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5 Antworten

ich Bin Für die Legalisierung von Cannabis, weil es weitaus unschädlicher ist als z.b. Alkohol und Tabak. das heißt nicht das jetz alle kids sich nur noch zukiffen sollen, aber die wo damit besser klarkommen sollten nicht gleich Kriminalisiert werden.

ausserdem hatt Cannabis einen Medizinischen nutzen

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Kommentar von Tortuga240
11.02.2016, 23:54

Thanks for the Star =D

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Kommentar von nachhilfenoetig
15.03.2016, 14:04

Alkohol wird auch medizinisch genutzt

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Rauchen ab 18 und Du redest mit 15 übers Kiffen?

Vielleicht reden wir erstmal nur über den Vergleich Rauchen ./. Kiffen.

Ich beschäftige mich beruflich seit rund 20 Jahren mit der Suchtentwöhnung von Rauchern, insbesondere mittels Hypnosetherapie. Ich kenne mich also einigermaßen gut aus mit dem Thema.

Die Langzeitschäden, die durch gewöhnliche Zigaretten entstehen, sind schon erheblich. Zugegeben dauert es bei den meisten Menschen viele viele Jahre, bis sie so deutlich werden, dass man sie eigentlich nicht mehr leugnen kann. Da der durchschnittliche Raucher jedoch niemals mehr damit aufhört, ist der Verlauf vorprogrammiert. Ich muss ihn nicht an die Wand malen; jeder kennt ihn (wenn er ehrlich ist mit sich selbst).

Wenn wir übers Kiffen reden, bleiben sämtliche Schädigungen des normalen Rauchens gleichermaßen relevant. Zusätzlich muss Dein Körper das Cannabis verarbeiten.

Bier, Wein, Schnaps, Kaffee, ja sogar viele Gifte haben in kleinen Mengen durchaus positive Eigenschaften. Für Cannabis mag das auch gelten. Cannabis birgt aber auch u.a. das Risiko der Psychose und - auch wenn es gerne bestritten wird - einen sukzessiven Abbau der kognitiven Fähigkeiten.

Insbesondere in der Pubertät ist der Konsum besonders schädlich.

Dass durch übermäßigen Konsum von Alkohol schon viel Elend provoziert wurde, ist unstrittig. Müsste ich mich entscheiden, würde ich eher den Alkohol verbieten lassen als Cannabis legalisieren. Ein Gift zu legalisieren, weil andere schon legal sind, kann wohl nicht der richtige Weg sein. Dann doch lieber andersrum.

Mit Sicherheit ist es gesünder, jeden Tag ein Glas Wein zu trinken, als eine Zigarette zu rauchen, erst recht zu kiffen. Denn: Die Menge macht das Gift.

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Kommentar von xo0ox
11.02.2016, 09:40

Eine gute Antwort. Zur Perfektion müssten aber noch 1-2 Punkte korrigiert werden.

  1. Das Risiko eine Psychose zu kriegen ist überschaubar klein ausserdem, kann Alkohol genau das selbe bewirken. Mag sein das bei Jahrelangem Dauerkonsum die Kognitive Fähigkeit abnimmt (Studien sagen da ja und dann wieder nein, usw.) Aber unbestritten ist die Tatsache das Alkohol tatsächlich bei jedem Konsum Hirnzellen tötet. Es ist also Plausibler durch Alkoholkonsum zu verdummen als vom Cannabiskonsum.
  2. Du sprichst davon Alkohol zu verbieten, was dann passiert hatten wir in den 20er Jahren in Amerika, nämlich ein Anstieg der Verbrechensquote.
  3. Ausserdem sagst du  ''ein weiteres Gift''. Du hast Recht Alkohol und Nikotin wirken beide toxisch, Cannabis hingegen hat keine toxische Wirkung und kann aus diesem Grund auch kein Gift sein, dennoch aber Rauschmittel.
  4. Es ist sicherlich gesünder Cannabis zu konsumieren als täglich ein Glas Wein, allerdings muss man zu dieser Annahme sagen, dass es nur zutrifft wenn Cannabis oral konsumiert oder mit einem Vaporizer geraucht wird.

Ich hoffe du kannst mit Konstruktiver Kritik umgehen.

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Kommentar von mensch3589
11.02.2016, 10:25

Ich bin 14 nicht 15 und so zu sagen habe ich eine Art Selbsttest gemacht und alleine schon die Tatsache das als ich von Alk geko*zt habe es mir nicht besser ging sondern immer noch genauso sc*eiße und ich wurde ins Krankenhaus gebracht. Bei Gras war mir schlecht ich musste auch ko*zen aber mir gings danach wieder gut und ich bin weiter gelaufen als wär nichts gewesen.

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Kommentar von PaullluaP
12.02.2016, 15:17

[Wenn wir übers Kiffen reden, bleiben sämtliche Schädigungen des normalen Rauchens gleichermaßen relevant. Zusätzlich muss Dein Körper das Cannabis verarbeiten.]

Guter witz ^^

Die Blausäure und der ganze andere mist der in Zigaretten drinne is fällt weg... zuzück bleibt nur Cannabis, welches bei der verbrennung zwar (Wie alles) Colenmonixid (<ich glaube das wars) und Teer ausstößt.

Aber das Teer welches durch Gras entsteht setzt sich nicht in der Lunge fest un Cannabiskonsum kann das Lungenvolumen um bi zu 2 % erhöhen

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Ganz klar ab 18, davor ist das Hirn noch in der Entwicklungsphase und anfälliger für die Einflüsse Psychoaktiver Substanzen.

Das ist eig. die Sinnvollste Lösung, es sollte jedem selbst überlassen werden was er Konsumieren möchte.

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Kommentar von PaullluaP
12.02.2016, 15:13

Eher ab 21, sicher ist sicher und geld wir damit so, oder so genug gemacht :D

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Cannabis und Drogenpolitik

Hanf (Cannabis sativa) ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit und auch eine der am vielseitigst verwendbaren. Sie kann uns mit Fasern für Kleidung und Papier aus ihrem Stengel versorgen, mit Öl als Lebensmittel oder Brennstoff aus ihrem Samen sowie mit Medizin. Es ist ausserdem auch eines der am wenigsten schädlichen dem Menschen bekannten Genussmittel, wahrscheinlich weniger schädlich als Alkohol und Tabak. Trotzdem steht Cannabis seit 1929 im Opiumbesetz (jetzt Betäubungmittelgesetz) und auf seinen unerlaubten Besitz und Anbau stehen strenge Strafen. Bei näherer Betrachtung erweisen sich die dafür oft vorgebrachten Begründungen als haltlos. Das Cannabisverbot ist ein juristisches Fossil das nur die Glaubwüridigkeit der aktuellen Drogenpolitik untergräbt.

Warum wurde der Besitz von Cannabis eigentlich verboten?
Cannabis wurde in Deutschland nicht etwa verboten weil es zuviele Probleme damit gegeben hätte, obwohl Cannabiskonsum bereits damals verbreitet war. Haschischhaltige "Orientzigaretten" waren bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts in Deutschland im Handel. "Kraut" oder "Knaster" wurde bis nach dem 2. Weltkrieg von der Landbevölkerung (besonders in Sueddeutschland und im Alpenraum) als billiger Tabakersatz geraucht. Probleme gab es aber keine damit. Zum Verbot kam allein aufgrund von aussenpolitischen Schachzügen. Das Cannabisverbot erfolgte um einer vertraglichen Verpflichtung aus dem Abkommen der 2. Internationalen Opiumkonferenz von 1925 nachzukommen. 1923 hatte Südafrika erstmals gefordert, den nichtmedizinischen Gebrauch von Cannabis wie bei Opium international zu unterdrücken. Es wurde im folgenden Jahr von Ägypten und der Türkei unterstützt. Die Verfechter des Verbotes behaupteten, Cannabis mache wahnsinnig und gewalttätig und begründeten das mit der Beobachtung dass manche Insassen von Irrenhäusern und Gefängnissen vorher Cannabis geraucht hatten. Wissenschaftliche Studien wurden dazu keine vorgebracht. Indien, wo der Cannabiskonsum weitverbreitet war, lehnte die Gleichstellung von Cannabis mit Opium ab. Eine 3000-seitige Studie im Jahre 1894 hatte dort keinen Grund für ein Verbot gefunden. Eine Mehrheit für das Verbot entstand erst als Deutschland im Gegenzug für die Unterstützung des Cannabisverbotes weiter Heroin nach Ägypten exportieren durfte. Der Cannabiskonsum selbst verstösst in Deutschland übrigens nach wie vor gegen kein Gesetz. Man darf Cannabis nur nicht ohne Genehmigung besitzen, anbauen, ein- oder ausführen, es abgeben oder erwerben.

Macht Cannabis abhängig?
Anders als von Heroin oder Alkohol kann man von Cannabis nicht süchtig (körperlich abhängig) werden, aber man kann (wie von einer Freundin oder von Fernsehen) psychisch abhängig werden. Die Äbhängigkeit ist dabei meist relativ leicht. Wie Alkohol und Lebensmittel kann Cannabis auf eine Art und Weise gebraucht werden die für den Konsumenten schädlich ist (d.h. es kann missbraucht werden), aber das ist nicht der Normalfall. Die Mehrheit der Konsumenten benutzt Cannabis als Genussmittel in einer Art und Weise die kaum negative Auswirkungen hat, ausser dem Risiko, vor Gericht zu landen. Während man bei Alkohol von 10-15 Prozent abhängiger Konsumenten ausgeht und bei Nikotin von 33 bis 50 Prozent sind es bei Cannabis um die 8 Prozent. (Kleiber-Studie) Die Gründe für problematischen Drogenkonsum sind nicht in erster Linie bei der Substanz sondern in der Persönlichkeit des Konsumentem und seinem Umfeld zu suchen. Diese Problemkonsumenten brauchen keine Kriminalisierung sondern Hilfe. Strafandrohung und Stigmatisierung hält sie eher noch davon ab, Hilfe zu suchen.

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jedem wie er es verträgt und ich versteh es auch nicht wieso das illegal ist und trinken legal

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