Was passiert wenn sich die Eltern nicht über den Nachnamen des Kindes einigen können?

6 Antworten

Wenn auch gerichtlich keine Einigung erzielt werden kann, erhält das Kind nach Ablauf von 30 Tagen automatisch den Nachnamen des amtierenden Bundespräsidenten. Daher ist das Amt auch so interessant. Es ist eine tollte Möglichkeit seinen Stammbaum zu erweitern.

Gesetzlich bedingt ist es so, dass Mütter immer einen klaren Vorteil haben und sei dieser noch so gering.

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Wie moon73 schon schreibt, wird im rechtlichen Streitfall ein Familiengericht entscheiden. Bis hier aber ein Entscheid vorliegt, behält das Kind für gewöhnlich erstmal den Nachnamen der Mutter, auch wenn die Eltern verheiratet sind.

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Und selbst nach dem Verfahren des Familiengerichts, fallen die meisten Urteile zu Gunsten der Mutter aus, so das der Nachname der Mutter dem Kind bleibt.

Der Klügere gibt nach ;-)

In meinem Fall war es so. Wir konnten uns nicht einigen, aber letzendlich habe ich dann nachgegeben.

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Wie aber bereits gesagt wurde, entscheidet dann das Gericht. Üblich ist der Name der Mutter. Aber so pauschal kann man das nicht sagen und es wäre doch eine Schande, wenn das junge Familienglück schon mit einem solchen Streit beginnt. Leider gibt es keinen Kompromiss, aber trotzdem muss man sich hier nunmal einigen.

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Den Eltern würde ich als Tipp geben, dass man den Namen weiter gibt, womit das Kind später weniger "Probleme" hat, also sowohl in Schreibweise und Aussprache als auch in der Schule zum Zwecke von Hänseleien.

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lg

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