Was sind große Hunderassen die sanftmütig und Kinderfreundlich sind?

6 Antworten

Sanftmütig sind z.B. Irish Wolfhound - ganz wunderbare Wesen.

ABER kinderlieb ist ein Hund nicht automatisch, das ist keine Rasseeigenschaft. Der Welpe muss bestenfalls frühzeitig Kinder kennenlernen. Außerdem müssen Eltern ihren Kinder beibringen, wie sie verantwortungsvoll und richtig mit dem Hund umgehen müssen.

Große Hunde "machen" natürlich oft durch ihre Größe schon Probleme mit (kleineren) Kindern - weil sie diese aus Versehen umwerfen können, weil sie oft zu stürmisch sind .....

Vielen Dank für die Antwort..kann ein größerer Hund aus dem Tierschutz auch als Familienhund mit (kleinen) Kindern in Frage kommen oder ist es zu riskant? Mfg

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@snens826

Eine wirklich grundsätzliche Aussage kann man nie treffen, es gibt immer die Ausnahme - so oder leider auch so.

Ich arbeite seit vielen Jahren mit Hunden aus dem Auslandstierschutz - kenne die Problematik von Tierschutzhunden also sehr gut. Immer muss man bedenken - auch bei den Hunden, die nicht aus dem Ausland kommen (aber auch davon sitzen große Mengen in dt. Tierheimen) - dass fast all diese Hunde abgegeben wurden, weil sie ungeliebt waren, Probleme bereitet haben, falsch oder gar nicht erzogen sind (und sich entsprechend "benehmen"), Gewalt in allen Formen kennengelernt haben, Ängste haben ....

Es ist also irre wichtig, den Hund so genau wie möglich kennenzulernen, bevor man ihn mit kleinen Kindern hält. Kleine Kinder sind oft unberechnbar (nicht böse gemeint, ich habe selbst vier (mittlerweile erwachsen)) und wenn solche Hunde dann auf einmal bedrängt werden (auch, wenn das Kind es lieb meint), wenn ein Kind ohne böse Gedanken vielleicht mit einem Stock etc. auf den Hund zuläuft oder nur in seiner Nähe spielt ... oder oder oder .... dann kann das zu furchtbaren Folgen führen.

Natürlich gibt es immer auch Hunde, die durch einen Notfall im Tierheim landen - aber wer seinen Hund wirklich liebt, der sucht und findet bei einem solchen Notfall eigentlich lieber selbst ein neues Zuhause für das Tier.

In einem kompetenten Tierheim können die Mitarbeiter oft gute Aussagen zum Tier machen. Viele gute Auslandstierschutz-Orgas arbeiten mit Pflegestellen. Das ist eine ganz wunderbare Sache, weil die Pflegefamilien nur ein oder zwei Hunde innerhalb der eigenen Familie betreuen und mit viel Wissen auch bei Bedarf sozialisieren. Hier kann ganz ausgezeichnet Auskunft darüber gegeben werden, ob der Hund in eine Familie mit kleinen Kindern passt ....

Aber auch ein völlig unbedarfter Welpe aus einer seriösen Zucht ist nicht einfach, wenn man ihn mit kleinen Kindern vergesellschaften will. Welpen sind wild, haben meist noch keine wirkliche Beißhemmung .... für kleine Kinder (und oft selbst für größere) meist nicht wirklich spaßig.

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Pauschal sehr schwer zu sagen, es kommt immer auch drauf an wie man sie zusammen führt. Am einfachsten ist es sehr wahrscheinlich mit nem Welpen bzw. Junghund. Wenn tierheim, dann einfach oft besuchen und probieren wie der auserwählte Hund reagiert. Auch Tiere sind Charakterlich alle verschieden. Meine kaukasen Hündin liebt zb. Alle Kinder und Menschen obwohl man der Rasse anderes nachsagt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich finde kaukasen auch sehr toll aber ich hätte mehrere Fragen und würde mich sehr freuen wenn sie mir helfen würden: wie sind sie zu erziehen, brauchen sie immer eine Herde auf sie aufpassen oder langt es wenn sie oft in der Natur sind und auf ein größeres Gebiet aufpassen können und wie hast du deine Kaukasin erzogen bzw wann warst du bereit für so einen Hund also wieviel Erfahrung braucht man?

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Ja es sind tolle Hunde. Aber definitiv KEINE kuschel Familien Hunde. Meine Hündin ist da wirklich ein light Objekt und natürlich kann man Glück haben und genau so eine wieder finden.(wobei auch sie keine fremden ohne mein Beisein rein lassen würde) Aber Fakt ist einfach das herdenschutzhunde in der Regel nicht so ticken und vorallem mit fremden und Co. Eher nicht sonderlich kompatibel sind. Sie nehmen das beschützen eben schon ernst. Und abtrainieren usw. Wird 1. Sehr schwer und zweitens bisschen widersprüchlich wenn man sich genau so ein Tier holt.

Hmm was soll ich da zur Erziehung schreiben. Eigentlich gibt's eine große hauptregel. SEI AUTHENTISCH!! Fehler verzeihen sie eher schwer und Fehler bei solchen Hunden werden schnell sehr gefährlich. Es sind eben keine Hunde die dafür leben um dem Herrchen zu gefallen. Im Gegenteil, sie denken selbstständig und hinterfragen so gut wie alles.

Und nein, sie brauchen nicht zwingend eine Herde. Meine hat auch nur Haus und Garten. Aber das sollte hald schon minimum sein. Also ne Wohnung ist da definitiv nicht zu empfehlen.

Erfahrung hatte ich persönlich davor nur durch die Hunde meiner Eltern und durch den tierschutz. (pflegehunde). Meine kaukasin kommt auch aus dem Tierschutz und war ursprünglich auch ein pflegehund. Jedoch der erste herdi. Und ich war einfach Schock verliebt in die Rasse. Aber ich hab auch keine Kinder. Dann hätte ich sie zb auch nie behalten können. Denn Madame liebt zwar Kinder. Wird aber nach ner gewissen Zeit lästig wenn sie nicht ihre Ruhe hat. (auch der Grund warum sie abgegeben wurde)

Devinitiv

Die sind normalerweise ruhiger und sehn kinder nicht so als gefahr sondern umsorgen sie mehr oder betrachten sie mehr als geschwister

Ich bin mit nem mastiff aufgewachsen - der sanftmütigste kerl dens gab - man konnte ihn das essen aus dem mund nehmen und er hat mit dem schwanzu gewedeln

Allem voran der Mastiff. Doch "Kinderliebe" ist so ein Thema für sich. Mastiffs sind ruhig und geduldig, aber wenn man dem plötzlich so einen kleinen Zappelphillip vor die Nase setzt, wird das den Hund höchstwahrscheinlich überfordern. Umgang mit Kindern muss erlernt werden. Das heißt der Hund sollte Kinder frühzeitig kennenlernen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Besitzerin von drei Hunden

Danke

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