Was prüft der TÜV wenn ich n anderen Motor einbau?

3 Antworten

Herstellerfreigabe gibt es für Dein Fahrzeug nicht, d. h. Du musst in der Einzelabnahme alles relevante abnehmen lassen. Einbau von Motor und Getriebe, Einbau der verstärkten Achsen (die neue Kraft muss ja sicher übertragen werden), Einbau und Berechnung ausreichend starker Bremsen (es muss ja auch aus der nun höheren Geschwindigkeit entsprechend gebremst werden können), Nachweis der Motorleistung (Messung vom Leistungsprüfstand), Nachweis (Messung) der Bremswirkung, Prüfung auf Schadstoffgehalt im Abgas (ggf. Abgasgutachten beibringen) und ausgiebige Fahrerprobung(Fahrwerksabstimmung). Gesamtpreis liegt je nach Aufwand zwischen 1000 und 3000 EUR. Gruß HUM

Du brauchst eine Freigabe der einzelnen Komponenten vom Hersteller, sonst wird es teuer.

Hauptpunkt sind v.a. Bremsen, die in der Dimensionierung für einen leistungsstärkeren Motot ausreichend sein müssen.

Daneben brauchst Du ein Abgasgutachten. In der Regel kann man wohl auf Daten des Spenderfahrzeugs des größeren Motors zurückgreifen, Der Motor darf aber nicht älter sein als der "alte". Das würde eine Verschlechterung der Abgaswerte bedeutet und das ist untersagt.

Frag doch mal bei Peugeot-Freaks oder einem Peugeot Händler nach. BMW zumindest ist da sehr hilfsbereit...

Da kommt eine Vollabnahme auf dich zu. Geprüft wird der Einbau und vor allem die Anpassung der sicherheitsrelevanten Komponenten wie Lenkung, Räder und Bremsanlage.

Kostenpunkt: ca. 500 €.

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