Was sage ich dem Arzt, wenn mir psychisch schlecht geht?

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4 Antworten

Ich würde sagen, du leidest an einer Depression. Hatte sowas auch schon mal. Evtl. sogar schon chronisch (da es dir vor 1,5 Jahren ja schon so ging, ging es dir denn zwischendurch merklich besser?).

Ich sage dir, ab zum Arzt, schildere ihm wie es dir geht und er wird dir eine Kranschreibung vorschlagen. Des Weiteren würde ich zu einem Therapeuten gehen, der sich damit auskennt und mit dem du reden kannst. Vlt. reicht das schon, um den Teufelskreis zu unterbrechen.

Ansonsten gibtes weitere Möglichkeiten (Rehamaßnahmen und Medikamente).

Wenn du dich dann wieder gut fühlst, ändere deine Lebensbedingungen, die dazu führen (also den Job).

Ich kann nursagen, wenn man so einen Zustand zu lange ignoriert, kann man wirklich Lebensmüde werden mit der Zeit...

...aber sowas muss nicht sein. Von daher viel Glück und das wird schon. Du hast alle Fäden selbst in der Hand! ;-)

Kommentar von EZwerg
17.08.2016, 15:53

Ja mir gings es zwischenzeitlich besser, da ich nach dem Zusammenbruch die Arbeitsstelle gewechselt habe, aber nun scheint es wieder von vorne los zu gehen

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Ein Hausarzt hat selten Zeit für so eine Geschichte, aber wenn Du sagst Du bist immer erschöpft,  dann wird er eine Blutuntersuchung veranlassen, der Psychiater kommt erst, wenn alles somatische ausgeschlossen ist. Ist auch richtig so. 

Kommentar von EZwerg
17.08.2016, 15:50

Ich war in den letzten Monaten wegen Magenschleimhautentzünung, Blasenentzündung und Nierensteine beim Arzt, ich habe Rückenschmerzen, seit ich 13 bin und Kopfschmerzen sind fast jeden Tag da. Erschöpft bin ich, weil ich kaum schlafe, aber da geht man doch nicht zum Arzt mit oder?

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Kommentar von Busverpasser
17.08.2016, 15:53

Aber wenn ein Vertrauensverhältnis zum Hausarzt herrscht, schreibt der einen auch mal für 2 Wochen Krank, damit man sich sammeln kann und weitere Schritte ergreifen... ;-)

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Der erste Fehler war , das beknien deines Schichtführers .. Damit hast du vielleicht einen Ansatz für die Firma geliefert warum du ggf krank wirst ... Wenn ich einen Auftrag bekomme der mich anwidert , nehme ich den an und ganz kurzfristig und unerwartet wurde/ werde ich krank und hab fertig !  Bis heute weis die Fa nicht welche Aufträge ich mag und welche nicht.. bei Kollegen wissen sie das durch ihr gejammere...Hab allerdings auch einen Joker da ich die Ärztin schon seit 30 Jahren kenne :-) 

Wenn du aber das beschriebene dem Arzt so erzählst wird er dich sicher ein paar Tage auf Ruhe setzen.. mach einen auf dauermüde , Unruhe im Wachzustand .. Konzentrationsschwäche.. das sind Burnoutsyndome mit denen die wenigsten Arzte umgehen können. 

Kommentar von Busverpasser
17.08.2016, 16:10

"Der erste Fehler war , das beknien deines Schichtführers .. Damit hast du vielleicht einen Ansatz für die Firma geliefert warum du ggf krank wirst"

So ein Käse. Erstens geht es den Schichtführer gar nichts an. Gekündigt werden kann man in DE nich soo schnell (es sei denn Probezeit oder kleine Firma).

Und wenn er solche Vermutungen anstellt, kann er das tun. Wenn er sie äußert, sind es ohne Beweise eher Verleumdungen, wogegen man dann rechtlich vorgehen sollte.

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Genau das, was du geschrieben hast, damit er dich zu einer Verhaltenstherapie schickt.

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