was sind die symptome von Jodmangel?

3 Antworten

Das Hauptsymptom ist die Kropfbildung (nicht Doppelkinn!!). Jodmangel wirkt sich hauptsächlich auf Embryonen aus, es kann zu Fehlbildungen und sogar zur Fehlgeburt kommen. Jodmangel in dieser Form gibt es bei uns aber nur noch ganz selten, weil wir jodiertes Speisesalz essen und Seefisch. Beim Grad der Aufklärung heutzutage muß man sich oft eher darum kümmern, daß Leute nicht zuviel Jod aufnehmen. Gruß, q.

Einen Jodmangel merkt man zunächst überhaupt nicht. Nach einem länger anhaltenden Jodmangel können sich Symptome einstellen wie

Kloß-Gefühl im Hals, Schluckbeschwerden, evtl.größer werdender Halsumfang, etc.

Da ein lang anhaltender Jodmangel eine Unterfunktion der Schilddrüse zur Folge hat, können noch viele Symptome hinzukommen. Hier ein kleiner Auszug:

Lustlosigkeit, Müdigkeit, Leistungsschwäche, Konzentrationsschwierigkeiten, Kälteempfindlichkeit, Schlafstörungen,
Ängste und Depressionen, erhöhte Infektanfälligkeit, Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme, hohe Cholesterinwerte,
trockene Haut.

Einen Jodmangel kann man jedoch heutzutage sogut wie immer ausschließen, da in Deutschland alle Lebensmittel jodiert werden (in der Schweiz sogar das Trinkwasser). Darüber hinaus enthalten Fleisch, Milchprodukte und Eier ebenfalls einen sehr hohen Prozentsatz an Jod (Tierfutterjodierung). Deshalb ist es eher wahrscheinlich, dass wir zuviel Jod zu uns nehmen, was wiederum auch schlecht für die Schilddrüse ist, da Studien belegen, dass mit Einführung der Lebensmitteljodierung zwar die Anzahl der Kröpfe (Schilddrüsenvergrößerung) zurückgegangen sind, jedoch die Zahl der Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse extrem in die höhe geschossen sind.

Wenn ich Dir einen Rat geben darf: Nimm kein zusätzliches Jod ein. Ich habe das sehr lange auf Anraten von Ärzten gemacht und habe dadurch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse provoziert.

man bekommt nicht immer einen kropf wenn man untter jodmangel leidet.ausserdem sind mittlerweile alle lebendmittel mit jod versetzt. es kommt darauf an ob die schilddrüse es auch verwerten kann.

Könnte ich durch jodhaltigere Ernährung(oder andere Wege) auf meine Schilddrüsentabletten verzichten?

Hey :) ich finde es blöd, wie viele Medikamente ich in meinem jungen Alter schon nehme (Schilddrüsen-Tabletten+ Antidepressivum+ zeitweise die Pille).

Wenn ich mir überlege, wie das erst einmal werden soll, wenn ich alt und richtig krank bin, mache ich mir schon ein bisschen Sorgen. Solche Medikamente sind bekanntlich auch nie ganz ohne Nebenwirkungen. In meiner Familie gibt es ohnehin schon überdurchschnittlich viele Krankheiten und Todesfälle, von daher ist zu erwarten, dass mit fortschreitendem Alter auch irgendetwas bei mir ausbricht.

Wenn die Medikamente auch noch wechselwirken, wird es noch komplizierter. Ich versuche auch von meinem Antidepressivum "herunterzukommen". Das wäre das erste.

Aber auch bei meinen Schilddrüsen-Tabletten frage ich mich manchmal, ob das wirklich sein muss. Klar, wenn ich sie einfach weglassen würde, würde ich das relativ schnell merken.

Gibt es denn aber nicht auch Alternativen zu Tabletten oder können die noch irgendetwas Besonderes. (z.B. die Funktionsfähigkeit der Schilddrüse aufrechterhalten. Habe außerdem irgendwann einmal gehört, dass sich Organe sogar selbst zerstören können), weshalb man Tabletten einnimt anstatt zu versuchen den Iodbedarf über die Ernährung zu decken? Andererseits denke ich mir, wenn das so einfach wäre und man mit einer erkannten Unterfunktion einfach ein bisschen mehr Fisch, Fleisch oder Milchprodukte konsumiert, dann gäbe es die Tabletten wahrscheinlich gar nicht.

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