Was sind die gründe für Cybermobbing?

3 Antworten

Ich vermute einmal, dass die Anonymität es den Mobbern hier erlaubt, sich selbst einmal dominant zu fühlen. Ich würde behaupten, dass sie im echten Leben eher Mobbingopfer bzw. Mobbing-Mitläufer sind und das durch das Cybermobbing relativieren wollen.

Genau die gleichen wie für normales Mobbing, mit dem großen Unterschied, dass der Gemobbte sich einfach nur ausloggen muss, um das Problem zu lösen, was offensichtlich sehr viele nicht verstehen...

Außer auf Seiten, bei denen man nicht den echten Namen verwendet. Dort machen sich viele einfach einen Spaß daraus, da sowieso niemand weiß, wer sie sind.

Danke schonmal für deine Antwort :) ich muss nur für eine Schularbeit gründe nennen können und weis leider nicht was gründe für Mobbing sind.

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Die selben wie für Mobbing. Die Mobber begründen das Mobbing damit, das die Person aus irgendeinem Grund nichts wert sei. Einige der Mobber haben bei gegen sie gerichtetem Mobbing ihr Selbstvertrauen verloren, und versuchen dass so zu kaschieren aus Angst, erneut gemobbt zu werden. Andere wollen einfach nur öffentlich klarmachen, dass jemand unter ihnen stände, das ist bei Cybermobbing "geeignet", weil man keine einzelnen Aktionen machem muss, bei denen möglichst viele dabei sein müssen, sondern es sich jeder jederzeit im Internat anschauen kann. Hie ein Paar generelle Gründe für Mobbing:

"1. Machtmobber Es handelt sich häufig um Vorgesetzte oder um Personen, die auf Kosten des Opfers einen Machtgewinn erzielen möchten." Auch beliebtere Mischüler machen das manchmal.

"2. Neidmobber Das Opfer wird attackiert, weil es Eigenschaften hat, die man selber gerne hätte: Titel, Erfolge, Prominenz, Popularität, bessere Fachkenntnisse etc."

"3. Angstmobber Das Opfer erinnert die Täter an eigene Unzulänglichkeiten, bedroht ihr Selbstwertgefühl. Sie haben Angst vor Veränderungen."

"4. Lustmobber Diesen macht es einfach Spaß, andere zu schikanieren, zu intrigieren und für Aufregung zu sorgen. Häufig sind sie auch Machtmobber. Aus psychiatrischer Sicht zeigen sie häufig eine Affinität zu gefühlskalten Psychopathen."

"5. Hühnerhofmobber" Wenn man einfach eine Hackordnung haben möchte in der jemand unter einem steht. Die Person wird zum Opfer gemacht.

"6. Herdenmobber In der Gruppe fühlt man sich geborgen und stark. Herdenmobber sind für sich alleine häufig sehr unsicher, ängstlich und vermeiden aus diesem Grunde die Diskussion mit dem Opfer. Um dazuzugehören, schließt man sich mehr oder weniger unbewußt einer Gruppennorm an. Das gilt auch für die Auswahl von Mobbingopfern. Durch Gruppendruck kann es zu für Außenstehende verblüffende Wahrnehmungsverzerrungen kommen, durch die das Opfer in einem schlechten Licht gesehen wird. Herdenmobber sind eher wenig eigenständig und selbstkritisch. Sie sind überwiegend Opfer der Gruppendynamik, von Führern und Verführern. Durch Versetzungen und Veränderungen im Gruppensystem können sie friedfertig und kooperativ werden."

"7. Der "edle" Mobber Dieser fühlt sich "edel", "hilfreich" und "gut". ER bzw. SIE setzt sich für die gute Seite ein, während andere -so seine Auffassung- gegen das Gute verstoßen. Häufig handelt es sich um Helfer, die mangelnde Sachkunde mit erhöhtem Engagement zu kompensieren versuchen. Durch die Spaltung in Gut und Böse kann man subjektiv seinen eigenen Wert erhöhen."

Die Zitate sind von der website http://www.drdutschmann.de/Mobbing.html. Es sind aber nur einige Beispiele.

Viel Mobbing findet auf Basis von Vorurteilen statt. Hoffe ich konnte dir helfen.

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