Was schreibt man in einer Aufstellung nachdem man kündigt?

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4 Antworten

Du schreibst einfach eine Liste mit all den Dingen, die Du während Deiner Beschäftigung in dem Unternehmen getan hast - was Deine Aufgaben waren, was Deine Verantwortungsbereiche, ggf. welche besonderen Leistungen Du eingebracht hast.

Evtl. passen dazu auch Lehrgänge, die Du absolviert hast oder zusätzlich erworbene Qualifikationen.

Wenn du das tatsächlich machen willst, dann schreibe eine Liste mit den wichtigsten Aufgaben abwärts.

Wenn ich deine bisherigen Kommentare richtig verstehe, so arbeitest du "beim Kunden", also warst du bei mehreren Kunden als Leiharbeiter tätig? 

Dann hat deine Personaltante sich bei denen ALLE zeugnisrelevanten Infos einzuholen...um anschließend ein brauchbares Zeugnis zu verfassen.

Wenn du nicht bei einer Leihfirma sondern schlichtweg im Außendienst "beim Kunden" tätig warst, so sollte sie dein Aufgabengebiet bzw. deine Tätigkeiten intern einholen können. Denn das ist ihr Job.

Machst du das selber, so kann das auch nach hinten losgehen, wenn du wesentliche Tätigkeiten vergisst und dafür jede Menge unwichtige Nebenarbeiten nennst......

rihab111 25.11.2016, 08:21

Richtig ich bin als Leiharbeiter tätig. Ich werde das dann von meinem Vorgesetzten beim Kunde reviewen lassen damit ich keine Tätigkeiten vergesse oder sonst noch was.

Danke sehr.

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rotreginak02 25.11.2016, 09:10
@rihab111

Vorteil dabei ist auch, dass der Kunde dabei gleich wichtige Details zu deiner Leistung/Motivation/ Sozialverhalten benennen kann, damit. sie diese wahrheitsgemäß ins Zeugnis schreibt.

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Das ist nicht deine Aufgabe, sondern ihre!

Da frage ich mich außerdem, wie diese Personalleiterin ein wahrheitsgerechtes Zeugnis bezüglich Leistung und Sozialverhalten abfassen will, wenn sie nicht mal dein Einsatzgebiet kennt.

rihab111 24.11.2016, 13:22

Ich arbeite ja beim Kunde also weiß sie deshalb nicht was ich genau mache. Ich finde da hat sie schon recht.

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Hideaway 24.11.2016, 13:31
@rihab111

also weiß sie deshalb nicht was ich genau mache

Aha. Und auf welcher Grundlage verfasst sie dann den Rest des Zeugnisses? Sollst du den vielleicht auch noch selbst schreiben?

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rihab111 24.11.2016, 14:51
@Hideaway

Natürlich nicht. Da bekommt sie noch alle benötigten Infos vom Kunde.

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Allyluna 24.11.2016, 13:24


Hideaway: So eine Einstellung ist ja vielleicht machbar, wenn man in eine 5-Mann-Unternehmen arbeitet und jeder jeden kennt - aber es ist doch illusorisch bei größeren Unternehmen! Die Personalleiterin wird das Zeugnis auch nur entsprechend vorbereiten und dann dem Vorgesetzten weiterleiten - DER muss viel eher etwas über Leistung und Sozialverhalten sagen können.

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Hideaway 24.11.2016, 13:33
@Allyluna

Stimmt. Und dieser Vorgesetzte muss auch die Tätigkeitsfelder kennen. Also möge sie den befragen und nicht den Arbeitnehmer.

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Allyluna 04.02.2017, 12:49
@Hideaway

Auch wieder machbar in einem 5-Mann-Unternehmen. Wenn der Vorgesetzte aber 50 Mann unter sich hat, ist es für den einzelnen Arbeitnehmer sehr viel besser, wenn er sich sein Zeugnis quasi selber schreibt - optimaler kann das niemand anders schreiben als man selbst. Und wenn dann die Personalabteilung das in "Arbeitszeugnis-Deutsch" übersetzt und der Vorgesetzte das so unterschreibt, umso besser!

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Alle Tätigkeiten tabellarisch  / als Liste, unterteilt in

a) deine Qualifikationen

b) deine tatsächlich in der Firma ausgeführten Tätigkeiten

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