Was passiert wenn man sich wegen Suizidgefahr selbst einweisen lässt?

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5 Antworten

Solange du dich freiwillig einweisen lässt kannst du dich auch jederzeit wieder selbst entlassen. Einzige Ausnahme ist wenn du suizidgefährdet bist, dann können (bzw. müssen) sie dich auch gegen deinen Willen festhalten. Das wird dann von einem Gericht entschieden (Zwangseinweisung). Behandelt wirst du zum einen mit Medikamenten und zum anderen mit verschiedenen Therapien. Je nach stärke der Erkrankung kann man sich relativ frei bewegen. Bei starker Erkrankung kann es aber durchaus sein das man auf eine geschlossene Station kommt, wo man fast durchgehend unter beobachtung steht und sich nicht frei bewegen kann (nur innerhalb der Station)

theworrier 26.10.2012, 03:55

Kannst du etwas zur ungefähren Zeitdauer der Therapie sagen ?

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gorehouse666 26.10.2012, 04:01
@theworrier

Das erste mal war ich 4 Monate in der Klinik. Ein halbes Jahr darauf nochmal 2,5 Monate. Mittlerweile bin ich krankheitsbedingt EU-Rentner. Die Dauer ist aber stark abhängig von der Art der Erkrankung sowie von der stärke

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Solange Du Dich selber einweist, BEVOR das jemand anderes für Dich getant hat, hast Du bewiesen, daß Du selber erkannt hast, daß es Dir nicht gut geht und Du Hilfe suchst, BEVOR irgend etwas anderes passiert ist. In dem Fall wird Dir sicherlich eher geholfen, und Du bist NICHT unter Verschluß, und auch nicht in der "geschlossenen". Schließlich bist Du freiwillig in die Klinik gegangen. Es wird Dir jedoch mit Nachdruck nahegelegt, die Therapie erfolgreich abzuschließen.

Ganz anders sieht es aus, wenn Mitbürger oder gar die Polizei Dich aufgrund abweichenden Verhaltens in die Klinik einweisen.

theworrier 26.10.2012, 03:46

Wie lange dauert ungefähr die Therapie?

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Penel0 31.10.2012, 22:44
@theworrier

6-12 Wochen, die Regel sind aber ca 2-3 Wochen stabilisierung (in der geschlossenen/offenen, je nach Zustand), 2 Wochen Diagnose, 4 Wochen Therapie. So war es zmd. bei mir

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Das ist unterschiedlich. Es kommt auf die Klinik und auch auf die Einschätzung der Ärzte an. Mit einer Selbsteinweisung hast Du sicherlich bessere Karten!

Alles Gute wünsche ich Dir!

Die Therapie dauert 8 wochen....die sind in 3 phasen aufgeteilt: abklärungsphase, behandlungsphase und entlassungsphase.....

die pfleger bei mir waren zum teil echt scheiß e aber naja. man hat ergotheraphie(werken, zeichnen), sport, musiktheraphie und man redet hald. und mit der gruppe macht man auch viel. du bekommst vl medikamente. wenn du nicht mehr dort sein willst, kommt es drauf an wie dich die pfleger einschätzen.....wenn dein haupt arzt das gefüghl hast, dass du immer noch gefährdet bist und trotzdem gehen willst, wirst du zwangseingewiesen und dann wirds wirklch schlimm.

das sind meine erfahrungen. aber ich finde es gut, wenn du dir helfen lassen willst!

lg

Im schlimmsten Fall elektrischer Stuhl. Ok das war arg geschmacklos. Ne ich denke man wird dann psychologisch untersucht und "begutachtet", aber ob man dann selbst dafür blechen muss, weiß ich gar nicht.

theworrier 26.10.2012, 03:33

Da muss man nicht für blechen, du weis ja noch weniger als ich

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