Was sind Brechechnungs-, Fertigungs-, Betriebs- und Vertriebsingenieure?

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2 Antworten

Das sind Bezeichnungen für Tätigkeitsfelder im Ingenieurberuf. Damit ist nichts darüber ausgesagt, welches Fach dieser Ingenieur genau studiert hat, und es enthält auch keine Aussage über den genauen Abschluss (Bachelor, Master, (früher: Diplom), Doktor).

Berechnungsingenieur: Das ist (je nach Branche) üblicherweise ein Maschinenbauingenieur oder ein Bauingenieur, der in der Konstruktionsabteilung eines (meist großen) Unternehmens tätig ist, und dort für kompliziertere Auslegungen von Bauteilen die Berechnung übernimmt (wie dick muss eine Betondecke sein, wie dick muss ein bestimmtes Blech ausgeführt sein, welchen Werkstoff man genau nehmen muss damit die erforderliche Stabilität gegeben ist. Diese Leute sind sehr spezialisiert und arbeiten praktisch ausschließlich im Büro und benutzen verschiedene Berechnungsprogramme am PC.

Fertigungsingenieur: Das ist ein Fachmann oder ein betrieblicher Vorgesetzter im mittleren Management, der in einem Unternehmen des produzierenden Gewerbes Fertigungsabläufe plant, optimiert, oder ggf. einen Fertigungsbereich im Unternehmen leitet. Er arbeitet innerhalb dieser Firma im Büro, und ist auch viel in der Produktion vor Ort.

Betriebsingenieur: Das ist ein Planungs- und Instandhaltungsfachmann, der in einem Unternehmen des produzierenden Gewerbes (häufig in der chemischen Industrie und verwandte Bereiche) einen Produktionsbetrieb technisch betreut, d. h. er plant und koordiniert die Instandhaltung, er plant und leitet kleinere bis mittelgroße technische Projekte in dem von ihm betreuten Bereich (z. B. die Erweiterung oder Erneuerung von Teilen der Produktionsausrüstung), und halten die technische Dokumentation auf aktuellem Stand. Häufig tragen sie die Verantwortung für das Instandhaltungsbugdet, manchmal sind sie auch direkt Vorgesetzte der Instandhaltungsmannschaft. Genau wie der Fertigungsingenieur hat der Betriebsingenieur seinen Arbeitsplatz in einem Büro und ist auch viel in der Produktion vor Ort anwesend.

Vertriebsingenieur: Das ist ein Verkäufer mit Ingenieurstudium. Solche Leute verkaufen insbesondere stark erklärungsbedürftige Produkte, wie Maschinen, Anlagen, Industrie-Elektronik, Laborgeräte etc. Manche Vertriebsingenieure sind im Außendienst, d. h. sie besuchen Kunden um für ihre Produkte zu werben, Kunden zu überzeugen, Angebote zu verhandeln und auch um Ansprechpartner für die Kunden bei eventuellen Problemen mit den Produkten zu sein. Manche Vertriebsingenieure arbeiten aber auch im Innendienst, d. h. sie arbeiten im Büro und erstellen Konzepte und schriftliche Angebote für die Anfragen, die entweder direkt von Kunden hereinkommen, oder die sie von ihren Außendienst-Kollegen weitergereicht bekommen.

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Das sind im Kern ungeschützte Firmenbezeichnungen für billige Mitarbeiter um diese schön verpackt aufzuwerten.

Aber es sind in aller Regel weder Bachelor noch Master noch Ingenieur

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Kommentar von Dampfschiff
13.06.2016, 09:54

Unfug. Über billig oder nicht, und über die dafür benötigten Abschlüsse sagen diese Bezeichnungen gar nichts aus. Ich bin selbst Ingenieur und kenne diese Bezeichnungen und Arbeitsbereiche sehr genau.

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