Was sind die Vorteile und Nachteile, wenn man bei Heirate jeder seinen Familiennamen behält?

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4 Antworten

Vor dieser Frage stand ich auch noch vor 2 Jahren. Da habe ich nämlich geheiratet. Erst wollte ich felsenfest meinen Namen behalten, aus den erst genannten Gründen von Hoppelhasi. Dann kam aber kurz vor der Hochzeit alles anders. Die Romantik - ich heirate, dann sollten wir und die Kinder auch den gleichen Namen tragen und so weiter - ausserdem sollten es auch ruhig alle wissen - hat sich durchgesetzt. Bin nicht traurig um meinen Namen und kann gut mit dem neuen leben. Ist ein neuer Lebensabschnitt. Die formellen Sachen mit Papierkram und so habe ich schnell erledigt.Meine gmx mail läuft immer noch unter meinem alten Namen:)) Aber - jeder sollte einfach auf sein Bauchgefühl hören, dann wirds schon stimmen.

Wenn zwei Menschen heiraten, zeigen sie sich und der ganzen Welt, dass sie zusammen gehören. Dazu gehört nach meiner Meinung, dass sie sich auch auf einen Namen einigen. Wer sich schon beim Namen nicht einigen kann, der/die können auch über Alltäglichkeiten, wie Kindererziehung, Essen kochen u.a. keine Einigung erzielen. Egal, ob Namen des Mannes oder der Frau.

Deshalb bin ich ganz klar für einen Namen, evtl. mit Geburtsnamenzusatz.

Das ist doch eine grobe Verallgemeinerung, dass, wer sich nicht auf einen Namen einigen kann, sich auch in anderen Dingen nicht mit dem Partner einigen kann!! Es kann gute Gründe haben, seinen Namen nicht ändern zu wollen, die mit dem Sinn der Ehe überhaupt nichts zu tun haben!

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@evistie

Da stimme ich evistie voll zu. Kann ja z.B. sein das beide stolz auf ihren Namen sind weil hinter diesen eine längere Familiengeschichte steht oder etwas in der Art und keiner von beiden seinen Namen aufgeben möchte. Hat wirklich nichts mit der restlichen Kompromissbereitschaft in der Beziehung zu tun.

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Wenn man bedenkt, dass bei einer heirat zum großteil die frau ihren namen aufgibt (auch wenn man sich für einen doppelnamen entscheidet)......daran ist für mich immer noch erkennbar, dass wir in einer männerdomäne leben. Es ist geschichtlich zu erklären, dass der mann, als sog. ernährer der familie, ihr auch den namen gibt. Aber heute ?? Viele übernehmen diese haltung unreflektiert. Ich gehe auch davon aus, dass die meisten männer probleme damit haben, ihren namen aufzugeben - und es deshalb zu diskussionen kommt. Für mich hat der namen etwas mit identität zu tun. Und wie kann es sein, dass ich aufgrund von eheschließung meine identität aufgebe oder in der des anderen aufgehen soll?

Vorteile hat Hoppelhasi aufgezählt. Nachteile sind, dass Du immer und überall erklären musst, dass ihr verheiratet seid und dass ein evtl. Kind nur den Namen eines Elternteils trägt (oder Doppelnamen)

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