internate. Dort durften sie ihre Sprache nicht mehr sprechen und mussten englisch mit einander reden. Bei Verstößen wurden sie hart bestraft. 

Missionare hatten überall freien Zugang zu den Stämmen. Sie nahmen ihnen ihre Religion und ihre Kultur. Sie trieben einen Keil in die Stämme und spalteten sie auf in die Traditionalisten und die Bekehrten. 

Zu Beginn lebten viele Stämme des Westens noch in Zelten. Doch mit der Zeit zerfielen die Zelte und weil die Indianer keine Büffel mehr jagen konnten, gab es keinen Nachschub an Büffelleder mehr. So nahmen viele das Angebot der Regierung an und zogen in die kleinen bereit gestellten Hütten. Die wurden jedoch nach Art der Weißen Farmer aufgestellt. Jedes Haus einzeln, mit einem riesigen Abstand zu den Nachbarn. Auch das zerstörte den Zusammenhalt innerhalb der Stämme. 

Jedes Mal wenn man neue Bodenschätze auf dem Reservationsgebiet entdeckte, wurden die Reservate einfach verkleinert und den Indianer das Land weg genommen. 

Integration gab es nicht und so leben viele Indianer auch heute noch neben der weißen Bevölkerung her, ohne irgend welche Berührungspunkte. Viele Indianer sind dem Alkohol und den Drogen verfallen. Sie versuchen so ihr armseliges Leben zu vergessen. Viele sind krank, viele leiden an Übergewicht, weil sie sich nur Fastfood leisten können. 

Erst mit den Casinos besserte sich die Situation vieler Stämme. Da die Reservate nicht den Gesetzen der jeweiligen Staaten unterstehen, haben einige Indianer die Gesetzeslücke genutzt und riesige Casinos gebaut. Damit verdienen sie eine Menge Geld und nutzen es für ihre Gemeinschaft. Trotzdem leben noch heute viele Stämme am Existenzminimum. 

All das was ich geschrieben habe kann man nicht verallgemeinern. Es trifft auf einige Stämme zu, aber auf andere eben nicht. Dafür sind die Völker und ihre Situation zu verschieden.

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Ein Rückzugsgebiet für Indianer, wo sie ihrer ursprünglichen Kultur nachgehen können. 

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Abgegrenzte, von der amerikanischen Regierung offiziell deklarierte Gebiete, in die die Indianer sich zurückziehen mussten, nachdem die Einwanderer ihnen ihr Land weggenommen hatten. Solche Gebiete gibt es teilweise auch heute noch.

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Indiana Reservate sind Bereiche in denen Indiana ungestört leben dürfen ohne jeglichen schnick schnack der heutigen Welt

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Kommentar von xndiii
06.03.2017, 16:41

Sind das dann Häuser oder Dörfer ...?

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