Was sind die Ursachen für den Imperialismus und Kolonialismus im 1. Weltkrieg ?

4 Antworten

Die gab es beide schon vor dem Ersten Weltkrieg.

Um nicht zuweit zurückzugreifen (Columbus & Co.), soweit es Europa betrifft, reicht es völlig in die Zeit der Französischen Revolution zurück zu blicken.
Da finden sich die Kombatanten, Großbritannien, Frankreich, Preußen, Oesterreich und Russland.
Immer rüber und nüber über den Zaun, wer denn nun die Vorherrschaft stellen würde.

Schon Napoleon träumte einst von Ägypten gar nach Indien zu ziehen. Was dann denn doch etwas anders verlief, aber eben auch nicht mehr endete.
Von Napoleon über Bismarck (1870/71) und schließlich der Erste Weltkrieg.
Als man sich gerade so schon in Bündnisse eingerichtet hatte, zur Wahrung des Gleichgewichtes.
Nur verzettelten sich die Preußen und vergeigten die Geschichte schließlich gänzlich.

Kolonien wurden durch den Krieg abgebaut.
Motive für Kolonialismus waren zum Beispiel nationales Prestiges steigern, Macht demonstrieren, Industrie erweitern, Siedlungsgebiete erschließen oder teilweise auch religiös: Missionierung.

Diese beiden Erscheinungen sind nicht im WK I entstanden; der Kolonialismus ist sogar durch den Krieg abgebaut worden (England z.B, verlor als Folge des WK I seine größten Kolonien - daher u.a. auch heute noch andauernde Feindschaften).

Das liegt wohl daran, dass es während des 1. WK keinen Kolonialismus gab. Die kriegsführenden Mächte hatten andere Sorgen, als zu Kolonialisieren....

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