was passiert wenn man vor gericht lügt?

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13 Antworten

Der Angeklagte darf lügen - sonst niemand. Im Falle einer Vereidigung kann das übelste Folgen haben - bis hin zu einem netten Gefängnisaufenthalt.

Das kommt darauf an, ob du als Zeuge oder als Angeklagter vor Gericht bist!

Der Wortlaut des § 153 StGB ist:

(1) Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur eidlichen Vernehmung von Zeugen oder Sachverständigen zuständigen Stelle als Zeuge oder Sachverständiger uneidlich falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Quelle: Wikipedia

Bei Eid ist das Strafmaß höher!

Unter Eid bis zu 3Jahre Haft. Über 2 jahre gibt es keine Bewährung.

Ist doch ein alter Spruch: Vor Gericht wird gelogen dass sich die Balken biegen. Heute sagt man ja nicht mehr 'lügen', man nennt das jetzt 'sich verteidigen'.

Kann auch eine Freiheitsstrafe werden, je nach Grad und Schwere der Lüge.

Dann hast Du ein Strafverfahren wegen Falschaussage am Hals. Du wirst vor jeder Aussage belehrt, dass Du die Wahrheit sagen musst.

Eine uneidliche Falschaussage wird geringer bestraft als eine unter Eid.

Als Angeklagter darfst Du lügen. Kommt das raus, wirkt sich das strafverschärfend aus.

als angeklagter darf man lügen -- als zeuge wird man bestraft, insbesondere meineid wird hart bestraft

würde ich dir nicht raten, kann auch empfindliche strafe geben!!!!

Versuchs erst garnicht.

Vereidigt: Hohe Strafe.

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