Was sind die übergeordneten Prinzipien des Islams und des Christentums und welche Gemeinsamkeiten haben sie?

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7 Antworten

— Beide Religionen erheben den Anspruch auf alleinige Wahrheit.

Als Beleg ein Zitat Jesu aus der Bibel (zum Islam habe ich leider kein Zitat):

"Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Bẹlial [Nichtsnutz / Satan]? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen?" 2. Kor. 6:14-16)

— Beide Religionen erheben den Anspruch ihr Lehrbuch komme von Gott:

Jesus sagte: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Johannes 17:17). (Islam fehlt Beleg)

— Beide Religionen sind monotheistisch, wobei christliche Religionen zum Teil trinitarisch sind. Der Gott im Islam hat den Namen "Allah"; bei den Christen heisst er "Jehova" (wobei dieser Name den Christen oft nicht wichtig ist).

— Der Islam lehrt, daß der Mensch eine Seele hat, die in einem Jenseits weiterlebt. Die Bibel sagt, dass die Seele der Mensch selbst ist und sie somit stirbt (Sure 39:43, HA / Hes. 18:4). Allerdings glauben etliche christliche Religionen trotz gegenteiliger bbl. Aussagen an ein Weiterleben nach dem Tod.

— Im Islam ist man verpflichtet, täglich fünfmal gegen Mekka hin zu beten. Diese Pflicht gibt es in der Bibel nicht.

— Islam und Christentum haben sich jahrhundertelang bekriegt (Kreuzzüge).

— Die Scharia oder das kanonische Recht regelt das ganze Leben eines Muslims, sowohl im religiösen als im politischen und im sozialen Bereich. Für den Christ gilt das Gesetz der Nächstenliebe.

— Alle Handlungen des Menschen werden im Islam in fünf Kategorien eingeordnet: 

1. was als absolute Pflicht (fard) angesehen wird [es sind Handlungen, deren Verrichtung belohnt und deren Unterlassung bestraft wird]; 

2. empfehlenswerte oder verdienstliche Handlungen (mustahabb) [Handlungen, deren Unterlassung nicht bestraft, deren Verrichtung aber belohnt wird]; 

3. indifferente Handlungen (ja'iz, mubah), deren Verrichten oder Unterlassen das Gesetz vollkommen freistellt; 

4. verwerfliche Handlungen (makruh), d. h. Handlungen, die zwar nicht strafbar sind, aber vom religiösen Standpunkt aus mißbilligt werden müssen; 

5. verbotene Handlungen (haram), d. h. strafbare Handlungen" (History of the Arabs).

Die Bibel spricht von Strafe für Sünde, aber auch von Vergebung.

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Kommentar von OhNobody
07.02.2017, 20:01

Danke für das Sternchen.

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das dem Islam zugrundeliegende Prinzip ist der Dualismus der Welt und der Menschheit: Die Welt des Glaubens und die Welt des Unglaubens, und daß zwischen beiden kein Frieden, sondern Dschihad herrscht.

Da im Islam auch keine allgemeinverbindliche Ethik und Moral existiert, sondern allein das Glaubensbekenntnis als DAS GUTE und die Verweigerung des Glaubens als DAS BÖSE schlechthin bezeichnet wird, gibt es auch keinerlei Gemeinsamkeiten mit der christlichen Ethik, die die innere Einstellung, Haltung und Tat als jeweils gut oder böse bewertet.

Das dem Christentum zugrundeliegende Prinzip ist nämlich diese Gesinnungsethik, die in der Mitmenschlichkeit und nicht im verabsolutierten Glaubensbekenntnis das Höchste sieht.

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Prinzip

1. Islam = Gesetzesreligion "Lies" und "tue dies" und du könntest Glück haben, wenn "Wir" dir im Jüngsten Gericht wohl gesonnen sein könnten

2. Christentum = Glaube an die Person Jesus Christus mit der Sicherheit der Annahme und Aufnahme bei Gott

Gemeinsamkeiten

Keine

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Kommentar von Nichtwichtiggg
04.02.2017, 14:30

Richtig falsch ;) Gemeinsamkeiten gibt es bei den Religionen genug

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in beiden religionen ist gott der boß

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Das übergeordnete Prinzip ist "der Schöpfer"  ( sofern man an einen solchen glauben mag...)

Gemeinsamkeiten gibt es aufgrund der Unterschiedlichkeiten....

soll heißen:

Der Islam "braucht" Christen, um sich irgendwie zu definieren.....

Das Christentum braucht den Islam NICHT, um sich zu definieren

______________________________________________________________

Auch in den islamischen "Predigten".. wird oft als Vergleich das Christentum herangezogen, bzw... "die Christen"....

Die christlichen Prediger hingegen machen sowas nicht, sie brauchen den Islam nicht als Vergleich... 

...das könnte u.a. bedeuten:

...dass das Christentum eben unvergleichlich ist....

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Infos zur römisch katholischen Kirche:

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-katholische_Kirche

http://www.katholisch.de/video/serien/katholisch-fur-anfanger

Infos zum Christentum allgemein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Christentum

Infos zu katholischem Christentum und Islam

http://www.k-l-j.de/115_christentum_und_islam.htm

Infos zum Islam

https://de.wikipedia.org/wiki/Islam

Hättest du das nicht selbst bei Wikipedia oder Google suchen können?

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Kommentar von latricolore
04.02.2017, 15:00

Hättest du das nicht selbst bei Wikipedia oder Google suchen können?

Warum machst du es dann für ihn?

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Kommentar von Katsa1
04.02.2017, 15:02

Ich mache ja gar nichts außer die Links von Wikipedia posten. Lesen muss er schon selbst

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Willst du dir deine Hausaufgaben komplett von uns machen lassen?

Ruf die entsprechenden Seiten im Netz auf und vergleiche die beiden Religionen!

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Kommentar von itsme1985
04.02.2017, 14:09

🖒

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