Was sagt ihr zum Macron (frankreich) und den Karikaturen?

 - (Politik, Karikatur)

7 Antworten

Das Problem ist nicht der Koran, sondern die Überlieferung bzw. die Biographie Mohammeds:

Es gibt zwar keine Stelle im Koran, die explizit die Todesstrafe für jene vorsieht, die den Propheten beleidigen, aber in der Biographie Mohameds wimmelt es nur so von Erzählungen über Menschen, die auf seinen Befehl hingerichtet wurden, weil sie über ihn gelästert hatten.Die Überlieferung zählt über vierzig Opfer, darunter einige Dichter und Sänger, die es gewagt hatten, Mohamed ins Lächerliche zu ziehen. Schon damals konnte Satire tödlich sein. Al-Nadr Ibn al-Harith war einer von ihnen. Ein Intellektueller aus Mekka, ein belesener Mann, der sich mit persischen Mythen und jüdischen Erzählungen gut auskannte und Mohamed vor den versammelten Mekkanern drei Fragen gestellt hatte: Wer sind die Schläfer von Ephesus? Wer ist der Mann mit den zwei Hörnern, der durch die Erde wanderte? Und was ist die Seele? Mohamed wusste darauf spontan nichts zu sagen und versprach Ibn al-Harith, ihm am nächsten Tag die Antworten zu überbringen, die er durch göttliche Offenbarung erhalten würde. Doch mehrere Tage gingen ins Land, ohne dass Mohamed etwas offenbart wurde. Erst zwei Wochen später kam der Koran mit den Antworten. Zunächst kam Mohamed mit einer unhistorischen Erzählung über Alexander den Großen, um die Frage nach dem Mann mit den zwei Hörnern zu beantworten. Auch die Geschichte der Schläfer von Ephesus, die der Bischof Jakob von Sarug (451 - 521) eigentlich als ein Hymnenlied verfasste, um die Unterdrückung der Christen durch die Byzantiner zu symbolisieren, erzählt der Koran in Sure 18 ("Die Höhle") als eine wahre Geschichte. Auf die Frage nach der Natur der Seele gab Mohamed eine schwammige Antwort: "Und sie befragen dich über die Seele. Sprich: "Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn; und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben" (Sure 18:35). Ibn al-Harith lehnte Mohameds Antworten ab und nannte den Koran einen "Abklatsch alter Mythen". Er selbst könne bessere Geschichten erzählen als die, die im Koran stünden. Dass er seine Schmähung auch noch vor versammelter Menge tätigte, sollte sich rächen. Als Mohamed später Feldherr in Medina wurde, führte er einen Krieg gegen die Mekkaner. Unter den siebzig Kriegsgefangenen, die ihm in die Hände fielen, war Ibn al-Harith. Während alle anderen gegen Lösegeld freikamen, wurden Ibn al-Harith und ein Freund von ihm auf Mohameds Befehl umgebracht.
Ähnliches lesen wir in der Hadith-Sammlung von Abu Dawud: "Der Prophet entdeckte vor seiner Moschee eine getötete Frau. Er fragte die Betenden, wer sie umgebracht habe. Ein Blinder erhob sich und sagte: "Ich. Sie ist meine Sklavin, und ich habe von ihr zwei Kinder , Perlen gleich. Doch gestern hat sie dich, Prophet Gottes, beleidigt. Ich forderte sie auf, dich nicht mehr zu beschimpfen, aber sie wiederholte das Gesagte. Ich konnte das nicht aushalten und habe sie umgebracht." Mohamed entgegnete: "Das Blut dieser Frau ist zu Recht geflossen!" 

Quelle: Mohamed. Eine Abrechnung von Hamed Abdel-Samad, Seite 214-215

Seine Quellen:

107: Ibn Hischam: Sirat an-nabi, 1:379

108: Ibn Hischam: Sirat an-nabi, 1:377f

109: Ibn Hischam: Sirat an-nabi, 2:312

110: Abu Dawud: Sunan abu Dawud, Hadith Nr. 4361

Irgendwelche Zitate vom Internet zu nehmen ist auch nicht richtig. Um es richtig zu verstehen sollte man die Sprache lernen. Den in jeder Sprache kommt die Übersetzung anders

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@Qwertzuiop935

Ich schreibe Buchstellen selbst ab und speichere sie mir dann. Und mit dem Pseudoargument "Lies den Koran auf Arabisch" kommt man nicht weit.

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Es ist etwas anderes einen Menschen für die Ausübung seines Rechts auf Meinungsfreiheit zu töten, als einen freiberuflichen Karikaturisten nicht weiter zu beschäftigen, wenn er sich in seiner Arbeit offen gegen seinen Auftraggeber wendet.

Der Lehrer hat keinen Fehler gemacht. Sowas ist von der Meinungsfreiheit gedeckelt.

Religion ist immer eine Auslegungssache. Die Vergangenheit hat das im Christentum auch schon oft bewiesen. Auch dort ist eins der Gebote: "Du sollst nicht töten."

Trotzdem wurden viele Jahre, Menschen für Relikte getötet. Kreuzzüge...

Religion ist keine Wissenschaft, sondern eine Meinung. Und deshalb, kann man das auch auslegen wie man möchte und das überhören, was einen nicht in den Kram passt.

Das gehtit Naturgesetzen nicht.

Ich meine warum Makron den Arbeiter von seinem Amt schmeißt?

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hat ein Mitarbeiter eine Karikatur von makron gemalt

Wenn der von dir nicht näher bezeichnete Mitarbeiter tatsächlich gefeuert wurde und das zu unrecht, hat er die Möglichkeit vor ein Arbeitsgericht zu ziehen und seinen Arbeitgeber zu verklagen.

Das ist das schöne einem demokratischen säkularen freiheitlichen Rechtsstaat.

Deutschland und die gesamte EU steht zu 100% hinter Frankreich.

Das was der Lehrer getan hat, fällt hier in den fortschrittlichen Ländern unter freie Meinungsäußerung. Das was im Koran steht, hat keine Bedeutung

Die Muslime sind dadurch in ihrer "Ehre" gekränkt. Das ist uns aber egal, weil in der EU unsere Werte praktiziert werden. U.a deshalb wird die Türkei unter Erdo nie Mitglied der Eu werden

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich viel mit politischen Themen

Rauswurf des Arbeiters?

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@Vk020

Es besteht Meinungsfreiheit. Das wissen wir alle. Ich darf malen, zeichnen, schreiben und äußern was ich will und möchte. Warum wird dann ein Mann aus seinem Amt geworfen wenn er Makron Wie oben im Bild malt

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@Qwertzuiop935

Es wurde Niemand "aus seinem Amt geworfen". Nach der einzigen Quelle, die ich bisher gefunden habe, wurde der Vertrag eines freiberuflichen Karikaturisten mit der französischen Botschaft in Mauretanien gekündigt, nachdem er die fragliche Karikatur veröffentlicht hat.

Wer sich offen gegen seinen Arbeitgeber wendet, muss damit rechnen, dass er seinen Job verliert. Das hat nichts mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun. Wer die Hand beißt, die ihn füttert, muss sich nicht wundern, wenn es kein Futter mehr gibt.

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