was sagt ihr dazu? amerika :D

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du darfst (auch ohne Green-Card) in den USA (besonders in New York, Los Angeles und San Francisco) als Schauspielschülerin (gegen Bezahlung oder mit Stipendium) eine Schauspiel- oder/und Tanzschule besuchen und bis zur Prüfung absolvieren. Ob du danach ein Engagement bekommst, ist eine ganz andere Geschichte. Aber dann bist du "Künstlerin" und fällst nicht unter das normale Einwanderungsabkommen, sondern kannst (wie viele ausländische Schauspieler auch) für eine Weile in den USA leben, vor allem dann, wenn du Engagements, Verträge oder Vorverträge hast. Diese "Künstler-Vergünstigung" gilt nicht nur für die USA, sondern weltweit im internationalen Kulturaustausch. Du solltest dich aber bereits während deines Schauspiel-Studiums mit einer "Agentur" in Verbindung setzen und Kontakte knüpfen, damit man auf dich aufmerksam wird und du Ansprechpartner hast.

In New York leben zahlreiche - amerikanisch UND internationale - Schauspielschülerinnen; die müssen sich allerdings (wenn sie keine großen finanziellen Rücklagen haben) mit allerlei Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Das ist mitunter kein Zuckerschlecken, bei wackeligen Erfolgsaussichten. Aber wer nicht ins Wasser springt, lernt nicht schwimmen.

Man benötigt in jedem Fall ein Visum. Schauspielschüler haben ein Studentenvisum (und viel, viel Geld, denn Schauspielschulen in den USA sind teuer; außerdem dürfen sie "nebenher" nicht arbeiten) und Schauspieler mit Erfahrung haben ein Künstlervisum (P) und einen Agenturvertrag. Ohne das geht's nicht. Aber ohne jedwede Erfahrung bekommt sie kein Visum und auch keinen Agenten. Das kann sie vergessen.

0
@Urbanessa

Stimmt, sie braucht ein Studentenvisum, aber nach meiner Erfahrung bekommt sie das, wenn sie eine Schule und die nötigen Finanzen dafür vorweist. Wie haben es denn die anderen deutschen Schaupielschüler in New York gemacht? Stimmt auch, dass sie offizíell und legal nicht arbeiten darf, aber es gibt legale Studentenjobs UND das meiste läuft illegal und schwarz.

Es stimmt auch, dass sie als "No-name" und "Nobody" kaum eine Agentur findet. Aber das läuft "kleckerweise Stück für Stück". Grundlage ist die Schule und das Studium, dann kommen ganz kleine und dann größere (Probe)rollen, oder honorarfreie Rollen bei Winzig-Keller-Theatern; dann kann man sich langsam bei Agenturen einschreiben lassen. Irgendwie haben doch (nicht alle, aber viele) den Fuß in die Tür bekommen. Wer es nicht wagt, hat gleich verloren. Natürlich bleibt es oft ein Traum. Von Hunderten schafft es nur Eine. Aber warum sollte sie nicht die Eine sein? 

0

aber ich bin mir nichtt sicher ob das eine soo gute idee ist.

Vernünftiger Ansatz. Vertraue Deiner inneren Stimme.

ich mein. um amerikanische schauspielerin zu werdenmuss ich ja eigentlich perfekt englischen können. oder.. da dachte ich dran englisch zu studieren; aber so weit ich weiß brauchtt man dazu einen maturaabschluss.

Nein. Du brauchst als Servierein bei McDonalds in Kalifornien genauso wenig einen Studienabschluss wie in Castrop-Rauxel.

also lass ich das mal. und soo schlaecht bin ich nicht in englisch :D

Können wir nicht beurteilen, denn vom Deutschen kann man (zu Deinem Glück) nicht aufs Englische schliessen.

also was meint ihr... könnte sowas klappen ??

Klar: auf zu Deiner Karriere von McDonalds bis herunter zur Suppenküche in der Bronx.

In Amerika hat schon mal ein Österreicher, der kaum Englisch konnte, eine Filmkarriere gemacht. Man muss dann halt was anderes zu bieten haben als die Sprache. In Amerika ist eben alles möglich.

Was möchtest Du wissen?