Was sind die Chancen und Risiken der betroffenen Parteien im EDEKA-Tengelmann-Fusionsfall?

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2 Antworten

2. Risiko: Gefahr des Scheiterns (erhoffte Chancen treten nicht ein).

3. Arbeitsplätze bleiben im Falle der Fusion weitestgehend erhalten. Möglicherweise kommt es aber zu betriebsbedingten Kündigungen. Auch in Sachen Gehalt könnte sich was ändern.

4. Chancen für Zulieferer: wachsende Absatzmengen. Risiken: EDEKA drückt die Preise. Die Risiken sind größer als die Chancen.

6. Verbraucher: Die Markmacht EDEKAs und größere Abnahmemengen könnten sich zunächst positiv auf die Preise auswirken (Preissenkungen). Sollte es zu einem weiteren Konzentrationsprozess zu Gunsten EDEKAs kommen, ist mit Preissteigerungen zu rechnen.


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Kommentar von AntonMuenchen
19.09.2016, 12:00

Zu Tengelmann sollte man vielleicht noch was ergänzen. Es gibt keine Alternative als Verkaufen. Der Laden läuft schon ewig defizitär und ist aufgrund der hohen Konzentration im LEH nicht wettbewerbsfähig. Der Tengelmannchef hat jüngst erst wieder angedeutet, dass er nicht länger warten will. Das Unternehmen macht ja Monat für Monat Millionenverluste. Ein Gesamtverkauf / die Zerschlagung ist demnach alternativlos. Im Gegenteil, die Unternehmensgruppe könnte sich ohne diesen Balast auf rentablere Sparten konzentrieren und dort investieren.

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Ich versteh den Deal ehrlicherweise überhaupt nicht. Ich sehe da für niemanden Vorteile. Die Arbeitsplätze die bei Kaisers erhalten bleiben (müssen), werden auf Seiten der Edeka langfristig eingespart. Da wo ein Kaisers die bessere Lage hat, wird der Konkurenzedeka geschlossen oder nicht eröffnet.

Synergien sehe ich keine.

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Kommentar von AntonMuenchen
19.09.2016, 11:56

Die Kaiser-, Tengelmannmärkte würden ja dann nicht unter ihrem bisherigen Namen, sondern unter der Marke EDEKA laufen.

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