Was sind gute Wertanlagen (Materielle Dinge)?

8 Antworten

Eine einseitige Spezialisierung (nur Waffen, nur Gold, nur Uhren) halte ich nicht für sinnvoll.

Reine Sammlerstücke im Sinne von Antiquitäten sind grundsätzlich gut. Natürlich muß man sich auskennen damit. Der mögliche Wiederverkaufswert im Kriegs- oder Krisenfall ist zu überlegen. Besonders denke ich an einen wahrscheinlichen Bürgerkrieg.

Ein wunderschön erhaltener Sekretär aus der Biedermeierzeit ist eine geniale Wertanlage, nur kann ich den nicht so leicht transportieren, wenn es mal wieder kracht in Europa.

Gold (in möglichst kleinen Stückelungen, also z.B. Sovereigns, halbe Sovereigns, 10 ℳ, 20 ℳ, also alles was weniger als 8 Gramm wiegt) ist wichtig.

Sehr empfehlenswert ist Silber! (Unzen, z.B. Philharmoniker und kleinere Münzen, wie 2 ℛℳ und 5 ℛℳ) Damit kann ich im nächsten Krieg oder Bürgerkrieg überall bezahlen, auch wenn das Euro-Papiergeld nichts mehr wert ist.

Eine sehr gute Investition ist ein Notfallrucksack, wo alles enthalten ist. Feuerstahl, Birkenrinde, Harz, Kompaß, Wassertabletten und all diese Dinge.

Ich sammle z.B. Silberbestecke u.a. von nahmhaften Manufakturen.

Ob es sich als gute Wertanlage ausweist, werde ich evtl. später feststellen; Sicherheit gibt es keine. Aber ich kann die Objekte wenigstens ständig anschauen (im Gegensatz zu Aktien) und mich daran erfreuen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Als Notreserve für Krisenzeiten? Dann nur etwas, was sich leicht transportieren und jederzeit schnell veräußern läßt: Edelmetalle, Diamanten etc., nicht zu große Stückelungen.

Edelmetalle sind immer gut. Gold und Silber kann jeder erkennen.

Anders ist es bei Platin. Da wissen viele nicht, wie das überhaupt aussieht.

Von Diamanten würde ich abraten, weil die Echtheit und Qualität eines Steines im Krisenfall nicht so leicht bewertet werden kann.

Ansonsten hast Du völlig Recht: Leicht transportierbar, geringes Gewicht und ein hoher Wert auf kleinem Raum.

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