Was sagt Gott über das Reich Gottes im Gleichnis "Vom Nadelöhr"?

10 Antworten

Übrigens handelt es sich in dem Gleichnis höchstwahrscheinlich nicht um ein Kamel, das durch ein Nadelöhr gehen soll, -- das ist einem weit verbreiteten Übersetzungsfehler -- sondern "Schiffstau"(/Seil). Im Urtext sind diese Wörter sehr ähnlich. Dort steht wahrscheinlich kámêlos; dt.: „Kamel“ , aber durch einen Kopierfehler könnte kamilos, dt.: „Schiffstau“ daraus geworden sein.

Und dass ein Tau durch ein Nadelöhr gehen soll, ist ja viel sinnvoller.

.

Du wolltest die Deutung bzgl. Reich Gottes. Na also Zugang zum Reich Gottes ist schmal , wie in dem Gleichnis oder Bild von einem breiten Weg (ins Verderben) und einem schmalen Weg (zu Gott). Wer sich unbedingt an seinen Reichtümern dieser Welt festhalten möchte und ihn mehr liebt als Gott, der wird nicht ins Reich Gottes gelangen; Jesus sagte: Verkaufe alles und gib's den Armen; hier zeigt sich, ob du wirklich in den Himmel willst oder doch lieber nur das kurze irdische Leben genießen willst.

Allerdings liebt Gott jeden und auch den Reichen, wenn er Gott wirklich liebt und zu ihm gehören möchte. Bill Gates z.B. ist reich, aber spendet große Teile seines Vermögens. Gott schaut ins Herz, und woran du dein Herz hängst: an (Nächsten) Liebe oder Gelt

Ich denke, es ist nicht gemeint, dass Geld generell ausschließt, ein guter Mensch zu sein. Ic denke es heißt, dass viele Reiche auf Kosten von armen Menschen ihr Geld haben und kaum Mitleid mit der Armut zeigen und dagegen etwas unternehmen. Und mangelndes Mitleid und keine Hilfsbereitschaft oder Menschen ausnutzen wäre eine Sünde. Sich per Geld von Sünden freikaufen dagegen geht nicht.

Stammt aus der Bibel (Mt 19,24; Mk 10,25; Lk 18,25): "Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme". 

Manche Versionen heissen auch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

Was ist der Unterschied zwischen dem Reich Gottes und dem ewigen Leben?

Hallo,

ich schreibe demnächst eine Religionsklausur in dem wir vermutlich ein Gleichnis analysieren müssen. Ich habe mir nun das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen durchgelesen. Was mich irritiert ist, dass das Gleichnis besonders an die apokalyptische bzw. futurische Eschatologie erinnert. Letztlich wird sowohl der Weizen als auch das Unkraut geernet, also nachdem sowohl der Weizen, als auch das Unkraut ausgereift ist. Ich dachte jedoch, dass Jesus ein Vertreter der präsentischen Eschatologie ist bzw. behauptet, dass das Reich Gottes nicht örtlich oder zeitlich gebunden ist und durch sein Wirken schon jetzt begonnen hat. Oder ist das mit dem eschatologischen Vorbehalt zu verstehen, dass womöglich der Weizen schon wächst, bzw. dass aus dem Samen, der (gemäß meiner Interpretation) symbolisch als Lehre und Botschaft Christi zu verstehen ist und insofern eben jener Glaube verwurzelt und gelebt wird der "gute Mensch" im Sinne des wachsenden Weizens eben schon am Reich Gottes wirkt, jedoch das Reich Gottes erst nach der Ernte vollständig verwirklicht werden kann.

Ich bin sehr irritiert

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