was sagt man einem Menschen der im Sterben liegt?

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26 Antworten

Alles was von Herzen kommt!

Und wenn nix kommt, eben nix.

Bevor du was Aufgesetztes heraus würgst, dann sei lieber ehrlich und sag:

Ich kann grade ganz schwer mit der Situation umgehen und weiß nicht, was ich sagen soll.

Vor allem ist für einen Sterbenden nichts schlimmer, als diese seltsamen Beschwichtigungen, wie...

... sag doch nicht sowas... wird schon wieder... oder das krampfhafte Vermeiden der Worte "Tod, Sterben..."

Einfach ausgedrückt:

Sei ganz du selbst und erlaube auch alle Gefühle, die auftauchen. Wenn du weinen willst, dann tu es. Wenn dir nach Lachen ist, dann tu es. Sei einfach "echt"!

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Kommentar von Angel84
10.11.2011, 11:38

Ich danke dir!

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Du, da gibt es kein Patentrezept - Dir wird schon dass richtige einfallen. Wenns im Gespräch nicht dazu kommt, dann drück einfach seine/Ihre Hand zum Abschied etwas länger und fester als sonst, wie man es mit Leuten macht, die man sehr lange nicht wiedersehen wird.

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Hallo, Bourbonrose. Ich habe meiner Oma weiland gar nichts gesagt sondern war einfach nur da. Als sie ging, umwehte mich ein warmer Hauch von Liebe - kaum beschreibbar, lG.

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Jemanden noch verabschieden zu können sollte man auch als ein wundervolles Geschenk sehen. Sammle Kraft und erwarte das Unerwartete... ein Sterbender ist manchmal von Minute zu Minute unterschiedlich... eben weit er und spricht nicht, dann lacht er und macht Späße. Habe keine Angst über den Tod zu sprechen, habe keine Angst zu weinen, sei ehrlich, auch mit deinen Gefühlen. Sprechen muss man dann nicht, aber man kann natürlich....sei einfach da und du wirst spüren, was der Sterbende möchte.... plane im Vorraus schon das Danach( nach dem Besuch) damit du in einer dir vertrauten und angenehmen Umgebung wieder Kraft sammel kannst und gegebenenfalls andere Menschen um dich hast, die dann dich "halten" können. Wünsche dir alles Liebe und viel Kraft.

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Ich wußte es auch nie. Aber dasitzen und schweigen ist auch okay. Aber meist möchte der Sterbende (man weiß ja nie, wann's kommt, kann ja noch Tage oder Stunden dauern) auch selber was reden. Manchmal über wichtiges und manchmal möchte er nur übers Wetter reden, so als ob nix wäre. Ist auch okay. Leider habe ich schon einige Verwandte verloren - große Verwandtschaft halt, da stirbt immer mal jemand.

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Ich war bereits in dieser Situation bei einem jungen Menschen, 23 Jahre alt. Ich hab mich nicht verabschiedet, ich sagte, "Tschüss mein Lieber, wir sehen uns". Ich war sicher, es war das letzte Mal, ihn lebend zu sehen, aber da er mit starkem Lebenswillen starb, konnte ich ihm den Abschied nicht auch noch vor die Nase halten.

Ich denke, das der Sterbene und der Abschiednehmende beide instinktiv wissen, wann es soweit ist, da bedarf es keiner Worte, wenn vorher bereits alles ausgesprochen wurde, was man noch auf dem Herzen hatte.

Entweder Hand halten oder sich einfach, wenn man es kann, neben ihr/ihm legen und einschlafen lassen. Das ist leichter gesagt als getan, aber bei Nahestehenden für beide von großer Bedeutung.

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Kommt auf die Situation an...einem Unfallopfer das vor mir im Sterben liegt würde ich wohl etwas sagen wie "Es wird alles wieder gut..."...wobei es schwer ist so etwas zu sagen wenn man vorher in Ruhe und nüchtern darüber nachdenken kann. Einem Familienmitglied auf dem Sterbebett hingegen...da ist es schwererer...ich schätze zudem, dass alles was man in diesem Moment dann sagt, einem später dumm vorkommen wird...

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Er ist mein Vater und hat krebs und die letzten tagen ist er bettlägerisch geworden, ich sitze immer nur stumm neben ihm und weiß nicht was ich ihm sagen soll... ich halte oft seine hand manchmal drückt er sie auch, aber wie gesagt ich würde ihn gerne trösten...weiß aber nicht wie..

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Kommentar von Bimbamoma
31.10.2011, 20:51

Das ist schon richtig was du machst. Mein Vater ist letztes Jahr auch gestorben, da war es auch so.

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Kommentar von user1245
31.10.2011, 21:02

Ja, ich verstehe dich! Mein Vater ist vor 6 Monaten auch so verstorben. Dein Vater versteht dich ohne Worte und weiß ganz genau, was du alles sagen willst. Es ist jetzt nicht mehr die Zeit zum trösten. Frag ihn, ob du etwas für ihn tun kannst, ob er noch möchte, dass du etwas für ihn regeln sollst. Wenn alles getan ist, bleibe bei ihm. Ich habe die vorletze Nacht neben ihm geschalfen, damit meine Mutter mal zur Ruhe kommt. Es sind jetzt Stunden, die du nie wieder vergisst. Auch wenn er es nicht sagt, er liebt dich dafür, dass du nur bei ihm bist und ihn nicht volltextest oder vollheulst!

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Kommentar von Angel84
01.11.2011, 00:09

Trost ist auch nicht das, was er erwartet und braucht.

Er möchte einfach nur in dieser Situation angenommen werden. Trau dich zu fragen, wie er sich fühlt und ob er darüber sprechen möchte. Dann hör gut zu, denn du kannst viel von einem Sterbenden lernen und ihm tut es gut, wenn er offen sprechen darf.

Du kannst nichts falsch machen und alleine dein Da-Sein ist eine Bereicherung für ihn!

Ich wünsche dir viel Kraft und die Stärke auch deine Schwäche zu zeigen.

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Darüber solltest du dich mit einem Seelsorger unterhalten und nicht hier.Die Antworten,die du hier kriegst kannste alle vergessen.Jede Situation ist anders.Wenn du wirklich mal neben einem Sterbenden sitzen solltest fällt dir rein garnichts ein.Ich weiß wovon ich rede.Eins musst du wissen,ein Mensch,der im Sterben liegt,hat keine Angst mehr.

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Kommentar von Bimbamoma
31.10.2011, 20:58

Warum nicht hier? Ließ doch mal die Antworten durch. Ich finde sie o.K.

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Kommentar von user1245
31.10.2011, 21:06

Und du meinst, deine Antwort ist die einzig Wahre?

Jeder Mensch ist anders und empfindet anders!

Auch auf die Todesart kommt es an, wie ein Sterbender reagiert und ob er schon alle Stufen durchlaufen hat...

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Kommentar von taigafee
01.11.2011, 04:48

und grad weil dir nix einfiel, kann sich der fragesteller doch wohl anregungen holen, damit es ihm nicht so geht wie dir. jeder, der in einer solchen situation nicht völlig überfordert war, kann doch hier rat geben. wenn man die antworten hier alle vergessen kann, dann solltest du bitte zu jeder einzelnen erörtern, warum sie falsch ist und nicht nur dumpf hier rumblöken !!!

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ich würde ihm sagen, dass ich hoffe ihm irgendwann, in einer anderen Zeit, anderen Ort wieder zu sehen.

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dass man ihn sehr vermissen wird aber ihn früher oder später ja wiedersieht und ihn lieb hat und ihn nie vergessen wird

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Denk darüber nach was du ihm unbedingt noch sagen willst dann tu es.Ich denke es fällt einem schon was ein.Alles Gute.L.G.

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Sag ihm, dass er bald in einer besseren Welt sein wird, und bitte ihn, in dieser Welt, falls möglich, etwas für dein Glück auf dieser Erde zu tun. Zum Ausgleich wirst du von der Erde aus immer in Liebe und Gutem an ihn denken. Ihr werdet euch wiedersehen, an einem Ort der viel schöner ist als ihr euch vorstellen könnt, so lange und so oft ihr wollt.

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Friede sei mit DIR.

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Bittgebet für den Kranken beim Krankenbesuch:

"La ba'sa ttahurun inshaAllahu" [Sei unbesorgt, so Allah will, wird es eine Reinigung (von Sünden) sein.] Al-Bukhari mit Al-fath 10/118

Bittgebet des Kranken, der alle Hoffnung auf sein Leben aufgegeben hat:

"Allahumma firli, warhamni wa alhiqni bi-r-rafiqi-l a'la" [Oh Allah vergib mir, sei mir barmherzig und schließe mich den höchsten Gefährten (Allahs) an.] Al-Bukhari 7/10

Dies muss natürlich der im sterben liegende selber aussprechen, du könntest ihn auffordern es zu sagen und ihm die Bedeutung erklären.

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Was heißt, "im Sterben liegen"?

Wie lange noch? Ein Kranker kann im sterben liegenund trotzdem noch ein Jahr leben.

Rechnet ihr in den nächsten Tagen damit? Wie stehst du zum Patienten?

Der Patient weiß wie es um ihn steht? Er/sie braucht keinen extra Hinweis.

Es gibt mehr Fragen als Antworten zu deiner Frage!!!

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Kommentar von taigafee
01.11.2011, 04:43

ja, das geht mir auch so :-).

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Sei einfach nur da, halte seine Hand. Er bestimmt worüber er in diesem Augenblick reden möchte und ob er überhaupt reden möchte. Wenn er gläubig ist könntest du vielleicht sagen dass ihr euch alle mal wieder seht.

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In der Regel möchte der Sterbende reden und erwartet einen Zuhörer.

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Kommt drauf an, wie man zu ihm steht, und wie ansprechbar er ist. Wenn es jemand ist, den du kennst, würde ich mich gebührend verabschieden.

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mein uhr opa (ca. geboren 1898) ist im juni 2008 gestorben erwurde ungefär 110 jahre alt -----> mashallah und mein vater (gestorben 2006) ... so 2007 haben mein bruder ich und mein opa meinen uhropa besucht und mein couseng war auch dabei... als wir dann nach einer woche wieder wegfuhren.... hat er michund meinen couseng gerufen und meinte,dass das das letzte mal wäre, wo wir uns sehen.... ich hätte nicht gedacht das er im nächsten jahr stirbt aber ich musste immer an das denken (ich bin 15 geworden im juni) und mein opa meinte zu mir das ich meinem uhropa sehr sehr ähnlich aussehe also vom gesicht her und so... darauf bin ich auch sehr stolz.... und selbst als er so alt war hat er jeden tag 5 mal gebetet !! er war so alt und hat trotzdem gebetet ----> ein wahres vorbild ! :)

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