Was sind eigentlich die Leiden des jungen Werthers?

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2 Antworten

Werther arbeitet eine Zeitlang bei einem Gesandten am Hofe. Die Pedanterie seines Vorgesetzten und die bornierte Enge der höfischen Etikette lassen ihn jedoch erkennen, dass er in jener Gesellschaft nur eine Außenseiterrolle spielen und sich nicht mit ihr identifizieren kann. Als er eines Tages vom Grafen C. aus einer adeligen Runde vorsichtig hinauskomplimentiert wird, da sich viele Gäste von der Anwesenheit Werthers, eines Bürgerlichen, gestört fühlen, und als daraufhin über Werthers Fauxpas in aller Öffentlichkeit getratscht wird und auch seine neue, Lotte etwas ähnelnde Bekannte, das „Fräulein von B..“, ihm schonend beizubringen versucht, dass er zu übermütig und sich seines bürgerlichen Standes nicht genügend bewusst sei, fühlt er sich wie „zerstört“.

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Um Lottes Ehre und Ehe nicht weiter zu gefährden, beschließt Werther, sie nicht weiter zu behelligen und sich das Leben zu nehmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Leiden_des_jungen_Werthers

Demnach hat er wohl auch ein "Problem" mit der seinerzeit gültigen Gesellschaftsstruktur.

Und den letzten Satz könnte man so interpretierne, dass er sich schließlich weniger aus "Liebeskummer" tötet, sondern eher aus einem "übersteigerten Verantwortungsgefühl" - auch das könnte man als Problem ansehen.

Allerdings ziehe ich diese Erkenntnisse nur aus der Zusammenfassung bei Wikipedia (dort finden sich übrigens auch einige Interpretationen, vielleicht findest Du dort weitere Antworten auf Deine Frage), ich habe das Buch selber nie gelesen ...

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So viel ich weiß nur liebeskummer weil er die was er will nicht haben kann und daran zerbricht... Und dass er halt aus einer untereren gesellschaftsschicht kommt...

Gelesen haben wir das in der schule nur in auszùgen ^^

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