Was sieht man von einem Planeten aus, auf dem die Zeit schneller vergeh, mithilfe eines Teleskops?

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Ich kenne diesen TOP-Film natürlich auch (s.mein Kopf-Logo) !

Einer der allerbesten SF-Filme - wenn natürlich bei weitem nicht alles "unseren" aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht - wie z.B. Coopers fantastischen "überlebenden" Werdegang im Schwarzen Loch. Die Darstellung der "5. Dimension" war sehr interessant und mit ein bisschen intelligentem Weitblick "über den Tellerrand hinaus" auch nachvollziehbar !

Zur Sache - Deine gute Frage:

Theoretisch angenommen müsste man von der Erde aus das "raum-zeitlich" Geschehende auf dem anderen Planeten in einem äußerst langsamen Zeitraffer sehen, weil die Zeit auf der beobachtenden Erde ja sehr viel schneller vergeht als auf dem Planeten nahe des Schwarzen Loches. 

Um absolute Gewissheit zu haben, müsste man es wohl im Praktischen "testen" können, weil es sich genaugenommen (immer noch) "nur" um eine Theorie handelt.

  Genau. Zunächst mal solltest du dich aber nicht in den schwarzen Horizont stürzen; das gliche einem Selbstelimonationsversuch.

   Klassisch ist die ===> Fluchtgeschwindigkeit ( FG ) übrigens ein ===> Skalar; d.h. sie hängt nicht davon ab, in welche Richtung du abhaust. Und zwischen der FG und der Kreisbahngeschwindigkeit ( KG ) gilt eine feste Proportionalität

   v (  flu  )  =  v  (  Kreis  )  sqr  (  2  )        (  1  )

   Der ===> Schwarzschild Horizont entspricht dem Abstand, wo die FG gleich der Lichtgeschwindigkeit ist: die relativistische Formel stimmt übrigens Haar genau mit der klassischen überein.

   Nur. Die " letzte stabile Kreisbahn vor der Autobahn " liegt AUSSERHALB ; ginge es mit rechten Dingen zu, müsste die KG am Schwarzschildradius nach ( 1 )   KLEINER
sein als Lichtgeschwindigkeit = FG . Ist sie natürlich nicht;  der Schwarzschild Limit ist der " Point of no Return "

   Nehmen wir also an, dein platter Net kreist auf einer stabilen Bahn.

     Der gesamte Himmel um dich herum ist Pech schwarz; Botschaften aus dem Loch erreichen dich ja nicht. Du kannst allerdings radial von dem Loch nach Außen blicken; auf einer Fläche von der Größe des Vollmondes strömt alles Licht ein, was du je " siehst "

   Dabei möchte ich das Wort " Licht " eher in Anführungszeichen setzen. Sieben Jahre sind 61 000 h ; in diesem Dopplerverhältnis erscheinen dir alle Frequenzen blau verschoben.  Aus einer optischen Lichtwelle von typisch 1 eV wird so eine Röntgenstrahlung von 61 keV .  Strahlenschutz wäre da schon angemessen.

   Da aber dieser Editor ständig abstürzt, schicke ich erst mal ab; es folgt noch ein Teil 2 .

Besorg dir mal ===> Kip Thorne ===> Roger Penrose" Gekrümmter Raum; verbogene Zeit "ein monumentales Werk über die Geschichte der Erforschung der schwarzen Löcher. Woher habe ich obige Kenntnisse?Gleich im ersten Kapitel unternehmen die Verfasser eine SF-Reise zu einem schwarzen Loch; genauer: Wir werden Zeugen, wie zwei schwarze Löcher umeinander spiralisieren und zu einem verschmelzen - ungeheuer aktuell jetzt nach der Entdeckung der Schwerewellen. ( Du solltest es vermeiden, den Löchern aus falsch verstandener Neugier zu nahe zu kommen, weil dich sonst besagte Wellen zerlegen. )Der babylonische Schöpfungsmytos heißt " Enuma elisch " , weil das die beiden ersten Wörter dieses Textes sind. Und den Penrose müsste ich wohl bezeichnen als das " Indembuch " Du hast nämlich eine ganz seltsame Gliederung. Jedes Kapitel ist mit Versalien überschriebenERSTES KAPITELgefolgt von einer Kursivschrift, die einen Relativsatz darstellt, ergo a tergo einen Nebensatz. Das gibt dem Ganzen einen ungeheuer entrückten barocken Anstrich. Und zwar lautet das Relativpronomen stereotyp " in dem " ; so zu sagen " in dem " als Einleitungsfloskel.ERSTES KAPITELin dem wir uns auf eine seltsame SF Reise begeben.Diese Art Grammatik ist übrigens inkorrekt; es gibt richtige und falsche ===> Ellipsen. Die Standardellipse für Kapitelüberschriften lautetErstes Kapitel: eine seltsame Reise.In diesem Buch passiert also konstant etwas, " was sich nicht gehört "Mir wurde es doch etwas flau in der Magengegend; immerhin ist mit Händen zu greifen, dass sich ===> Michael Ende in seinem " Jim Knopf " ( 1960 ) der nämlichen Indem-Technik bedient ( Kinderbuchpreis ) Besorg dir mal den Jim Knopf; und vergleiche seinen ganz unverwechselbaren Erzählstil mit der SF-Passage im Penrose. Die Übereinstimmungen sind frappant, nur dass bei Penrose in dem schwarzen Loch keine Prinzessin auf dich wartet ...Und? 1960 gab es noch keine schwarzen Löcher, wendest du ein? Ich glaube es ist das 19. Kapitel. Heute erkennt jedes Kind in der " Region der schwarzen Felsen " ein schwarzes Loch so wie im " Mund des Todes " die Singularität; aber 1960 ... ???Mit dem Jim Knopf hat es nämlich eine besondere Bewandtnis. Mit meinen Klassenkameraden von der 4b wollte ich damals über dieses Buch diskutieren so wie heutige Kids über Harry Potter und Pokemon - Schweigen und eisigste Ablehnung.Schließlich nahm mich " Mike " bei Seite; sein Daddy hatte ihn instruiert. Er sollte mein Kronzeuge werden, dass Michael Ende seinen Jim Knopf für mich allein verfasst habe." Mike. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen; Jim Knopf Lesen heißt, die Welt sehen mit Alfons seinen Augen. Denken wie der denkt. Auf einmal verstand ich, wo der das ganze verrückte Zeug her hat. Mike; weißt du, wer deine Erziehungsberechtigten sind? "" Erzi - Erzi - was? "" Deine Erziehungsberechtigten sind diejenigen Erwachsenen, die dir was zu sagen haben. also Eltern und Lehrer. Auf andere Erwachsene musst du nicht hören. Und Michael Ende ist nicht dem Alfons sein Erziehungsberechtigter; wer gibt dem eigentlich das Recht, ein Buch zu drucken, was alles er seiner voll unmaßgeblichen Meinung nach am Alfons so toll findet? "Von der Ausbildung her bin ich in der teoretischen Kernphysik promoviert ( 1980 ) , habe aber auch im Nebenberuf als Hobby Etnologe nicht Unerhebliches geleistet. Ich beziehe mich auf die Schriften des britischen Altphilologen ===> George Thompson. So lernte ich bei Thompson ein typisches Merkmal aller Stammesgesellschaften kennen; in einem jährlich wieder kehrenden Ritual, einem Spiel wird der Anfang aller Dinge erklärt. In einem Akt der Initiation wird den Jungen weis gemacht, die Alten seien damals am Uranfang mit dabei gewesen; die Vergangenheit ist quasi immer gegenwärtig und will nie vergehen. Ich verweise nur auf die " Traumzeit " der australischen Aborigenees; bzw. der jüdische Vater ist angewiesen, seinem Sohn das Pesachgeschehen mit solchen Worten zu vermitteln, " als sei er damals selbst dabei gewesen "Schon Mark Twain hatte seiner Zeit gespottet" Wir Kinder kannten die alte Ne gersklavin Jane; ein jeder von uns wusste: Sie stammte aus Ägypten und war damals beim Auszug des Moses dabei gewesen ... "Jetzt halt dich fest; was glaubst du wohl, wer mir erstmals Kenntnisse vom " 70-er Krieg " vermittelte? So Sieben war ich damals; mein Daddy, Spitzname " Leo " , redete Pausen los von nichts anderem. Und zwar benutzte er jenen Wir-Stil, als habe er alles dies autentisch erlebt - einschließlich Falschinfos. So wiederholte er ein um das andere Mal die absurde Behauptung, noch nach dem Friedensschluss von 1871 hätten Franktireurs friedliche deutsche Touristen überfallen.Wenn ein Ami sagt , " Before the last war " , dann meint er den Sezessionskrieg. Und an den Stammtischen der Südstaaten werden auch heute noch die Schlachten gewonnen. Oder wie heißt die Schlacht von 1690 doch gleich, die die nachtragenden nordirischen Unionisten jedes Jahr bis Heute feiern?( max Zeichen )

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