Was sagt ihr zu Aktienhandel?

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5 Antworten

"Handel" tendiert in Richtung Glückspiel.

"Investieren" in Aktien macht hingegen Sinn.

Hilfreich ist natürlich, wenn du Geld zur Verfügung hast und über ein monatliches Einkommen verfügst, von dem du immer etwas zurücklegen kannst.

Du würdest ein Depot brauchen und solltest hier auf eine Internetbank zurückgreifen, anstatt einer Hausbank. Dann kannst du bequem Wertpapiere kaufen, unter der Angabe von: Wertpapierkennnummer - gewünschte Stückzahl - maximaler Preis, den du zu zahlen bereit bist (Limit) - Börsenort, an dem du kaufen möchtest (Xetra, Frankfurt, Stuttgart...).

Es ist erlaubt, beim ersten Kauf auf eine einzelne Aktie zu setzen. Auf Dauer solltest du aber Wert auf verteiltes Risiko legen, also auf viele verschiedene Pferde setzen. Die Möglichkeit, schon mit kleinen Beträgen das Risiko zu verteilen, bieten dir Indexfonds (ETFs).

Beispiel: Unter Wertpapierkennnummer ETFL02 verbirgt sich ein ETF der Sparkassen für die 50 EuroStoxx-Werte. Mit diesem Papier beteiligst du dich also direkt an 50 europäischen Unternehmen (Daimler, Nokia, Danone, Siemens, Axa. VW...). Der Fonds ist ausschüttend (zuletzt so 3% im Jahr). Du bezahlst eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,15 Prozent, was quasi nichts ist.

Zum Vergleich: Dasselbe als Fonds würde - ebenfalls bei den Sparkassen - 3,75% Ausgabeaufschlag + jährliche 1,25% Verwaltungsgebühr kosten.

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Es ist eine Anlage bei der man hohe Gewinne, also Renditen, aber auch sehr hohe Verluste machen kann. Du kannst ja mal kleine Beträge in vermeintlich sichere Aktien investieren um ein Gefühl zu bekommen wie das abläuft und dich gleichzeitig über die Funktionsweise und über Anlagestrategien informieren und wenn du erfahrener bist auch risikoreichere Investitionen tätigen, wenn du weißt was du tust.

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Natürlich lohnt es sich Aktien zu kaufen. Vor allem dann wenn sie günstig sind, um sie dann teurer wieder zu verkaufen. Die Frage ist: Wann sind sie günstig und wann teuer. Dafür gibt es Spezialisten die nenne sich Fondsmanager. Natürlich liegen die nicht immer richtig, denn die haben auch keine Glaskugel, aber zumindest traut man es denen zu, daß sie es besser können als Privatleute die das nur als Hobby betreiben. Daher kaufen viele Privatleute Fondsanteile um an den Erfolg oder Mißerfolg vom Fondsmanager teilzuhaben. Übrigends: Fondsanteile kann man schon ab 25€ kaufen, bei Einzelaktien lohnt sich ein Kauf erst ab 1.000€, wegen den Fixkosten. 

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Anfänger oder Privatpersonen haben eigentlich keine Chance.
Außer du kaufst Aktien langhaltig ( z.B über mehrere Jahre )

Und um wirklich nennenswerten Gewinn erzielen zu können, musst du auch hohe Beträge einsetzen.

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Kommentar von ichbinauchdabei
19.11.2016, 14:41

ich hab als 2008 die Krise war ein Probeaktienaccount erstellt. Habe für 1000 virtuelle Euro die ganzen Aktien gekauft die im Keller lagen. Wäre das echtes Geld gewesen hätte ich jetzt über 700 % Umsatz gemacht. Man muss immer auf eine Krise warten um zu investiren

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Kommentar von skminga
19.11.2016, 15:24

Das ist natürlich auch was anderes.
Übrigens scheut man bei virtuellem Geld auch keine Risiken ;)

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Derzeit gibt es zur Investition in Aktien eigentlich keine sinnvolle Alternative.

Allerdings sollte man dabei genau wissen was man tut.

Es ist ein zwingendes Muss zu verstehen, wie Märkte funktionieren, wie man die fundamentalen Daten von Unternehmen bewertet und davon sein Kauf- bzw. Verkaufsentscheidung abhängig macht.

Grundsätzlich sollte man nur in solche Unternehmen investieren, die auch Gewinne schreiben oder absehbar solche schreiben werden.

Günter

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