Was sagt ihr zu den Aussagen des Papstes " von der Heuchelei zum Handeln übergehen?

6 Antworten

Nein, leider meint es der Papst nicht so. Hier der Interview-Teil:

"„Diese Krise berührt uns alle: Reiche wie Arme. Sie ist ein Aufruf gegen die Heuchelei“, unterstreicht Franziskus. Und er verweist zugleich auf die Kluft zwischen Reden und Handeln von Verantwortungsträgern weltweit, die angesichts der Tragweite der aktuellen Lage alles andere als angemessen in der Krise agieren: „Mich beunruhigt die Scheinheiligkeit gewisser Politiker, die sagen, sie wollen die Krise angehen, die über den Hunger in der Welt reden, und beim Reden Waffen herstellen. Jetzt ist die Zeit, uns von dieser Heuchelei zum Handeln zu bekehren. Dies ist eine Zeit der Kohärenz. Entweder sind wir konsequent oder wir verlieren alles.“
Vieles stehe auf dem Spiel, so Franziskus, die Krise biete zugleich „eine Gelegenheit zur Bekehrung“. Mit Blick auf die Weltwirtschaft und den Umgang mit natürlichen Ressourcen betont der Papst, es bestehe jetzt die Chance, „Produktion und Konsum zu verlangsamen“, die natürliche Welt besser zu verstehen und zu bedenken und „die Verbindung zu unserer realen Umwelt wiederherzustellen“. Grundgedanken seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ aufgreifend unterstreicht der Papst, es gelte „von der Nutzung und dem Missbrauch der Natur
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-04/papst-franziskus-interview-tablet-corona-umkehr-ivereigh.html

Die Worte des Papstes tönen einmal mehr sehr gut. Nur, er macht hier das Gleiche, wie er anprangert. Die Anderen, die sollen sich verändern.... und der Vatikan? Es wäre sehr wichtig für die Glaubwürdigkeit gewesen, der Papst hätte auch Taten folgen lassen. Er hätte in "seinem Staat" konkrete Massnahmen angekündigt.

mmmhhh yammy yammy -die Goldenen Äpfel....

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Das wirst Du keinesfalls erleben, alleine diese scheinheilige, zutiefst menschenverachtende, ekeleregend zynische Aussage läßt tief blicken.

Bevor der Papst die goldberingten Finger auf andere richtet sollte er erstmal zu der eigenen Vergangenheit und Verantwortung stehen. Und damit meine ich nicht ein zaghaftes "Mea Culpa" wie das von Johannes Paul II am "Tag der Vegebung" das allen Ernstes als Vergebung für die Kirche gedacht war, als Entschuldigung kaum zu verstehen war und von Verantwortung übernehmen sowieso keine Rede war. Dafür aber die Infallibilität nochmal hervorhob. Nichts als Augenwischerei und ein Versuch die Allgemeinheit für blöde zu verkaufen.

Aber der Papst kann garnicht irgendwas zugeben, wie will er die Vergangenheit rechtfertigen, aus dem Glauben heraus?? 1500 Jahre war es die Kirche die nach Waffen gebrüllt hat und der, der Hunger ihrer Schäfchen nicht nur egal war, nein, die es sogar als von Gott gewollt dargestellt hat, der natürliche Zustand der Welt an dem nicht gerüttelt werden darf !!

Die ganze verlogene Rede ist wieder nur ein Versuch sich dem Zeitgeist anzupassen und sich, wider besseren Wissens, als Quelle und Hüterin der Moral und der Nächstenliebe zu profilieren.

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Passt (Offb.17,1-4).

Woher ich das weiß:Recherche

Ob das der Papst SO meinte, weiß ich nicht, aber prinzipiell hat sich dieser Satz bewährt.

Fast alle dort oben meinen doch immer nur das Volk statt sich selber.

Aber im gewissen Sinn stimmt das auch. Denn Weltfrieden wird erst sein, wenn jeder Frieden in sich trägt. Es muss im Kleinen, bei jedem und in den Familien anfangen.

wenn ich gebe, dann mit Freude, also ich möchte auch sehen, dass der mir gegenüber sich daran erfreut, und dann hab auch ich Freude.

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@Devinha41

Ja, das stimmt. 💛

Aber es geht noch weiter, weil ja hier nicht das Paradies ist, muss man auch lernen, dass Gerechtigkeit auch für einen selber gelten muss. Dass man nicht denen hilft, die bequem ausnutzen wollen. Klar freuen die sich, wenn sie nen Gutmütigen finden. Aber jeder muss ja selber lernen und man hilft Raffinierten nicht, wenn man ihres tut, was sie selber lernen müssen könnten.

Seit Erleuchtung weiss ich, dass das Universum anders funktioniert wie der Kirchengott. Ich bekomm nun ständig etwas Gutes/Schönes, sofort, von woanders, wenn ich mir von Unhöflichen, höflich Respekt einfordere oder auch zu Benutzern sage: "Wenn du das haben möchtest, dann tu es doch selbst". Die sind gekränkt. Aber für mich kommt dann Dank von woanders her. Das bedeutet, dass wir wirklich mal Schüler erst sind, dann aber auch Lehrer sein können/müssen.

Namasté 🙏 🕉️ 🍀 💛.

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@Devinha41
 also ich möchte auch sehen

Warum möchtest Du das? Fehlt Dir etwas?

Wenn Du möchtest, dass das Gegenüber sich an Deiner Gabe erfreut, gibst Du nicht mehr mit Freude, denn die eigene Freude am Geben benötigt keine Erwartung des Gegenübers...

Wenn Du erst dann Freude hast, wenn der andere sich freut, gibst Du ebenso wenig mit Freude...Dein Gefühl ist somit abhängig vom Gefühl des anderen...

Gruß Fantho

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@Fantho

ich muß einfach ein gutes Gefühl haben beim Geben - sonst kann ich kein gutes Gefühl haben beim Nehmen , egal woher es kommt irgendwann

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@Devinha41

und sich gemeinsam freuen ist was schönes für mich

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@Fantho

Ich weiss nicht, wie sie es meinte, mit dem Freude bekommen.

Vielleicht, dass sie von sich aus gerne gibt zum Erfreuen. (Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.)

Aber die wahre Liebe ist auch egoistisch. Sie muss gegenseitig sein, damit sie gerecht ist.

Egozentrisch, berechnend, wäre keine Liebe. Aber bei Undank wäre sie nicht gegenseitig.

Die erste gesetze Ursache zählt, wie es ist/geschieht. Das ist auch Schöpfer. Und das/so kommt es vom Universum/Gott zu uns zurück, von irgend woher, wenn der Beschenkte den Dank nicht bringt.

Es kommt nur drauf an, dass wir selbst die Liebe sind. Dann kommt auch der Dank von selbst. Egal woher, denn wir sind ja alle das Eine und auch alle miteinander verbunden.

Namasté 🙏 🕉️ 🍀 💛, schönen Sonntag 🥀!

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@Devinha41

Und dieses 'gute Gefühl haben' erhält erst dann, wenn jemand anderer dies einem gibt? Ist denn nur die Freude des Gebens allein schon nicht ausreichend genug?

Was macht es aus einer Freude, die man beim Geben empfindet, wenn der Beschenkte sich nicht über die Gabe freut? Wird diese Freude dann inexistent? Sie wird doch nur dann zum Gegenteil, wenn man seine Gefühle von anderen abhängig macht. Ansonsten sollte diese Freude des Gebens weiterhin bestehen bleiben...

Gruß Fantho

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@Kanimose
Sie muss gegenseitig sein, damit sie gerecht ist

Das ist ein Irrtum! Wahre Liebe ist weder egoistisch noch eigennützig und selbstsüchtig.

Wer wahre Liebe in sich empfindet, strahlt (diese) nur noch aus. Sie benötigt nichts und niemand, weil sie IST und in sich ruht...

Aber bei Undank wäre sie nicht gegenseitig

Der Undank ist aber nicht in einem, der mit Freude gibt, sondern beim anderen, der diesen empfindet. Diesen Undank des anderen muss man nicht annehmen, sondern nur in seiner Freude bleiben.

von irgend woher, wenn der Beschenkte den Dank nicht bringt.

Es ging aber hier um etwas anderes: Es ging darum, dass man Freude vom anderen erwartet, wenn man etwas mit Freude gibt. Das ist ein Unterschied zu dem, was Du meinst...Die Erwartungshaltung ist das Thema, was ich weiter oben zu bedenken gebe...

Es kommt nur drauf an, dass wir selbst die Liebe sind. Dann kommt auch der Dank von selbst

Genau dies spreche ich an. Jedoch ging es weiter oben um - ich wiederhole mich - die Erwartungshaltung...

Egal woher, denn wir sind ja alle das Eine und auch alle miteinander verbunden.

So ist es...aber als Menschen dennoch individuell...

Gruß Fantho

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@Fantho

Dankeschön 😊.

Wir meinen alle 3 dasselbe.

1. Wir tun GERNE geben, was gönnen, helfen ist, freuen uns, aber auch 2. dass wir Geber selbst sind = Selbstliebe.

3. Freut sich jemand an der Gabe, freuen wir uns auch darüber. (Das meinte Devinha.) Wir freuen uns dann beide gemeinsam, an unserem Können, an unserem Sein. Sein = Gott.

4. Muss sich keiner selbst schmälern. Was er tun würde, wenn er keinen Dank, oder sogar Undank bekommt. Der Muss sich aus Selstschutz entziehen. Denn der NURnehmer ist ihm Nocebo.

Ja, wahre Liebe ist nicht EgoZENTRISCH. Aber egoistisch, damit es auch für uns gerecht sein kann. Hier gibt es ja nicht nur 😇, die dankbar und Placebo sind, sondern auch 👹, die Nocebo sind. Selbst zu sein, ist nicht aufopfern, sondern dienen, aber jeder muss es. Denn es gibt nur das Eine in allen/allem. Deshalb: Was man einem andern gibt, gibt man sich ja selbst.

💛🍀🧡🍀💙liche Grüsse!

P. S. Man darf nix verurteilen, wir lernen ja alle noch. Da hast du recht.

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Die Kirche hat niemanden was genommen. Deshalb gibt es auch nichts, was sie zurückgeben könnte.

wieviel bekommt man für die Glocken?

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@Devinha41

Wenn du eine Glocke kaufen willst, musst du im Pfarrant nachfragen.

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@Devinha41

Hast du deine eigene Haustürglocke schon gespendet ??

Oder verlangst du das nur von der K.Kirche ??

Damit sie dich nicht mehr zum Gottesdienst rufen können ?

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