Was sind C- und S-Schwünge bei der hochgotischen Gewandfigur?

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2 Antworten

Es ist ein Begriff aus der Bildhauerkunst!

Der Fall der Gewänder, die Faltenzüge, wurden mehr und mehr in natürlicher Weise durch die Haltung und Bewegung des Körpers motiviert, so vor allem beim Josephsmeister in Reims und den Meistern der „Vierge dorée“ in Amiens und bei der Nordportalmadonna von Notre-Dame in Paris. Hieraus entstand in einer gewissen Schematisierung die hochgotische Gewandfigur mit ihren charakteristischen C-Schwüngen und S-Schwüngen. Die Figur wurde durch den Fluss der Säume, die Kaskadenfalten, Schlüsselfalten und Röhrenfalten gebaut, weniger aber durch den Körper. Die Tendenz ging dann im 14. Jh., als die Madonnenstatue das bevorzugte Darstellungsthema der Bildhauerkunst wurde, dahin, dass sich das Gewand zum fast alleinigen Ausdrucksträger entwickelte.

http://burgendaten.de/glossary-item.php?name=Bildhauerkunst

der sogenannte "S-Schwung" entsprach dem Schönheitsideal des weiblichen Körpers.

LG

Ja, das ist der Text, den wir von ihr bekommen haben. Jetzt weiß ich was ein S Schwung ist. Ist C genau das gleiche, nur das der Körper in einer Art C-Form ist? Und wie erkennt man die Buchstaben, von vorne oder von der seite?

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@tintoretto

super danke ! Jetzt hab ich es auch verstanden. Ich werde deiner als hilfreichste Antwort auswählen sobald es mir möglich ist, kann ich nämlich erst ab 20 Uhr :)

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einfach mal googeln, hochgotische Gewandfigur. Gleich bei den ersten Links stehts.

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