Was sagt die Religion zur Homosexualität?

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was homosexualität (unter Männern) angeht ist die Bibel ganz eindeutig und da werden Todesstrafen gefordert... Mit Frauenrechten tut sich die Religion ja bekannter maßen schwer, ich vermute wenn man sich Händeringend dazu hinreißen läßt Frauen auch als Menschen anzusehen gilt das gleiche für Frauen? Wenn man sich dazu hinreißen läßt ist man aber meist so fortschrittlich, aufgeklärt und fern von den eigentlichen Texten, daß man auch keine Todesstrafe mehr verlangt, sondern sagt die Leute "leben in Sünde" und je nach Gemeinde mal mehr mal weniger starke Sanktionen verhängt.

Eine Freundin von mir mußte ihre Sexualität Jahrelang verstecken, weil sie als Lehrkraft an einer christlichen Schule war... das wäre ein Grund für eine fristlose Kündigung gewesen...

Es gibt auch Glaubensgemeinschaften, die versuchen das zu "heilen" oder dir einen "Dämon auszutreiben"... aber in Deutschen Gemeinden sicher nicht der Regelfall. In anderen Ländern sieht das anders aus... hier mal ein Beispiel aus den USA, das dir auch die entsprechenden Bibelstellen zitiert:

http://www.allaboutgod.com/is-homosexuality-a-sin.htm

Hast Du denn das Gefühl "krank" zu sein??? Ich hab ja eher das Gefühl, daß dort dieses naive, zweitausend jahre alte Glaubenskonstrukt von Ziegenhirten nicht ganz der Realität entspricht...

Warum sollte HS, was lt. Gottes Wort Sünde ist, unter Frauen anders bewertet werden? Siehe:

Römer 26 Deswegen
hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Weiber haben den natürlichen Gebrauch in den unnatürlichen verwandelt, 27 als auch gleicherweise die Männer, den natürlichen Gebrauch des Weibes verlassend, in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie Männer mit Männern Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.

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@KaeteK

Danke, noch ne Stelle in dem Buch wo einer meiner Merkzettel reinkommt, falls mal jemand behauptet es gehe nur um Liebe und es sei alles schon o.k.

Schon verrückt, was die sich damals so zusammengedacht haben.

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Wie Du auch anderen Posts bereits entnehmen kannst, gibt es im Christentum verschieden Ansichten zu gleichgeschlechtlicher Liebe. Wenn Du Christin bist und auf Frauen stehst, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als Dir deine eigene Meinung zu bilden.

Einige Posts hier stammen von protestantischen Fundamentalisten. Sie zitieren einzelne, aus dem Kontext gerissene Bibelzitate, um Dir zu beweisen, dass deine Art zu lieben böse ist: Das liegt daran, dass das Fundament ihres Glaubens die Bibel ist, die sie für wörtlich von Gott inspiriert und unfehlbar halten.

In anderen Ausprägungen des Christentums ist die Bibel zwar auch wichtig für den Glauben - aber einzelne aus dem Kontext gerissene Zitate reichen normalerweise nicht aus... Dennoch hat das Christentum traditionell gleichgeschlechtliche Sex als Sünde betrachtet. Dabei hatte man aber weder vor Augen, dass Homosexualität angeboren ist, noch dass Homosexuelle eine freiwillige, gleichberechtigte und verbindliche Liebesbeziehung eingehen. Die Folge davon war die jahrhundertelange Verfolgung von praktizierenden Homosexuellen. Diese Einstellung wird heute jedoch nicht mehr von allen Christinnen und Christen geteilt. Unter anderem auch deshalb, weil man gesehen hat, was damit an Leid und Unrecht verursacht wurde. In der Bibel steht nämlich auch, dass man an den Früchten einer Lehre, erkennen kann, ob sie richtig oder falsch ist. Und bezüglich der traditionellen christlichen Einstellung zur Homosexualität dürfte das ja eindeutig sein.

Offiziell lehnt die römisch-katholische Kirche gleichgeschlechtlichen Sex immernoch ab. Viele Gläubige sehen das jedoch anders.

Viele evangelisch-lutherische Kirchen lehren inzwischen, dass Homosexualität zur guten Schöpfung Gottes gehört. Teilweise können Schwule und Lesben dort sogar kirchlich heiraten. Dennoch findet man auch dort einzelne Homophobe.

Ich bin Altkatholik. Bei uns hält man weder die Bibel noch den Papst für unfehlbar. Homosexualität wird nicht (mehr) abgelehnt.




Die Antwort der Bibel
Als Gott die Menschen erschaffen hat, legte er fest, dass Sex nur für Mann und Frau gedacht ist, und zwar nur in der Ehe (1. Mose 1:27, 28; 3. Mose 18:22; Sprüche 5:18, 19). Nach der Bibel sind sexuelle Kontakte zwischen Unverheirateten nicht akzeptabel, egal ob homosexueller oder heterosexueller Natur (1. Korinther 6:18). Dazu zählen Geschlechtsverkehr, das Streicheln der Geschlechtsorgane und oraler oder analer Sex.
Auch wenn die Bibel homosexuelle Handlungen missbilligt, liefert sie keine Grundlage für Homophobie oder dafür, Homosexuellen mit Verachtung zu begegnen. Christen werden vielmehr dazu angehalten: „Begegnet allen Menschen mit Respekt“ (1. Petrus 2:17, Das Buch).
Ist Homosexualität angeboren?
Die Bibel geht nicht direkt auf die biologische Seite der Homosexualität ein. Sie sagt nur, dass jeder Mensch mit der Tendenz geboren wird, sich nicht an das zu halten, was Gott sagt (Römer 7:21-25). Fest steht: Die Bibel verbietet homosexuelle Handlungen, ohne dabei die Ursachen für Homosexualität zu erörtern.
Wie man Gott trotz einer homosexuellen Neigung gefallen kann.
Die Bibel sagt: „Trennt euch ganz entschieden von allen selbstsüchtigen Wünschen, wie sie für diese Welt kennzeichnend sind! Trennt euch von Sittenlosigkeit und Unmoral, von Leidenschaften und Lastern“ (Kolosser 3:5, Hoffnung für alle, 1996). Falsche Wünsche führen zu falschem Verhalten. Will man sich von ihnen lösen, ist es wichtig, seine Gedanken zu kontrollieren. Beschäftigt man sich dagegen viel mit Gedanken, die einen in die richtige Richtung lenken, dann wird es einem leichter fallen, falsche Wünsche zu verscheuchen (Philipper 4:8; Jakobus 1:14, 15). Das kann am Anfang noch ein großer Kampf sein, aber mit der Zeit wird er leichter werden. „Ihr sollt euch in eurem Geist und Sinn erneuern lassen“, so sagt es die Bibel; und Gott verspricht, dabei zu helfen (Epheser 4:22-24, Das Buch).
Den gleichen Kampf führen auch Millionen von Menschen, die heterosexuell sind und sich an biblische Maßstäbe halten möchten. Zum Beispiel Singles, die keinen Ehepartner finden, oder Verheiratete, deren Partner aus irgendeinem Grund nicht zum Geschlechtsverkehr in der Lage ist. Sie führen trotzdem ein glückliches Leben — und das ist auch Menschen mit homosexueller Neigung möglich, wenn sie Gott wirklich gefallen möchten (5. Mose 30:19).

Den gleichen Kampf führen auch Millionen von Menschen, die heterosexuell sind und sich an biblische Maßstäbe halten möchten. Zum Beispiel Singles, die keinen Ehepartner finden, oder Verheiratete, deren Partner aus irgendeinem Grund nicht zum Geschlechtsverkehr in der Lage ist. Sie führen trotzdem ein glückliches Leben

Das hast Du schön formuliert!

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