Was sagt der Islam zu ...

17 Antworten

Mohammed hat seine Träume und Ziele jedenfalls verfolgt. Du darfst dabei aber nicht dem Materialismus verfallen nicht deine sozialen Verpflichtungen deinen Mitmenschen gegenüber aus den Augen verlieren.

Man sollte um jeden Preis sein Ziel verfolgen,und das Ziel eines jeden guten Muslims ist das Paradies,weshalb all die guten Muslime dann gute Taten vollbringen sollten um dieses Ziel zu erreichen.Somit sieht ein richtiger Muslim sein Leben eigentlich als eine Prüfung Gottes,denn er weiß er ist hier nur zu besuch(auf dieser Welt)und wird hier nur getestet ,und dann wird am Jüngsten Gericht über ihn entschieden,wo er denn nun hinkommt,ob er bestanden hat oder nicht(=sein Ziel).Also für ein Muslim gibts kein höheres Ziel als das Paradies,da er weiß alles was man in diesem Leben hat ist vergänglich,genau so wie das Leben im Diesseits,aber das richtige Leben ist eigentlich im Jenseits...Denn,ein Mensch wird jetzt vielleicht 100Jahre alt sagen wir mal,aber danach?Danach ist er für ewig im jenseits,nur es macht wohl ein riesen unterschied ob man die Ewigkeit im Paradies oder in der Hölle verbringt(+die Zeit ist ja relativ!!!=also in der Hölle kommen einem 5sek wie 5std. im Paradies vor!)

also ich versuche dir mal mit einem Gleichnis helfen, welches mir mal von einem Imam zu einer ähnlichen Frage erzählt wurde: Es waren einst zwei Söhne eines Königs, die ihrem Vater versprochen hatten ihn, nachdem er gestorben ist einen Tag lang auf dem Friedhof zu bewachen. Als der Vater irgendwann starb trauten sich die Söhne jedoch nicht und fanden nach langem suchen einen Bettler, dem sie dafür die Hälfte ihrer Besitztümer versprochen hatten. Also legte sich der Bettler zu dem König ins Grab, als dann mitten in der Nacht die Frageengel Munkar und Nakir auftauchten dachten sie sich, sie sollten zuerst den Bettler befragen, da der König ja sowieso nicht weglaufen kann. Nach den Anfangsfragen wie, wer ist dein Schöpfer? Kamen sie zu den Besitztümern und obwohl der Bettler nichts anderes als einen losen Faden besaß musste er selbst für diesen Rechenschaft ablegen, Er wurde gefragt, von wo er diesen Faden hat. Als er antwortete, er habe ihn geschenkt bekommen wurde er gefragt, von wem, woher diese Person den Faden habe,ob dieser Faden nicht vielleicht einstiges Diebesgut war usw... am Tag darauf kamen die beiden Prinzen vorbei und fanden den Mann schweißgebadet im Grabe auf, doch als sie ihn belohnen wollten sprang er aus dem Grab und gab den beiden selbst seinen Faden und wollte nichts von dem Gold haben..... Aber nicht dass du falsch interpretierst, das heißt nicht dass man nichts machen soll, schließlich ich auch arbeiten eine Form des Gottesdienstes jedoch muss du dir immer im klaren sein, dass du dich für All das Erworbene rechtfertigen musst, sei es ein Gehalt dass du als Arbeitgeber nicht ausgezahlt hast, oder einen Geschäftspartner, den du nicht gerecht ausgezahlt hast.... Auch die Armensteuer sollte man nicht vergessen, aber es sollte auch nicht so sein nach dem Motto: ich schmeiße jetzt Schule und Studium da dies sowieso nur für eine Welt ist, auf der ich 90 Jahre lebe und bete stattdessen nur... Man sollte sich im Islam auf Beides konzentrieren.

Lg

wow!!! Was fùr ein tolles Gleichnis! Kenn ich noch gar nicht, aber passt haargenau auf den islamischen Glauben....DANKE - dieses Gleichnis werde ich mir merken....ist das ein Hadith?

Super Antwort! auch die Zusàtze nach dem Gleichnis! Ich stimme in allem voll und ganz zu!

Es ist so, man darf zwar Geld haben - aber nicht horten! Den ùberschuss sollen wir an die Armen abgeben und Gott mag es auch nicht, wenn wir verschwenderisch mit unserem Geld umgehen (es soll alles gerecht verteilt werden) - z.B. Urlaub auf Luxusliner und so, habt ihr mal gesehen in den Nachrichten was da in letzter Zeit immer oft passiert? Das ist kein Zufall...

man darf Andere nicht ausnutzen, nicht betrùgen, nicht aus ihrem Elend den eigenen Reichtum aufbauen, keine Zinsen nehmen (Sùnde!), Geld nicht in Aktien anlegen usw. ...

Fatima

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