Was sind die großen Unterschiede zwischen den Demokraten und den Republikanern?

7 Antworten

Der größte Unterschied liegt wohl im gewünschten Verhältnis von Autonomie und Zentralismus. Die Republikaner treten für eine stärkere Selbstverwaltung der Bundesstaaten ein, während die Demokraten eher dazu neigen, der Regierung in Washington mehr Kompetenzen zuzuweisen.

Die Demokraten sind generell der Ansicht, dass der Staat alles regeln sollte und befürworten die Einführung und Förderung von sozialen Programmen (z.b. der gesetzlichen Krankenversicherung). Die Republikaner treten für Eigenverantwortung ein und lehnen die Einführung oder Förderung von sozialen Programmen ab. 

Noch zu erwähnen ist, dass die Republikaner sehr religiös sind und Abtreibung strikt ablehnen, während die Demokraten in dem Bereich neutral agieren und Abtreibung befürworten.

Die unterschiede sind überaus gering, zumindest außenpolitisch, innenpolitisch nicht von Bedeutung. Man kann ansonsten sagen, dass die Demokraten mehr im Schlepptau von der Wallstreet stehen, während die Republikaner mehr sdie Interessen der Öl,- Waffenindustrie bedienen.

Zu Satz 1: Das ist so nicht richtig.

Gerade am Beispiel Außenpolitik (Iran!) zeigt sich, wie stark sich die Republikaner gegen die Politik des demokratischen Präsidenten engagieren - bis hin zum Bloßstellen Obamas vor den Mullahs im Iran.

Auch z.B. in der Israel-Politik gibt es gravierende Unterschiede.

Und die Unterschiede im innenpolitischen Bereich - ich nenne hier nur "Obama-Care" - sind stellenweise geradezu gewaltig.

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@earnest

Aber ich bitte dich. Beide Parteien betreiben eine stramme imperialistische Politik, führen daher Kriege, dass die "Heide nur so wackelt". Und was ist mit Guantanamo, auch das Folterlager ist unter beiden Parteien in Betrieb! Was ist mit Afghanistan, ob unter Bush oder unter dem bigotten Obama, beide Häuptlinge setzen dort ihre Truppen ein. Was ist mit den CIA-Einsätzen im Ausland, was mit der Verschleppung von Menschen jenseits der USA? Aucvh hier unterscheiden sich die beiden Partien nicht ind wenn hin und wieder doch, dann nur marginal. Sagte doch ein EX-CIA-Direktor treffend und ehrlich: "die US-Präsidenten unterscheiden sich nicht in ihrer Außenpolitik, lediglich ihr individueller Duktus existiert." So ließ dann auch Obama Libyen bombarideren, genau so wie es Bush vorher tat und es in diesem Fall getan hätte. der gierige Griff nach Syrien war von den Demokraten vorgesehen und ist immer noch nicht vom Tisch, wo bitte sollte daher ein Unterschied zu den Republikanern sein, in Nuancen lediglich. Innenpolitisch sind beide Parteien unsozial bis zum Abwinken. Auch unter Obama muß die Mittelschicht ihren rasanten sozioökonomischen Sinkflug fortsetzen, lebt z.T. in tent.towns! Wer nun mit wichtiger Miene auf die von Obama anvisierte Gesundheitsreform verweist, muß sich sagen lassen, dass diese recht verhunzt ist und zudem "eine Schwalbe ja noch keinen Sommer macht". Wo es allerdings gewisse Unterschiede zwischen diesen beiden Parteien gibt, dass ist der bürgerlich-demokratische Bereich, da bestehen durchaus Polaritäten.

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@Saatgut

Bleib bitte beim Thema, Saatgut.  

Du hattest schlicht und einfach die Unterschiede als "überaus gering" bezeichnet, ich hatte an zwei Beispielen (Iran und Obamacare) das Gegenteil belegt.

Und nun machst du - schwupps! - ein neues Faß auf.

(Wobei wir uns in der Einschätzung von z.B. Guantanamo überhaupt nicht unterscheiden - aber DARUM ging es nicht.)

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@earnest

Iran und Obamacare, das nenne ich das pars pro toto Prinzip zur anwendung bringen!

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@Saatgut

Diese ganze und gesamte Scheinpolitik dieser US amerikanischen (aber auch deutschen) "Parteieneinfalt" soll doch nur verschleiern helfen, das überall (das wird dann "Realpolitik" genannt) das gleiche Politikmodell vertreten wird, diese "wirtschaftlichen" Drahtzieher das Geschehen bestimmen und  Politik  aktuell (wie schon zuvor) die Interessen der Besitzer und Kapitaleigner vertritt und massiv auszubauen hilft, .

Zitat /Theoro Ebert (dt Philosoph)

„Kennzeichnend für diese Institutionen (Parteien etc.) ist vielmehr, das dort von der Basis gelöste Berufspolitiker um Aufstieg und Wiederwahl kämpfen, indem sie einen Kompromiss suchen zwischen den Ansprüchen der Masse der Lohnabhängigen und den Interessen der mächtigen Kapitaleigner.Das Manipulative an diesem Vorgang ist jedoch, das diese Berufspolitiker so tun, als ob sie regieren, obwohl sie in Wirklichkeit nur eine vermittelnde Funktion haben.In der modernen Industriegesellschaft regiert, wer den Produktionsprozess steuert.Das sind diejenigen, welche die Investionsentscheidungen treffen, im wesentlichen also die Manager in der Industrie und den Banken.Die repräsentativen Organe haben vor allem die Funktion, die Lohnabhängigen zu befrieden und die eigentlich herrschenden vor ihren Blicken zu verbergen."

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@earnest

earnest, ich verstehe nicht, warum du ausgerechnet die Iranpolitik der Demokraten erwähnst. Die Sanktionen gegen dieses Land existieren doch nach wie vor - oder ist dir das denn entgangen? Erst jetzt muß die Commerzbank dafür blechen, dass sie das Handelsembargo gegen Teheran durchbrach. Gleiches galt für eine französische Bank, die hohe Strafgelder entrichten mußte. Und noch immer schwebt das Damokles-Schwert einer US-Intervention über dieses Land. Die bürgerliche hiesige Presse macht grad so, als wenn es da allerlei Unterschiede zwischen Demokraten und Republikanern gäbe. Die Bevölkerung soll so hinters Licht geführt werden, soll glauben, dass bürgerliche Demokratie und Parlamentarismus schon für große Unterschiede sorge, also Wahlen schon der bedeutende Knaller seien, auf den es ankommt. So sollen also Illusionen über diese Gesellschaft auch weiterhin aufrecht erhalten werden, damit so Ruhe gewahrt bleibe. ("hurra, ich kann ja wählen und Vieles wird so dann besser")

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Das erklärt dir zum Beispiel Wiki sehr gut.

Fang doch mal an und google "Demokratische Partei". 

Gruß, earnest

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