Was passierte mit dem römischen Volk nach dem Ende des Römischen Reiches?

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4 Antworten

Also, damals war es noch nicht so wie heute, daß Völker und Nationen nahezu deckungsgleich waren.

Die Sieger, in diesem Falle die Germanen (wovon es aber x verschiedene Stämme gab) beseitigten die Herrschaft der Römer und errichteten ihre eigene Herrschaft über die besiegten Gebiete.

Das Volk gehorchte den neuen Regeln, nach und nach nahm es die Teile der Kultur an, aber nicht alles neue, Teile der Sprache flossen ein in die eigene Sprache, die Muttersprache wandelte sich leicht ab.

Deshalb sind sich spanisch, italienisch, portugisisch usw. heute immernoch ähnlich und nicht durch "germanisch" ersetzt worden.

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Sie gingen in den Völkern der Nachfolgerreiche auf und verbanden sich mit ihnen. In Hispanien wurden zu den Spaniern, in Gallien zu den Franken, in Norditalien zu Langobarden und so weiter. Das Latein, das in den entsprechenden Gegenden gesprochen wurde, lebt noch heute in den jeweiligen Landessprachen fort. Und auch die Einwohner dieser Länder tragen noch die Gene der Römer in sich. 

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Kommentar von OlliBjoern
18.06.2017, 00:35

Ja. Auch in Deutschland gibt es Nachnamen, die man noch auf Latein zurückführen kann. Zudem zahlreiche Städtenamen, Landschaftsbezeichnungen ("Tobel") usw.

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Hallo StefJazz!

Es passierte dasselbe, wie allen Völkern, deren Herrschaften untergingen. Sie wohnten, arbeiteten, lebten da, wo sie immer gelebt haben. Sie zahlten nun ihre Steuern an die neuen Herrschaften. Es ging ihnen mal besser, mal schlechter, aber der Wechsel der Herrschaften machte nie so einen großen Unterschied.

Gruß Friedemann

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Sie wurden mit der Zeit zu Italienern.

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