Was passiert, wenn Polizisten Straftaten begehen?

17 Antworten

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Kriminelle Polizisten werden genauso bestraft wie andere Menschen. Wenn sie die Straftaten im Dienst begangen haben, dann werden sie härter bestraft.

Neben dem Strafverfahren gibt es ein Diziplinarverfahren.

Das ist auch gut so, denn kriminelle Polizisten zerstören das Vertrauensverhältnis, das zwischen Polizei und Bürger bestehen sollte. Straftaten von Polizisten sind also nicht "halb so schlimm" sondern "doppelt so schlimm" wie Straftaten anderer.

Das glaubst ja wohl selbst nicht was du da so erzählt, in Deutschland kann ein Beamter machen was er will es wird ihm kein Staatsanwalt so schnell was tun, ja das ist eben der Unterschied vom Normalbürger und eiens Beamten. Ich sag nur FILZ FILZ UND NOCHMALS FILZ

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@DerBesteBayer

Einen solch blödsinnigen Kommentar habe ich noch nie gelesen. In D. wurde sogar ein Polizeibeamter verurteilt, weil er einem Verdächtigen Schmerzen angedroht (wohlgemerkt angedroht, nicht zugefügt) hat um das Leben eines entführten Kindes zu retten.

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Sie unterliegen den Gleichen Gesetzen und werden also auch gleich behandelt wie Nichtpolizisten.. Im Einzelfall kann sich ihr Beruf auch strafverschärfend auswirken. Und ihnen droht zusätzlich ein Disziplinarverfahren, was bis zur Entlassung aus dem Polizeidienst führen kann.

die polizei geniesst vor gericht einen vertrauensvorschuss, immer! es sei denn man hat ein video das zeigt das die polizei lügt. was auch auffällig ist, wenn die opfer sich hinterher beschweren und entschädigung verlangen passiert meistens folgendes: die polizei verfolgt diese dann strafrechtlich wegen widerstands. seltsam das denen dann der widerstand immer erst dann einfällt wenn die opfer vor gericht ziehen.
die meisten polizisten sind aber ehrliche menschen mit denen man bestens auskommen kann.

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Hallo Leute, teilweise wird die Polizei bei ihren Straftaten sogar von der Staatsanwaltschaft gedeckt, teilweise werden Polizeibeamte von ihren eigenen Vorgesetzten gemobbt. Beides ist in einem rechtstaat eigentlich undenkbar.

In beiden Angelegenheiten gibt es Webseiten. www.dirtycop.de für Straftaten von Polizei und Justiz

macht Euch schlau! Deutschland soll doch ein Rechtstaat sein, oder?

Unterstellung einer Fahrerflucht

Hallo,

mir ist gestern eine Dummheit passiert. Nach dem Training im Fitnessstudio habe ich in der Tiefgarage beim Ausparken ein anderes Auto beschädigt. In solchen Dingen bin ich total unerfahren. In meiner 25'jährigen Autofahrergeschichte ist mir sowas zum 1 Mal passiert. Ich weiss nicht wie es passierte, die Parkhilfe hat nicht gepiept oder das Radio war zu laut..... ich weiss es nicht.

Ich habe eine Weile an den Autos gewartet und als niemand kam ( es sind mehrere Kurse zu Ende gewesen ) bin ich hoch zum Fitnesstudio und hab' dort Bescheid gesagt und meine Daten hinterlassen. Die Tiefgarage wird ausschließlich von Benutzern des Fitnesstudios benutzt. Die Bedienung hatte auch keine Möglichkeit eine Durchsage zu machen, hat sie mir gesagt. Danach bin ich nach Hause gefahren und ahnte nichts Böses.

Nach 2 Stunden war ich sehr erstaunt als mich die Polizei anrief und bat zum Fitnesstudio zu kommen. Dies habe ich auch sofort befolgt und war nach 15 Minuten dort. Die Beschädigten waren mir auch gar nicht böse und sagten: es kann ja mal passieren. Nur die haben nicht erstmal im Fitnesstudio nachgefragt, sondern haben die Polizei gerufen. Die Polizisten waren sehr freundlich aber wollen gegen mich eine Anzeige wg. Fahrerflucht machen. Sie sagten, ich hätte noch länger warten müssen und dann selbst die Polizei rufen. Vielleicht sieht das das Gesetz das auch so vor, weiss ich nicht. Als sie aber gemerkt haben, dass ich gar nicht vor hatte Fahrerflucht zu begehen, versuchten sie es abzumildern. Sie sagten, sie würden es in ihrem Bericht entsprechend dokumentieren.

Davon kann ich mir nix kaufen. Im Unfallbericht steht erstmal: "flüchtig". Nun bekomme ich auch Ärger mit meiner Versicherung. Sie sagen bei Fahrerflucht besteht kein Versicherungsschutz.

Nun zu meiner Frage: soll ich jetzt selber aktiv werden und schon mal einen Rechtsanwalt nehmen? Oder soll ich warten und hoffen dass die Geschichte mit der Anzeige nicht weiter verfolgt wird?

Hat jemand Erfahrung mit sowas? Kann mir jemand einen Tipp geben?

Gruß,

Robert

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Warum werden unter 14-jährige nicht bestraft?

Hallo. Ich stelle mir schon seit langem diese Frage. Man hört immer wieder in den Nachrichten von 12-/13-jährigen, die sich regelrecht gegenseitig abstechen mit der Folge Mord oder gefährlicher Körperverletzung. Jedoch können diese "Kinder" unter 14J nicht strafrechtlich dafür belangt werden, da sie ja noch "Kinder sind, die die Tragweite ihres Handelns nicht erfassen können". Soll heißen: Ein 13-jähriger weiß anscheinend nicht dass sein Gegenüber sterben kann wenn man ihm ein Messer in den Hals rammt. Aber ein 14 Jähriger auf einmal, ganz plötzlich, schon. Ich finde dieses System irgendwie richtig schwachsinnig muss ich zugeben, zumal 12-jährige sehr wohl wissen, dass Messer und Waffen gefährlich sind..... Viele nutzen das ja auch aus, um Straftaten zu begehen, nach dem Motto: "Die können mir eh nichts, ich bin noch nicht strafmündig!"

Warum wird die Strafmündigkeit so großzügig angesetzt? Ein 13 Jahre 360 Tage alter Straftäter der jemanden mit einem Messer absticht ist sich seines Handelns nicht bewusst, laut Gesetz weiß er nicht dass so eine Attacke gefährlich und lebensgefährlich ist, aber ein 14 Jahre und 2 Tage alter Kandidat schon, der gerade mal ne Woche älter ist?

Wieso wird die Grenze der Strafmündigkeit nicht herabgesetzt, z.B. auf 10 Jahre? Natürlich bleibt auch eine Straftat für strafunmündige nicht Konsequenzen, es drohen ja Jugendamt, Heim, Psychologengespräche etc etc, aber vor dem Knast muss sich keiner fürchten...

LG Cora :))

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