Was sind die Gründe dafür, dass liberale politische Standpunkte für viele Wähler an Attraktivität verlieren?

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8 Antworten

Die Liberalen in Deutschland haben ihre Chance verspielt. Die letzten beiden Parteichefs haben die FDP an den Rand der Bedeutungslosigkeit gewirtschaftet. Dort wieder wegzukommen, ist extrem schwierig.

Vielleicht hätten die Liberalen mal bisschen populistischer bezüglich Energiewende, Griechenlandrettung / Eurorettung, Flüchtlingsproblematik sein sollen.....

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Kommentar von CamelWolf
10.08.2016, 17:01

Du hast natürlich recht was die FDP angeht. Ich meinte in meiner Frage aber liberale Standpunkte und nicht die FDP.

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Die Angstmache, bzw. die kaum zu begründende Angst vieler Menschen, setzt dem Liberalismus schwer zu.

Datenspeicherung der Verbindungsdaten. EMail-Verkehr, immer mehr Überwachung, jetzt sogar die Idee, das Artgeheimnis aufzuweichen.

Alles Punkte, die mit liberalen nicht zu machen sind.

Dann kommt dazu, das viele Menschen "liberal" einfach mit "neoliberaler Wirtschaftspolitik" gleichsetzen.

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Welche liberalen Gründe sollten das denn sein?
Ziemlich gründlich geht es neoliberal zu, ohne Rücksicht auf Verluste.
Rekordgewinne für die Wirtschaft, Niedriglöhne für die Bürger.
Rentenkürzungen um Banken zu retten.

Ohne diesen Schmarrn gäbe es das Problem Rechtspopulismus nicht.
Ob es nun einfache Lösungen gibt oder nicht ist alleweil besser als gar keine Lösungen, der wirtschaftshörigen und naiven Globalisierungspolitik.

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Die bisherigen Vertreter des Liberalismus haben sich zum großen Teil als Befürworter des freien Marktes geoutet. Tatsächlich schadet uns die freie Marktwirtschaft immer mehr, weil die Dominanz von kapitalkräftigen Unternehmen für ungleiche Marktverhältnisse sorgt, was langfristig die Marktwirtschaft kaputt macht. Daher habe ich immer mehr Verständnis für regulatorische Maßnahmen durch Regierungen. Allerdings sind diese auch nicht das Gelbe vom Ei, weil diejenigen, die die politische Macht haben, die weitere wirtschaftliche Entwicklung steuern, mit allen Vor- und Nachteilen, die damit verbunden sind.

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In Deutschland waren die richtig liberalen Standpunkte ja nie wirklich richtig vertreten. Natürlich gibt und gab es den einen oder anderen, doch die Masse? Eigentlich nicht.

Und die Parteien in Deutschland, die liberal sind/sein wollen, erweisen sich als inkompetent.

Und wenn es keine Politiker gibt, die richtig liberal sind, dann ist es nur logisch das die Öffentlichkeit kaum über Liberalität redet.

Ich denke, würde eine populistische Partei entstehen, die liberal ist und einen Wirbel in den Medien veranlassen könnte, würde sich das eventuell auch ändern. Und Parteien wie FDP o.Ä. sind für mich niemals richtig liberal gewesen. Abgesehen davon haben sie sich auch jede Chance, die sie hatten, verspielt.

PS: Ich bin für den Liberalismus, wenn er denn richtig ausgeführt wird. 

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ist doch nicht gut , wenn man selbst etwas machen muß .

lieber kathastrophalen ideen  der alternativen und linksaußen folgen.

lieber geschenke der einmal großen partei nehmen.

da stört das liberale für alle mitbürger.

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Verstehe die Frage nicht... Seit Jahrzehnten wird die liberale Politik in Deutschland doch mehr unterstützt als je zuvor? 

Die Frage sollte doch eigentlich sein, wieso liberale politische Einstellungen an Attraktivität zunehmen! Wobei die Antwort auch denkbar einfach ist...

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Wo hast Du die Weisheit her, dass "zunehmend mehr Menschen das Gefühl haben, ... ins Hintertreffen zu geraten"? Gibt es dazu empirische Daten, Studien, Belege? 

Und was die Populisten angeht, nenn' mir doch einmal ein Problem, für das es nur eine komplizierte Antwort gibt und die vermeintlich einfache Antwort dazu.

Ich bin übrigens ein Liberaler, und deshalb ärgern mich solche schwarz-weiß-Malereien ohne Fundament.

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