Was sagt der Historiker Wilfried Loth über dem Verantwortung des Kalten Krieges?

1 Antwort

Man bräuchte nun natürlich den dir vorliegenden Text, um diese Frage exakt zu beantworten.

Loth im Allgemeinen vertritt aber die These, beide Mächte seien gleichermaßen an der Entstehung beteiligt. Gegenseitige Missinterpretationen und Fehlwahrnehmungen führten zur Verhärtung. 

Dieser Ansatz wird manchmal als "reaktive Mechanik" bezeichnet.

Ja sry, dass ich kein Text reingeschrieben habe. Aber danke für den Antwort

0

Einige Fragen, nicht nur zum D-Day am 6. Juni 1944, Thesen nachvollziehbar?

1) Warum wird gesagt das am D-Day der 2 Weltkrieg entschieden wurde? Historiker sind sich bereits seit vielen Jahren einig darüber, dass das Dritte Reich bereits Ende 1941, Frühjahr 1942 den Krieg verloren hatte, nachdem sich die Wehrmacht nahezu vollständig an der Ostfront die Zähne ausgebissen hatte und General Chukow (nach der Meldung des Spions aus Japan) die sibirischen Truppen hat nach Westen verlegen lassen. Winterausrüstung, moderne Wafen etc. mal außen vor). Die Front wurde immer breiter, die deutschen Truppen immer schwächer aufgrund mangeldem Nachschub (u.a. durch Partisanen-Angriffe). Seitens Führung der Wehrmacht wurde die Widerstandskraft der Russen im Zusammenspiel mit den Lieferungen der Allierten katastrophal unterschätzt!

2) Sollte mit der Landung in der Normandie (zu diesem Zeitpunkt war es bereits sicher das Deutschland von den russischen Kräften überrollt wird), nicht primär sichergestellt werden, dass die Sowjets nicht bis zur Atlantiküste durchmarschieren und somit sämtliche Staaten okupieren? Eine Landung der Alliierten schien nicht kriegsentscheidend, auch wenn das in der Presse gerne so dargestellt wird! Die Truppenstärke der Achsenmächte waren am Atlantik eher gering, da alle verfügbaren Kräfte im Osten benötigt wurden. Der einzig schwer zu überwindende Part war die Landung ansich, der Rest nach weiterer Zuführung von Waffen und Soldaten eher Formsache. Klingt nach Ende des Krieges eher nach Schmücken mit fremden (russischen) Lorbeeren, oder?

3) Warum wird in den Medien der Verdienst am Untergang des Nationalsozialismus nicht in einem Wort den Sowjets zugeschrieben? Ich stelle mal vorsichtig die These auf, das wenn die Wehrmacht die Russen zur Kapitulation gebracht hätten, wäre NIEWMALS eine Landung an irgendeiner Küste Frankreichs oder sonstwo durchgeführt worden, der Verbund der deutschen Streitkräfte ohne eine Bindung im Osten wäre ein unüberwindbares Bollwerk gewesen.

4) Im 2 Weltkrieg sind ca. 50 Mio. Menschen gestorben, darunter befinden sich mit ca. 25 Mio. russische Soldaten und russische Zivilbevölkerung. Warum wird den russischen Toten so wenig Beachtung geschenkt? Gibt es ein Volk das unter dem zweiten Weltkrieg mehr gelitten hat als das Sowjetische oder Deutsche? Das jüdische "Volk" betrachte ich da jetzt mal als Religionsgemeinschaft und nicht als Volk...ich bitte um Verzeihung falls ich mit dieser Aussage falsch liege, ich lasse mich da gerne korrigieren!

...zur Frage

Gab es die junge Internat-Schülerin Manuela von Meinhardis - aus "Mädchen in Uniform" - wirklich?

Guten Tag. "Mädchen in Uniform" von 1958 mit Romy Schneider und Lilli Palmer ist einer meiner Lieblingsfilme aus den 50-er Jahren. Weil er so viel Sensibilität vermittelt und Romy Schneider ohnehin die Beste für mich ist. Romy hat im Film die Rolle der jungen Internat-Schülerin namens Manuela von Meinhardis grossartig gespielt.

Irgendwann habe ich angefangen mir Gedanken über das Leben des einsamen Mädchens Manuela zu machen: Gab es sie tatsächlich? Hat sie ihre Geschichte selber erzählt? Doch warum gibt es kein Buch von ihr? Etwa doch eine erfundene Handlung? Ich habe bei Wikipedia den Begriff Roman entdeck. Oder trug das Mädchen einen anderen Namen? Hat vielleicht eine Internat-Schülerin die Geschichte einer Mitschülerin zu Papier gebracht, woraus dann Bücher, Theaterstücke und Filme entstanden sind? Wer war Manuela von Meinhardis? Und wenn doch alles nur erfunden sein sollte: Wie kam es zu diesem Namen?

Hier ist die ursprüngliche Filmhandlung von 1931, der erste Film:

Die vierzehnjährige Manuela von Meinhardis, Tochter eines Offiziers, wird nach dem Tod der Mutter auf ein Stift für verarmte höhere Töchter nach Potsdam geschickt. Obwohl der Film zu Beginn der 1930er Jahre spielt[2], ist der Erziehungsstil des Internats nach wie vor von preußischem Drill und dem Fehlen menschlicher Nähe geprägt. Die Soldatentöchter sollen dort zu Soldatenmüttern erzogen werden. Die Oberin der Schule geht, wie Friedrich der Große, am Stock und erlässt Tagesbefehle wie in den glorreichen Zeiten des Siebenjährigen Krieges.

Die Auswirkungen dieses Preußentums auf das zärtlich und fantasievoll veranlagte, sensible junge Mädchen sind verheerend, sie hat Schwierigkeiten, sich den Verhältnissen anzupassen, und fällt in ihren Schulleistungen ab. Wärme und Verständnis geht allein von der jungen Lehrerin Fräulein von Bernburg aus, in die Manuela sich glühend verliebt. Als Fräulein von Bernburg ihr als Ersatz für ihre zerschlissenen Sachen eines ihrer eigenen Unterhemden schenkt, ist Manuela berauscht.

Die Katastrophe bahnt sich an, als Manuela nach einer erfolgreichen Schultheateraufführung – glücklich über ihren Bühnenerfolg und von heimlich gepanschter Bowle ein bisschen beschwipst – öffentlich erklärt, wie lieb sie die Lehrerin hat. Die Folgen sind schrecklich. Die Internatsleiterin droht Fräulein von Bernburg, der sie alle Schuld zuschreibt, zu entlassen und Manuela wird in ein Isolierzimmer gesperrt. In ihrer Verzweiflung darüber, dass sie nun offenbar auch von der geliebten Lehrerin im Stich gelassen wird, versucht sie, sich vom obersten Absatz des Treppenhauses in den Tod zu stürzen. Durch das beherzte Einschreiten aller Mitschülerinnen kann das Unglück im letzten Augenblick verhindert werden. Die unmenschliche Oberin, die nun offen ins Unrecht gesetzt ist, trägt die Niederlage davon – zumindest in moralischer Hinsicht.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?