Was pssiert mit Sand in Beton, nachdem man Wasser zugibt?

3 Antworten

Beim Sand handelt es sich um einen sogenannten Zuschlagstoff. Das kann neben Sand auch Kiesel unterschiedlicher Stärken sein.

Der Zement selbst ist nur das Bindemittel welches dann die Sandkörner untereinander verbindet. Reiner Zement ist nicht sonderlich stabil und der Sand verleit dem ganzen dann die Tragfähigkeit.

Zusätzlich können dann noch Fasern oder andere Materialien wie Armierungen eingearbeitet werden.

Zuschlagstoffe und die Armierung tragen aus chemischer Sicht nicht zur Reaktion bei, das ist nur Zement, Wasser und die Luft.

Im Betonmischer wird Zement + Wasser angerührt. Aus diesen beiden Komponenten entsteht ein Silikatbrei. Das sind Kieselsäure-Moleküle, wobei die Kationen Kalzium- und Magnesium-Ionen und noch andere,...in dem Brei verteilt sind. Die Kieselsäure hat die Eigenschaft, große Moleküle zu bilden (Polykondensation???).

Der Sand als Zuschlag vergrößert das Volumen, macht den Brei dickflüssig und verleiht dem aushärtenden Beton die Festigkeit. Bei einem Beton für ein Bauwerk kommt noch Schotter/Kies mit einer vorgegebenen Korngröße (von bis in mm).

Alles zusammen macht einen guten Beton, der die Vorgaben erfüllt.

Der Sand wird nass.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Chemiestudium

Hahaha

Das ist schon klar, aber warum wie wirkt sich der Sand in Stoffebene auf den Beton aus...

reagiert er mit ingendwas oder was sorgt dafür, dass sich der Beton zusammenzieht?

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@Mastar

Naja er sorgt eben für den Zusammenhalt. Der Sand reagiert nicht, er wird nur mit in den Beton eingebunden und trägt zur Stabilität bei.

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@Mikromenzer

Dass heißt die Dichte wird größer, weil der Sand die "Lücken" füllt?

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