Was sind Fremde und wer zählt zur Familie?

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Dafür gibt es keine rechtlichen Definitionen, sondern das ist reine Empfindungs- und Bewertungssache und ganz subjektiv.

Eine/n unverheirateten Lebenspartner/in werden die meisten wohl mehr oder weniger zur Familie gehörig empfinden.

"Fremd" ist nur, mit wem man nichts zu tun hat, mit wem man so gut wie keinen Kontakt hat und den man nicht kennt.

Blutsverwandt sind weder verheiratete noch unverheiratete Lebenspartner eines Familienmitglieds.

Wenn jemand einen Bekannten oder alten Freund, mit dem er seit 10 Jahren kaum noch Kontakt hat, der Familie näherstsehend empfindet, als einen unverheirateten Lebenspartner seines Angehörigen, den er jede Woche sieht, dann ist das seine Bewertung, und man kann nichts dagegen tun. Es liegt aber nahe, dies als Abwertung und Zurückweisung des unverheirateten Partners zu werten. Vielleicht gibt es da noch Gesprächs- und Klärungsbedarf?

Das empfindet jeder anders.

Ich habe meinen jetzigen Mann vor 26 Jahren kennengelernt (wir haben erst voriges Jahr geheiratet). Ich fühlte mich immer als Familienangehörige aufgenommen.

Jedoch sagte eine Person nach unserer Hochzeit: JETZT gehörst Du zur Familie.

Fremde sind für mich Personen, zu denen man keineswegs eine Verbindung hat/haben kann. Familie/Freunde kann für mich der Kontakt zur ganzen Welt bdeuten, wenn man zueinander eine gute Verbindung hat; also unabhängig vom Verwandschaftsgrad etc. 

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