Was sind die Pro und Kontra der politischen Linken?

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4 Antworten

Schwieriges Thema. Ich finde ehrlich gesagt keine politische Gesinnung gut, die es derzeit so gibt bzw. von jeder ein bisschen. Ich sehe mich da so eher in der Mitte und finde es schlimm, wie sehr sich die Fronten verhärten zur Zeit. Früher war ich schon ziemlich "links" aber das hat sich doch geändert in letzter Zeit.

Meine politische Meinung könnte man so zusammenfassen: Die politische Linke kann ich unterstützen in Dingen wie:

Gleichberechtigung (aber ernsthafte Gleichberechtigung, nicht nur auf Frauen konzentriert sondern auch auf Männer), Umweltschutz, so gut wie möglich Einhaltung der Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit/gleiche Chancen für alle Bürger, Förderung von Kulturschaffenden, Unterstützungen für sozial Schwache und Familien, usw.

Ich kann jedoch sehr sehr gut verstehen, dass die politische Rechte sich dafür einsetzt, nicht jeden der will in Europa/Deutschland/Österreich einwandern zu lassen. In Österreich (bin Österreicherin) ist die Arbeitslosigkeit rapide angestiegen, und ich denke, es ist schlicht unmöglich, für so viele Einwanderer neue Jobs zu schaffen wenn sogar ich (ein abgeschlossenes Studium, ein zweites gerade am fertigwerden) und wirklich gut ausgebildete Gleichaltrige extreme Probleme haben, einen Job zu finden. Das wird für irre Frustration unter Zuwanderern sorgen (was ich sogar verstehen kann, aber ich halte es für sehr gefährlich). Sie erhoffen sich etwas, das nicht eintreten wird. Sagen wirs so, ich bin auf jeden Fall dafür, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, und auch lokale Hilfe dort zu leisten wo sie gebraucht wird. Aber es ist verblendet, zu denken, dass es keine Obergrenzen geben darf. So leid es mir auch tut, rein logisch ist mir einfach klar, dass das extreme Probleme verursachen würde.

Es ist eben schlicht unmöglich, jeden auf der Welt aufzunehmen, dem es im Herkunftsland schlecht geht. Da ist es viel eher wichtig für uns in Europa, erstmal von unserem Konsumtrip runterzukommen und damit zumindestens ein bisschen Ausbeutung sozial schwacher Länder zu verhindern. Und eben wie schon angesprochen lokale Hilfe in Krisengebieten zu leisten und auch stark zu fördern.

Der zweite Punkt ist, dass ich prinzipiell Religion sehr ablehnend gegenüberstehe. Sie sorgt meines Erachtens nach für so viel Übles in der Welt, dass ich extrem und unhinterfragt ausgeübte Religion einfach nicht respektieren kann. Deswegen bin ich für eine viel stärkere Säkularisierung. Ja, das betrifft auch die katholische Kirche, vor allem in Österreich. Aber es betrifft ebenso den Islam. Meinetwegen kann jeder anbeten was er will, aber er/sie soll mir damit bloß nicht auf die Eier gehen und es vor allem nicht seinen Kindern aufzwingen! Da krieg ich so nen Hals wenn schon kleine Kinder durch die Gehirnwäsche durch müssen.

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Ich bin links und ich finde meine politisch Gesinnung gut, weil Linke sich für die Gleichbehandlung aller Menschen einsetzen mit dem Endziel, dass jeder Mensch irgendwann die gleichen Möglichkeiten und den gleichen Besitz wie alle anderen Menschen hat.

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Ich bin ein wenig auf beiden Seiten, eher Links (wenn es um "Die Linken" . Sarah Wagenknecht) geht.

Bei den anderen Linken würde ich die Rechten vorziehen, denn die anderen Linken verkaufen uns meistbietend, so kommt es mir vor, ausserdem wollen sie sich mit dem Diktator Erdogan Recep "verbrüdern", wer mit Mördern ins (politische) Bett steigt, ist selbst nicht all zu fern davon und hat kein Recht andere zu Verurteilen, noch weniger sind solche Personen für mich Regierungstauglich

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Nicht immer gibt es im realen Leben dieses ewige Pro und Kontra, nur die weltfremde Schule suggeriert so was.

für die  Linke gibt es als Nichtbesitzender (von Privateigentum an Produktionsmitteln) kein Kontra, für die Besitzenden allerdings schon, ist eben eine Frage des Klassenstandpunktes. Mit einem Wort, welcher klasse gwehört man an und nicht wie es die bürgerliche Schule lehrt, eine weltfremde abstrakte Wahrheit, so als wenn es keine Klassen gäbe.

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