Was sind die Vor- und Nachteile vom vegetarischen Leben?

17 Antworten

Ich persönlich bin gezwungenermaßen so gut wie Vegetarier geworden und muss sagen, dass ich mich generell damit besser fühle.
(Ich habe das jetzt nicht aus Überzeugung wegen Tiere oder so getan, sondern einfach aus einem gesundheitlichen Aspekt heraus)
Du musst nur einzig und allein drauf achten, dass du halt bestimmte Inhalte, die das Fleisch liefert, in anderer Form zu dir nimmst.
Und etwas, was ein Vegetarier mir mal sagte: Wenn du erstmal lange drauf eingestellt bist, wird es für deinen Körper schwerer, sich an Fleisch wieder zu gewöhnen. Die Zersetzung ist einfach langwieriger und somit "schwieriger" zu bewältigen. Das kann dann schon mal unangenehm werden, wenn man sich dann die dicke Bratwurst doch mal wieder reinhaut, weil man denkt "Ach ja, nach 8 Jahren will ich doch mal!"  ;)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – siehe links

Ein großer Nachteil ist, dass viele "Fleischfresser" versuchen werden dich wieder zu bekehren bzw. du mit blöden Sprüchen rechnen musst. Du solltest also ein dickes Fell haben. 

Ein Weiterer Nachteil ist, dass viele die mit der vegetarischen Ernährung anfangen erst kaum Ahnung haben, wie sie sich ausgewogen ernähren können, also informiere dich ausgiebig zu dem Thema, dann kannst du nämlich dem Aberglauben mit den Mangelerscheinungen von vornherein entgegenwirken. 

Für mich überwiegen allerdings die Vorteile (sonst würde ich mich nicht seit 2010 durchgehend vegetarisch ernähren). Diese können aber von Person zu Person anders ausfallen. Viele berichten - mich eingeschlossen - davon, dass sie seit dem Verzicht auf Fleisch wesentlich vitaler sind und sich gesünder fühlen. Ich für meinen Teil habe auch eine Verbesserung von meinem Hautbild bemerkt und auch mein Geschmackssinn hat sich verändert, da ich viel mehr mit dem Eigengeschmack der einzelnen Lebensmittel arbeite und nicht - wie meine Mutter bei ihrem Fleisch - viel mit Gewürzmischungen arbeite. 

Und so ganz nebenbei tust du auch ein wenig für die Tiere und Umwelt, wenn du auf Fleisch verzichtest ;) 

Dass du viel Sport machst, sollte dich nicht an einer vegetarischen Ernährung hindern. Im Gegenteil, ich kenne viele Vegetarier und sogar Veganer, die ebenfalls viel Sport treiben und durch den Verzicht auf Fleisch sogar ein wenig Leistungsfähiger wurden. Wichtig ist hierbei eben, dass du dich ausgewogen ernährst, das ist das A und O bei einer guten vegetarischen Ernährung. 

Ich bin selbst seit 5 Jahren Vegetarier,  mache viel sport und fühle mich gesund und fit. Der Mensch braucht kein Fleisch um gesund zu leben. 

Vorallem wenn du ja eh schon wenig Fleisch isst, kannst du ganz darauf verzichten und als Vegetarier die Tötung von vielen Tieren verhindern.  

Der einzige "Nachteil" ist, dass dich wahrscheinlich am Anfang jeder fragen wird, warum du denn jetzt auf einmal Vegetarier bist ;D

Ich hoffe ich konnte dir helfen :)

Sorry, ich wollte das positiv bewerten und hab danebengetippt

0

Ich bin seit 15 Jahren Vegetarierin. Für mein Empfinden hat es nur Vorteile, hauptsächlich den, kein Fleisch mehr zu essen, was ich persönlich als richtig empfinde, vor allem wenn ich an einem Schweinetransporter vorbeifahre...

Vegetarische Ernährung ist einfach. Ich achte auf überhaupt nichts und meine Blutwerte sind hervorragend. Übrigens auch das vielbeschworene Eisen.

Viele Leute sagen, man muss drauf achten, sich "gesund" oder "abwechslungsreich" oder "ausgewogen" zu ernähren. Klar, das ist auf jeden Fall richtig, gilt aber für Fleischesser genauso :)

Also, nicht lang überlegen. Informieren musst du dich nicht unbedingt, aber ein paar "Veggie-Rezepte" googeln oder ein Kochbuch sind keine schlechte Sache für den Anfang. Sieh es als spannende Reise in eine neue kulinarische Welt. Eventuell gibt es einiges zu entdecken (je nachdem, wie du dich bisher ernährt hast).

Vegetarische Ernährung ist schon immer umstritten. Die Fleischessenden argumentieren mit einer Mangelernährung wegen fehlenden Proteinen, die Vegetarier verteidigen sich mit dem Schutz der Tiere. Ich fasse mal zusammen: Vorteile: * Fettärmere Ernährung * Weniger gemästete und geschlachtete Tiere * Vitamin- und nährstoffreiche Ernährung Nachteile: * Unausgewogene Nahrungsweise * Fehlende Mineralstoffe aus Fleisch Sorry, wenn ich das eine oder andere Argument vergessen habe, ich will nur einen groben Überblick schaffen. Und zeigen, dass sich die Argumente von der Zahl her ziemlich gut aufheben. Ob du Vegetarier werden willst, musst du für dich allein - unabhängig von Argumenten - entscheiden. Wenn du gerne Fleisch isst, solltest du es vielleicht besser lassen; wenn du dich ohne Fleisch auf dem Speiseplan besser fühlst, kannst du dich diesem Lebenstrend gerne anschließen. Ich für meinen Teil bin kein Vegetarier, konsumiere Fleisch aber auch nicht in wirklich großen Mengen. Von meiner Schwester habe ich von einer Alternative zu beidem gehört. Nein ich meine nicht Paleo, und auch nicht vegane Ernährung. Vielmehr will ich auf das Dasein der Flexitarier hinweisen. Das ist so ein Mittelding zwischen allem. Fleisch ja, aber nicht so viel wie andere zu sich nehmen. Und auf die Herkunft achten. Für mich ist ganz wichtig, dass mein Hühnchen älter als 25 Tage wird und während seines Lebens nicht mit Antibiotika vollgepumpt wird. Stattdessen soll es ein glückliches Leben geführt haben, wenn es schließlich ohne medizinische Rückstände bei mir in der Suppe landet. Und wenn es dann halt nur alle zwei Wochen Huhn gibt! Denn Ökofleisch schlägt ordentlich auf den Geldbeutel. Ich hoffe, es ist halbwegs rübergekommen, was ich sagen wollte, nämlich dass die Mitte meistens der beste Weg ist ;) Liebe Grüße :)

Was möchtest Du wissen?