Was sagt das jetzt über die Firma aus?

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5 Antworten

im Rahmen der Bilanzanalyse kannst Du Anlagevermögen zum Umlaufvermögen berechnen. Aktiva zu Passiva usw.

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Sind alles schwarze Zahlen, ist sehr gut für die Firma

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Kommentar von Larslumer
08.07.2016, 10:51

Das heißt die Firma ist nicht Bankrott 

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Kommentar von wurzlsepp668
08.07.2016, 11:16

natürlich sind das alle schwarze Zahlen ...

beim Bundesanzeiger (wo die Zahlen herstammen) ist es nicht möglich, negative Beträge in rot darzustellen .....

die Firma sollte zumindest über einen Insolvenzantrag nachdenken .....

600.000 € Schulden, die NICHT durch die Gesellschaft gedeckt sind (vermutlich durch Bürgschaften der Gesellschafter) ...

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An meiner Bewertung zur ersten Frage ändert sich nichts. 

Über 50 % negatives Eigenkapital.

bei einem Anlagevermögenvon weniger als 20.000,- müssten das schon Gebäude sein, die sehr lange im Betriebsvermögen sind um das über stille Reserven auszugleichen.

Ich bleibe bei meiner Bewertung, der Geschäftsführer sollte sich mit § 283 StGB (Bankrott) befassen.

Was etwas wundert ist, dass er soviel Kredit bekommen hatdenn die 600.000,- mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, müssen ja vermutlich abgesichert sein.

Stellt sich bei einer Familien/1-Mann-GmbH die Frage, ob die betrieblichen Kredite eventuell mit Privatvermögen gedeckt sind.

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Kommentar von Heribert10
08.07.2016, 11:04

Mietaufwand für betrieblich genutzte Gebäude?

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Kommentar von Dirk-D. Hansmann
09.07.2016, 12:21

Wenn die Geldgeber es so lange zulassen, dass hier nicht der Insolvenzantrag gestellt wird dann muss es dafür einen Hintergrund geben.

Die erste und offensichtlichste Lösung wäre: Die langfristigen Verbindlichkeiten sind fast ausschließlich Gesellschafterdarlehen. Vermutlich auch mit einigen Rangrücktritten, wobei ein Forderungsverzicht mit Besserungszusage wohl die bessere Variante wäre.

Für den Fragesteller: Das zeigt dann auch, dass eine Bilanz gar nicht viel aussagen muss. Ein Forderungsverzicht wird einfach als Ertrag eingebucht. Konsequenzen eigentlich keine auf Gesellschaftsebene. Nur die Verlustvorträge würden schwinden.

Ebenfalls für den Fragesteller: Die Bücher würde man hier auch genauer darauf noch ansehen, was für Verträge gibt es zwischen Gesellschaft und vermutlich Gesellschafter-Geschäftsführer.

Da kämen Mieten oder ein dem Ertrag unangemessenes Gehalt in Frage. Zwar ist die Bilanzsumme klein, doch auch dieses wäre möglich: Eine Konzern-Mutter im Ausland.

Ansonsten ist es mir unbegreiflich, wie man einen Verlustvortrag in der Höhe realisieren kann. Da auch kaum oder keine Leistungen aktiviert wurden, wie für die Entwicklung neuer Technologien muss man von einem Total-Verlust der Vorträge ausgehen.

Und wie Du, lieber Kollege Binder bereits geschrieben hast, dass hier weiter gemacht wird, dass kann in der Folge auch ins Gefängnis führen. Das scheint ja wohl überhaupt nicht bekannt... Denn Verluste in zwei Geschäftsjahren von etwa 70 T€ und knapp 600 T€ aus alten Jahren... Es ist unglaublich!

Und auch wenn die Schulden aus dem Privatbereich finanziert wurden: Das Geld ist vernichtet und nicht mehr rückholbar. Wie Deine Mutmaßung über Immobilienbesitz zeigt sind wir da ja auch einig.

Zur Fortführung als bisheriger Inhaber könnte man eigentlich nicht raten. Dafür sind bereits die Risiken zu hoch.

Höchstens als Investor, wenn man in der Branche was bewegen kann und die bisherigen Geschäftsführungsfehler abgestellt werden (können).

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Die machen Verluste und die sind noch gestiegen

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Ein Schelm wer nichts böses denkt, dass dies eine Hausaufgabe sein könnte.)

KaterKarlo2016

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