Was sagt die Datenrate bei Musiktiteln aus?

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4 Antworten

Je höher die Datenrate desto mehr Informationen werden pro Sekunde mitgeschickt. Man kann sich das so vorstellen, dass jedes Musikinstrument Frequenzen aussendet.

Dein Ohr nimmt ein bestimmtes Spektrum an Frequenzen auf. Um MP3 kleiner zu halten werden Frequenzen, die du sowieso nicht wahrnimmst einfach abgeschnitten bzw herausgefiltert.. um Speicherplatz zu sparen. Je weniger die kBit die Sekunde übertragen werden, desto mehr Frequenzen fehlen.

Man kann sagen, dass 128 kBit/s ungefähr Radioqualität ist.Für elektronische Musik wie z.B. Techno und Synthesizer noch ausreichend. Auch für POP-Musik (Musik mit leichter Dynamik) manchmal noch zu gebrauchen. Besonders bei Gitarren- oder Violinenmusik erkennt man aber schnell unangenehme akustische Fehler.

192 kBit/s ist annähernd CD-Qualität, je nach Musikrichtung. Bietet eine erträgliche Ausgewogenheit von Komprimierung auf der einen Seite und notwendiger Dynamik auf der anderen Seite.

Höhere Datenrate bedeutet höhere Auflösung und damit auch bessere Qualität, aber den Unterschied kann man so gut wie nicht hören, höchstens noch beim Vergleich mit einer analogen Aufzeichnung.

Je höher der Wert, desto besser die Qualität. Der Wert beschreibt, wie stark der Titel komprimiert, also verkleinert wurde - Wie viele Daten also entfernt bzw. abgeschnitten wurden. Bei 320 kBit/s wurde von jeder Sekunde der Originaldatei 320 kBit gespeichert. Bei einer Komprimierung von 256 kBit/s wurden eben nur 256 kBit von jeder Sekunde der Originaldatei gespeichert, usw. D.h. je höher der Wert, desto ähnlicher klingt die mp3-Datei wie die Originaldatei.

Die Qualität ist besser, je höher die Bitrate ist.

Mit einer ordentlichen Musikanlage hört man da definitiv einen dicken Unterschied, auch schon vom Sprung von 256 auf 320 kBit/s.

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